Industrie

Großhandelspreise im MĂ€rz deutlich gestiegen

Veröffentlicht am: 14.04.2026 um 08:09 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel sind im MĂ€rz 2026 um 4,1 Prozent höher gewesen als im MĂ€rz 2025.

Öltanks (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Öltanks (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Von Dezember 2025 bis Februar 2026 hatte die VerĂ€nderungsrate gegenĂŒber dem Vorjahresmonat jeweils bei +1,2 Prozent gelegen. Ein höherer Preisanstieg als im MĂ€rz 2026 wurde im Vorjahresvergleich zuletzt im Februar 2023 verzeichnet (+9,5 Prozent gegenĂŒber Februar 2022). Ausschlaggebend fĂŒr den hohen Preisanstieg im MĂ€rz 2026 waren die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise fĂŒr Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten. GegenĂŒber Februar 2026 stiegen die Großhandelspreise im MĂ€rz um 2,7 Prozent.

HauptursĂ€chlich fĂŒr den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenĂŒber dem Vorjahresmonat war im MĂ€rz 2026 der Preisanstieg bei Mineralölerzeugnissen. Die Preise lagen hier im Durchschnitt um 17,8 Prozent ĂŒber denen von MĂ€rz 2025. GegenĂŒber dem Vormonat Februar 2026 stiegen sie ebenfalls deutlich (+18,8 Prozent).

Ebenfalls bedeutend fĂŒr die Entwicklung im Vorjahresvergleich war der Preisanstieg im Großhandel mit Nicht-Eisen-Erzen, -Metallen und -Metallhalbzeug (+48,4 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz 2025). Zudem stiegen die Preise im Großhandel fĂŒr Zucker, SĂŒĂŸwaren und Backwaren um 6,1 Prozent sowie fĂŒr Tabakwaren um 5,9 Prozent zum Vorjahresmonat.

Niedriger als im MĂ€rz 2025 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und GewĂŒrzen (-8,9 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz 2025) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-8,3 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz 2025).

Ebenfalls gĂŒnstiger im Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mehl und Getreideprodukte (-5,8 Prozent) sowie Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel (-3,4 Prozent).

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