Union blickt skeptisch auf VerlÀngerung der Energiepreisbremsen
27.07.2023 - 11:50:45 | dts-nachrichtenagentur.de"Das Rumdoktern an einzelnen kleinen SchrĂ€ubchen hilft dem Standort nichts", sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Julia Klöckner (CDU), der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Deutschland falle im Wettbewerb massiv zurĂŒck.
Die Energie sei kĂŒnstlich durch die Ampel mit der Abschaltung der Kernkraftwerke verknappt, "die KaufzurĂŒckhaltung durch ein vermurkstes Heizungsgesetz erst richtig manifestiert, und immer neue Regulierungen machen den Betrieben das Leben schwer", so die CDU-Politikerin. Klöckner schlug vor, stattdessen die Stromsteuer zu senken, "die ohne beihilferechtliche HĂŒrden auf das europĂ€ische MindestmaĂ abgemildert werden könnte". UnterstĂŒtzung erhĂ€lt Habeck unterdessen von der SPD. "Es ein richtiger Schritt in dieser angespannten wirtschaftlichen Lage, die Energiepreisbremsen als Absicherung ĂŒber den kommenden Winter hinaus zu verlĂ€ngern", sagte der Wirtschaftsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Esra Limbacher, der "Rheinischen Post". Elementare Voraussetzung fĂŒr die industrielle WettbewerbsfĂ€higkeit Deutschlands seien tragfĂ€hige Energiepreise, ergĂ€nzte er. "Klar ist aber auch: Die Unternehmen in unserem Land sind auf weitergehende Planungssicherheit angewiesen. Wir brauchen deshalb schnell einen konkurrenzfĂ€higen Industriestrompreis." Das sei der SchlĂŒssel fĂŒr eine "erfolgreiche Transformation, die KlimaneutralitĂ€t und WettbewerbsfĂ€higkeit der Industrie", sagte Limbacher.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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