Mehrere russische Regionen Ziel ukrainischer Drohnenangriffe
07.05.2025 - 12:24:32EinschlĂ€ge gab es Medienberichten zufolge etwa im Moskauer Umland, den sĂŒdlich davon gelegenen Regionen Kaluga und Tula, dem im Norden liegenden Gebiet Jaroslawl, aber auch in der 600 Kilometer von der Hauptstadt entfernten Teilrepublik Mordwinien.
Schulen nach Drohnenangriffen geschlossen
In Saransk, der Hauptstadt Mordwiniens, haben die Behörden wegen der Drohnenangriffe alle KindergÀrten, Schulen und Hochschulen geschlossen. Im Internet kursieren Videos von BrÀnden. Dem unabhÀngigen Internetportal Astra zufolge sollen ein Glasfaserwerk und eine Maschinenbaufabrik getroffen worden sein. Die Produktion dort ist auch aus militÀrischer Sicht wichtig. Offiziell wurden keine SchÀden gemeldet.
EingerĂ€umt haben die russischen Behörden derweil EinschrĂ€nkungen im Flugverkehr durch die Drohnenangriffe. Viele FlĂŒge Richtung Moskau mussten umgeleitet werden. Die FlughĂ€fen der Hauptstadt und auch in den benachbarten Regionen waren teils stundenlang gesperrt.
Der Gouverneur der Region Tula, Dmitri Miljajew, schrieb auf Telegram von fĂŒnf Angriffswellen, die abgewehrt worden seien. Tote und Verletzte gab es nach seinen Angaben nicht. Ăber SchĂ€den schrieb er nicht.
Indes berichten ukrainische Medien, dass der dort befindliche RĂŒstungsbetrieb Splaw beschossen worden sei. Getroffen wurden demnach auch zwei MilitĂ€rflugplĂ€tze: Kubinka (Gebiet Moskau) und Schaikowka (Gebiet Kaluga). In Kubinka sind auch Einheiten stationiert, die an der MilitĂ€rparade auf dem Roten Platz in Moskau zum 80. Jahrestag des Siegs im Zweiten Weltkrieg teilnehmen sollen.
Das Internetportal Astra verbreitete Satellitenbilder, auf denen BrÀnde dort zu sehen sein sollen. Die Angriffe hÀtten sich gegen Kampfbomber und dort gelagerte Marschflugkörper gerichtet, schrieb der Leiter des staatlichen Zentrums zur BekÀmpfung von Desinformation in Kiew, Andrij Kowalenko.

