WirtschaftsverbÀnde sympathisieren mit Teilzeit-Krankschreibung
17.12.2024 - 01:00:00Adrian kritisierte, dass es mittlerweile im Internet Adressen gebe, ĂŒber die man eine Krankschreibung initiieren könne. "Das geht meiner Meinung nach weit ĂŒber das hinaus, was zulĂ€ssig ist. Gegen diese Fehlentwicklung mĂŒssen wir vorgehen", sagte der DIHK-PrĂ€sident. Missbrauch mĂŒsse verhindert werden, die aktuellen KrankenstĂ€nde wĂŒrden die Wirtschaft massiv belasten. Nach Aussage von HandwerksprĂ€sident Dittrich sind auch im Handwerk die derzeitigen KrankenstĂ€nde hoch. Auch Dittrich kritisierte Online-Portale, ĂŒber die man sich Krankschreibungen organisieren könne. "Ich wĂ€re durchaus dafĂŒr, die telefonische Krankschreibung zu ĂŒberprĂŒfen oder wenigstens gesetzlich festzuschreiben, dass nur der Hausarzt telefonisch krankschreiben darf", sagte der HandwerksprĂ€sident. Wenn sie vom behandelnden Arzt oder Hausarzt kommt, sei die telefonische Krankschreibung richtig. Auch DIHK-PrĂ€sident Adrian will die telefonische Krankschreibung nicht grundsĂ€tzlich in Frage stellen: "Wenn der behandelnde Arzt, der den Patienten kennt, telefonisch krankschreiben darf, kann das ĂŒberlaufene Praxen entlasten." Der PrĂ€sident der BundesĂ€rztekammer, Klaus Reinhardt, hatte sich jĂŒngst fĂŒr ein Modell der Teilzeitkrankschreibung ausgesprochen. Mit Blick auf die sich verĂ€nderte Arbeitswelt hatte Reinhardt den Funke-Zeitungen gesagt: "Eine praktikable Form von Teilzeitkrankschreibung fĂŒr einige Stunden tĂ€glich könnte den neuen Möglichkeiten Rechnung tragen und fĂŒr mehr FlexibilitĂ€t sorgen."


