Industrie, Immobilien

DIW warnt vor wirtschaftlichen SchÀden durch Heizungsstreit

Veröffentlicht am: 24.05.2023 um 02:04 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der PrĂ€sident des Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die Ampel-Koalition nach der vorerst gescheiterten Einbringung des Heizungsgesetzes in den Bundestag vor negativen Folgen fĂŒr Wirtschaft und Gesellschaft gewarnt.

Heizungsrohre - Bild: ?ber dts Nachrichtenagentur
Heizungsrohre - Bild: ?ber dts Nachrichtenagentur

"Das Vor und ZurĂŒck beim Heizungsgesetz gefĂ€hrdet nicht nur den Erfolg des Gesetzesvorhabens, sondern auch die UnterstĂŒtzung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr dringend notwendige Maßnahmen zum Schutz von Klima und Umwelt", sagte Fratzscher der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Damit entsteht Deutschland ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden, durch den ultimativ viele ArbeitsplĂ€tze auf dem Spiel stehen."

Die Bundesregierung mache "keine schlechte Politik, sondern ihr Problem ist ihre interne Zerstrittenheit und der fehlende Wille der Koalitionspartner, gegebene Versprechen zu erfĂŒllen", sagte Fratzscher. "Die interne Zerstrittenheit lĂ€hmt die HandlungsfĂ€higkeit der Bundesregierung und schĂ€digt das Vertrauen der Menschen in die Bundesregierung."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

de | wirtschaft | 63718882 |