US-Republikanerin Nikki Haley will nicht aufgeben im Duell gegen Trump
02.02.2024 - 05:43:47"Ich gehe nirgendwohin", sagte die frĂŒhere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen am Donnerstag (Ortszeit) dem Fernsehsender CNN. Sie sei fĂŒr die lange Strecke in dem Rennen und werde dabei bleiben, versicherte die 52-JĂ€hrige auf mehrere Nachfragen, warum sie trotz magerer Aussichten und trotz des DrĂ€ngens vieler Parteikollegen nicht aus dem Vorwahlkampf der Republikaner aussteige.
Wer in den USA PrĂ€sidentschaftskandidat werden will, muss sich zunĂ€chst in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Von den republikanischen PrĂ€sidentschaftsanwĂ€rtern sind nur noch Haley und Trump ĂŒbrig. In Umfragen liegt Trump landesweit mit gewaltigem Vorsprung vor Haley. Der Ex-US-PrĂ€sident hatte auch die ersten beiden Vorwahlen in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire klar gewonnen. Haley werden daher nur geringe Chancen eingerĂ€umt, sich am Ende gegen Trump durchzusetzen.
Wichtiger nĂ€chster Meilenstein in dem Rennen ist die Vorwahl der Republikaner im Bundesstaat South Carolina Ende Februar. Haley war dort frĂŒher Gouverneurin. Doch auch in dem konservativen SĂŒdstaat fĂŒhrt Trump trotz Haleys Heimvorteil mit Abstand. Sie gab sich in dem CNN-Interview trotzdem kĂ€mpferisch und verwies darauf, dass sie sich in den vergangenen Monaten von einstelligen Umfragewerten zu deutlich zweistelligen Vorwahlergebnissen hochgearbeitet habe. Genauso wolle sie auch ihren RĂŒckstand in South Carolina aufholen.
Trump-UnterstĂŒtzer drĂ€ngen Haley bereits seit lĂ€ngerem, sich angesichts der Dominanz des Ex-PrĂ€sidenten aus dem Rennen zurĂŒckzuziehen. Einige Beobachter hatten erwartet, dass sie relativ schnell nach der Abstimmung in New Hampshire vor mehr als einer Woche hinschmeiĂen könnte, um sich eine Blamage in ihrer Heimat South Carolina zu ersparen.

