Energiekrise, Ecuador

Energiekrise in Ecuador: Geplante StromausfÀlle und arbeitsfreie Tage

19.04.2024 - 06:16:26

Die Regierung in Ecuador hat wegen EngpÀssen bei der Stromversorgung den Notstand ausgerufen.

Zur Rationierung der Energie soll in den verschiedenen Regionen des sĂŒdamerikanischen Landes jeweils fĂŒr mehrere Stunden der Strom abgeschaltet werden, wie das Energieministerium mitteilte. Zudem wurden der Donnerstag und Freitag per Dekret zu arbeitsfreien Tagen erklĂ€rt. PrĂ€sident Daniel Noboa entließ Energieministerin Andrea Arrobo und eine Reihe weiterer Beamter. Ihnen wird vorgeworfen, das wahre Ausmaß der Energiekrise verschleiert zu haben.

Wegen akuter DĂŒrre wurden in den Stauseen der Region historische TiefstĂ€nde registriert. Ecuador gewinnt 78 Prozent seines Stroms aus Wasserkraft. Zudem stellte Kolumbien zuletzt seine Stromexporte nach Ecuador ein, weil das Nachbarland aufgrund der DĂŒrre ebenfalls mit EngpĂ€ssen zu kĂ€mpfen hat. "Es gibt keine einfache und kurzfristige Lösung", sagte der neue kommissarische Energieminister Roberto Luque. Nach EinschĂ€tzung von Experten wurde es seit Jahren versĂ€umt, in den Energiesektor zu investieren.

@ dpa.de