UmsÀtze von KaufhÀusern in 20 Jahren um ein Drittel eingebrochen
11.03.2024 - 08:07:52Betrachtet werden neben klassischen KaufhĂ€usern auch LadengeschĂ€fte mit gemischtem Warenangebot und dem Schwerpunkt Nicht-Nahrungsmittel. Mit dem UmsatzrĂŒckgang ging langfristig ein Personalabbau in KaufhĂ€usern einher. Im Jahr 2023 war die Zahl der BeschĂ€ftigten in diesem Bereich des Einzelhandels um gut ein FĂŒnftel (21,7 Prozent) niedriger als im Jahr 2003. In den letzten beiden Jahren war beim Personal auch aufgrund der coronabedingten EinbrĂŒche in den Jahren 2020 (-2,4 Prozent zum Vorjahr) und 2021 (-1,8 Prozent zum Vorjahr) eine gegenlĂ€ufige Entwicklung zu beobachten: 2022 nahm die BeschĂ€ftigung in WarenhĂ€usern um 3,9 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr zu, 2023 noch einmal um 5,2 Prozent. Die groĂen WarenhĂ€user fungierten bisher als zentraler Bestandteil der Innenstadt-Einkaufsmeilen und als wichtiger Anziehungspunkt fĂŒr Konsumenten im stationĂ€ren Einzelhandel. Allerdings nehmen sie hinsichtlich ihrer lang anhaltend negativen Umsatzentwicklung unter den in InnenstĂ€dten besonders hĂ€ufig vertretenen Einzelhandelszweigen eher eine Sonderrolle ein. Einzig der Einzelhandel mit BĂŒchern verzeichnete 2023 mit einem realen UmsatzrĂŒckgang von 44,1 Prozent gegenĂŒber dem Jahr 2003 Ă€hnlich hohe EinbuĂen. Eine leicht positive Umsatzentwicklung wies dagegen im selben Zeitraum der stationĂ€re Einzelhandel mit Bekleidung (+4,6 Prozent), mit Spielwaren (+6,0 Prozent) sowie mit Uhren und Schmuck (+9,1 Prozent) auf. Der Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren steigerte seine UmsĂ€tze binnen 20 Jahren um 40,5 Prozent, das GeschĂ€ft mit GerĂ€ten der Unterhaltungselektronik verbuchte sogar ein Umsatzplus von 175,7 Prozent im Jahr 2023 gegenĂŒber 2003, so die Statistiker.


