Zahl, Post-Beschwerden

Zahl der Post-Beschwerden bleibt auf hohem Niveau

07.02.2024 - 11:35:50

Die Zahl der Beschwerden wegen verspÀteter oder verlorengegangener Briefe und Pakete in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf einem hohen Niveau geblieben.

Im Jahr 2023 seien insgesamt 41.589 Eingaben zu MĂ€ngeln der Postversorgung eingegangen, teilte die Bundesnetzagentur am Mittwoch mit. Damit liegt die Zahl auf einem Ă€hnlich hohen Niveau wie im Jahr 2022 - da waren es 43.125 Eingaben. Auch im Januar 2024 setzte sich dieser Trend der Behörde zufolge fort. Die Mehrheit der EingabegrĂŒnde, 60 Prozent, entfiel im vergangenen Jahr auf den Briefbereich, 32 Prozent betrafen Pakete.

Die restlichen Prozente verteilten sich auf Zeitungen/Zeitschriften, Filialen/Agenturen, BriefkĂ€sten und Sonstiges. HĂ€ufigster Grund fĂŒr Eingaben waren mit 70 Prozent Probleme bei der Zustellung von Briefen und Paketen. Insgesamt richteten sich die Eingaben mit 90 Prozent mehrheitlich gegen die Deutsche Post. Im Briefbereich war die Zahl noch höher, hier betrafen 97 Prozent der Eingaben das Unternehmen. Im Paketbereich entfielen 74 Prozent auf die Deutsche Post und 26 Prozent auf die anderen Paketunternehmen. Die Eingaben kamen aus ganz Deutschland: Aus Nordrhein-Westfalen (20 Prozent), Baden-WĂŒrttemberg (13 Prozent) und Bayern (12 Prozent) gingen die meisten ein. "Die Beschwerdezahl bleibt weiter hoch. Wieder sind ĂŒber 40.000 BĂŒrgereingaben bei der Bundesnetzagentur eingegangen", sagte Netzagentur-PrĂ€sident Klaus MĂŒller. Das Beschwerdeaufkommen zeige, wie wichtig den Menschen eine zuverlĂ€ssige Postversorgung sei. "Leider haben wir bisher nur sehr begrenzte Möglichkeiten, bei QualitĂ€tsmĂ€ngeln tĂ€tig zu werden", fĂŒgte MĂŒller hinzu. Die geplante Überarbeitung des Postgesetzes solle der Netzagentur hier "bessere und stĂ€rkere Befugnisse" an die Hand geben.

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