Deutschland, Konjunktur

In sieben BundeslÀndern schrumpft die Wirtschaft

24.09.2025 - 12:07:59 | dpa.de

Die Spanne reicht von plus 2,9 bis Minus 1,9 Prozent. Unter den Schwergewichten schneidet keines gut ab.

  • Die Wirtschaft hat sich in den einzelnen BundeslĂ€ndern sehr unterschiedlich entwickelt. In Baden-WĂŒrttemberg - hier zu sehen der Hafen Stuttgart - ging es nach unten. (Archivbild) - Foto: Marijan Murat/dpa
  • Die Wirtschaft hat sich in den einzelnen BundeslĂ€ndern sehr unterschiedlich entwickelt. Hamburg, dessen Hafen hier zu sehen ist, hat zugelegt. (Archivbild) - Foto: Friedemann Kohler/dpa
Die Wirtschaft hat sich in den einzelnen BundeslĂ€ndern sehr unterschiedlich entwickelt. In Baden-WĂŒrttemberg - hier zu sehen der Hafen Stuttgart - ging es nach unten. (Archivbild) - Foto: Marijan Murat/dpa Die Wirtschaft hat sich in den einzelnen BundeslĂ€ndern sehr unterschiedlich entwickelt. Hamburg, dessen Hafen hier zu sehen ist, hat zugelegt. (Archivbild)  - Foto: Friedemann Kohler/dpa

In sieben BundeslĂ€ndern ist die Wirtschaft im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geschrumpft. Darunter sind auch die drei Schwegewichte Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-WĂŒrttemberg, die mehr als die HĂ€lfte des deutschen Bruttoinlandsprodukts ausmachen. Das geht aus vorlĂ€ufigen Zahlen der Statistischen Ämter des Bundes und der LĂ€nder hervor. Allerdings gibt es auch acht BundeslĂ€nder, die ein Plus ausweisen. In Summe ergibt sich fĂŒr die Bundesrepublik eine rote Null.

Das stĂ€rkste Wachstum verzeichnete im ersten Halbjahr Bremen mit 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dahinter folgen Mecklenburg-Vorpommern mit 2,0 Prozent, Berlin mit 1,3 Prozent, Hamburg mit 1,1 und Niedersachsen mit 1,0 Prozent. Auch ThĂŒringen mit 0,6 Prozent sowie Rheinland-Pfalz und Sachsen mit je 0,1 Prozent haben positive Vorzeichen. 

Wirtschaft Saarland schrumpft am stÀrksten

Den stĂ€rksten RĂŒckgang errechnen die Statistiker fĂŒr das Saarland mit minus 1,9 Prozent. In Brandenburg geht es um 1,0 Prozent nach unten, in Baden-WĂŒrttemberg um 0,8 und in Bayern um 0,4 Prozent. In Sachsen-Anhalt betrĂ€gt das Minus 0,3 Prozent, in NRW und Schleswig-Holstein je 0,2 Prozent. Hessen liegt bei plus-minus null.

Die Aussichten fĂŒr das laufende zweite Halbjahr sind dabei nicht die besten. Im September fiel der vom MĂŒnchner Ifo-Institut erhobene GeschĂ€ftsklimaindex zum ersten Mal seit einem halben Jahr. «Die Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung erleidet einen DĂ€mpfer», sagte Ifo-PrĂ€sident Clemens Fuest.

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