Scholz und LĂ€nderchefs betonen Gemeinsamkeiten in Asylpolitik
06.03.2024 - 16:24:41 | dpa.deEs seien in den vergangenen Monaten bereits "grundlegende VerĂ€nderungen auf den Weg gebracht" worden, betonte der Kanzler nach einer Besprechung am Mittwoch in Berlin. Man dĂŒrfe bei der Begrenzung der irregulĂ€ren Migration jetzt nur nicht die HĂ€nde in den SchoĂ legen, sondern mĂŒsse "immer am Thema dranbleiben".
Hessens MinisterprĂ€sident Boris Rhein (CDU) sagte, er persönlich finde die von Parteikollegen angestoĂene Debatte ĂŒber eine Obergrenze fĂŒr Asylbewerber legitim. Er habe die groĂe Hoffnung, dass beim nĂ€chsten Treffen dieser Runde am 20. Juni klar sei, an welchem Tag die Bezahlkarte fĂŒr Asylbewerber starten werde. Sie soll teilweise Bargeld-Auszahlungen ersetzen. Bei dem fĂŒr Juni angekĂŒndigten Treffen soll die Bundesregierung auĂerdem vortragen, was bei ihrer PrĂŒfung von Asylverfahren in Drittstaaten herausgekommen ist. Das Bundesinnenministerium ist zu der Frage, ob solche Verfahren auĂerhalb der EU rechtlich und praktisch möglich wĂ€ren, mit Juristen und Experten im GesprĂ€ch.
Niedersachsens MinisterprĂ€sident Stephan Weil (SPD) sagte, man mĂŒsse realistisch bleiben. Der Effekt der EU-Einigung auf eine Reform der Gemeinsamen EuropĂ€ischen Asylpolitik werde erst mit einer gewissen Verzögerung spĂŒrbar werden.
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