Design, Arbeit

Sedus fragt: „Hat das BĂŒro ein Fokusproblem?“

02.12.2025 - 14:00:16

Dogern - Wir leben in einer Welt, die unsere stĂ€ndige Aufmerksamkeit fordert. Jede Geste, jeder Bildschirm, jedes GerĂ€usch ist darauf ausgelegt, uns abzulenken. Kontinuierliche App-Benachrichtigungen, klingelnde Telefone oder zu laut redende Kollegen rauben uns Arbeitszeit – und das nicht zu wenig. Der Voice AI-Spezialist Saima hat zuletzt veröffentlicht, dass tĂ€glich zwei Stunden Arbeitszeit durch Ablenkungen im BĂŒro verloren gehen. Rechnet man das auf ein Jahr, verliert durchschnittlich jeder Mitarbeiter 23 Arbeitstage aufgrund von Störungen in seinem direkten Arbeitsumfeld.

„Das grĂ¶ĂŸte MissverstĂ€ndnis der letzten BĂŒro-Dekade ist der Glaube, Konzentration sei einfach ‚weniger LĂ€rm‘. Die Forschung zeigt allerdings klar: Menschen verlieren Fokus nicht wegen GerĂ€uschen – sondern weil sie keine Kontrolle ĂŒber ihr Umfeld haben“, sagt Ernst Holzapfel, Marketing-Direktor bei Sedus. „Viele BĂŒros machen Menschen mĂŒde, bevor sie ĂŒberhaupt produktiv werden können. Gute Arbeitsumgebungen funktionieren wie ein Energiefilter: Sie reduzieren Reize, stabilisieren den peripersonalen Raum und geben Mitarbeitenden mentale Kraft, statt sie zu erschöpfen. Ein BĂŒro hat seinen Wert nicht allein, weil Menschen dort zusammenkommen – sondern weil es ihnen ermöglicht, prĂ€ziser, klarer und konzentrierter zu denken als irgendwo sonst.“

Deep Working: Konzentrationsfördernde Arbeitsplatzgestaltung

Beim Design moderner BĂŒros ist die Abfolge von RĂ€umen, die verschiedene Arten der Konzentration unterstĂŒtzen, entscheidend. Einige Bereiche können offen und gesellig sein. Andere mĂŒssen ruhig und abgeschirmt gestaltet werden. Dazu können FokusrĂ€ume, Besprechungskabinen oder auch einfache Ecken mit Sichtschutz weniger digitale Ablenkungen ermöglich. Dazwischen liegen Übergangsbereiche fĂŒr informelle Pausen oder kurze Erholungsmomente.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Sedus zunehmend auf Lösungen, die den natĂŒrlichen Rhythmus der Konzentration unterstĂŒtzen und verschiedene sensorische BedĂŒrfnisse berĂŒcksichtigen. „Konzentration entsteht nicht von selbst“, sagt Holzapfel. „Sie muss aktiviert werden. ArbeitsplĂ€tze, die sensorisch unausgewogen sind, verhindern diesen Prozess – ArbeitsplĂ€tze, die ausgewogen gestaltet sind, beschleunigen ihn. Genau aus diesem Grund entwickeln wir RĂ€ume, die Menschen in ihrem individuellen Fokus unterstĂŒtzen – von akustisch geschĂŒtzten Zonen wie dem se:cube ĂŒber ausgewogene Licht- und Materialkonzepte bis hin zu flexiblen, modularen Settings, die verschiedene Arbeitsmodi ermöglichen. Je besser ein Raum mentale Energie lenkt, desto stĂ€rker wirkt er fĂŒr den Menschen.“

Pressekontakt:

Sedus Press Office
Bernadette Trepte
Email: sedus@real-communications.com
Fon: +49 (0) 7751 840

Original-Content von: Sedus Stoll AG ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5e28dc

@ presseportal.de