DIHK fordert staatliche ZuschĂŒsse fĂŒr Ăko-Strompartnerschaften
04.08.2023 - 02:09:14 | dts-nachrichtenagentur.de"Der Ausbau der erneuerbaren Energien sollte durch InvestitionszuschĂŒsse fĂŒr Strompartnerschaften zwischen Erzeugern und Kunden vorangetrieben werden", sagte er der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Konkret sollen Betreiber von WindrĂ€dern und Photovoltaikanlagen einen staatlichen Zuschuss erhalten, wenn sie einen langlaufenden Liefervertrag mit einem Abnehmer schlieĂen. Dadurch werden Anlagen schneller gebaut, das Stromangebot wird gröĂer. Wir brauchen positive Effekte auf die Strompreise fĂŒr die gesamte Wirtschaft", so der DIHK-PrĂ€sident.
"ZĂŒgig sollten jetzt die hohen Energiekosten angegangen werden. Deutschland braucht dringend eine Erhöhung des Stromangebots aus erneuerbaren Energien", sagte Adrian. Die DIHK habe dazu ĂŒber die Strompartnerschaften hinaus bereits "pragmatische und einfach umsetzbare VorschlĂ€ge" gemacht. "Der Staat soll zunĂ€chst auf Stromsteuern verzichten sowie Umlagen und Entgelte möglichst komplett in den Bundeshaushalt ĂŒbernehmen", sagte Adrian. Der DIHK-Chef lobte zudem das Wachstumschancengesetz des Bundesfinanzministers, das steuerliche Entlastungen und InvestitionsprĂ€mien fĂŒr Unternehmen verspricht. "Das Wachstumschancengesetz sendet richtige Signale: Das gilt fĂŒr die ThesaurierungsrĂŒcklage, die Vereinfachungen bei Abschreibungen, Verbesserungen bei der Verlustverrechnung sowie die PrĂ€mie fĂŒr Investitionen in KlimaschutzmaĂnahmen", sagte Adrian. "Das geplante Entlastungsvolumen gerade bei Abschreibungen und der InvestitionsprĂ€mie ist leider weniger als die versprochene Superabschreibung, die auch Investitionen in digitale WirtschaftsgĂŒter umfassen sollte. Bei unkomplizierter Umsetzung wĂ€re die PrĂ€mie zumindest ein geeignetes Instrument, Investitionen der Unternehmen in Energieeffizienz anzuregen. Das wird aber kaum ausreichen, um die InvestitionszurĂŒckhaltung in der Breite der deutschen Wirtschaft aufzubrechen", sagte Adrian. Deutschland habe im internationalen Vergleich weiterhin hohe Steuern, eine komplizierte BĂŒrokratie und insbesondere hohe Energiepreise. "Es geht also um deutlich mehr als nur um die Höhe des fiskalischen Impulses. Die Politik ist angesichts der wirtschaftlichen Flaute in Deutschland gefordert, die PrioritĂ€ten konsequent auf Wachstum und Investitionen zu legen", so Adrian.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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