Pharmaindustrie, Arzneimittel

Zukunft ist nur möglich mit wirtschaftlich stabilen Apotheken

16.09.2025 - 11:30:55

DĂŒsseldorf - Eine zukunftsfĂ€hige und innovative Arzneimittelversorgung fĂŒr die Menschen in Deutschland kann nur mit wirtschaftlich gesunden Apotheken funktionieren. "Zukunft ist nur möglich mit wirtschaftlich stabilen Apotheken", sagte Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), zur heutigen Eröffnung der pharmazeutischen Fachmesse Expopharm in DĂŒsseldorf: "Wenn wir auch in Zukunft eine wohnortnahe, sichere, niedrigschwellige und menschliche Arzneimittelversorgung aus den Apotheken vor Ort wollen, dann mĂŒssen wir heute die notwendigen Rahmenbedingungen dafĂŒr schaffen. Die Hauptursache der wirtschaftlichen InstabilitĂ€t der Apotheken ist die seit Jahren fehlende Anpassung unserer VergĂŒtung." Der DAV fordert daher, das Festhonorar pro rezeptpflichtigem Medikament anzuheben und die BeschrĂ€nkung von Skonti schnellstmöglich aufzuheben. Dies sei durch eine Änderung der Arzneimittelpreisverordnung möglich, so dass es kein langes Gesetzgebungsverfahren brauche, sagte Hubmann.

Der DAV-Vorsitzende machte zudem auf den hohen Stellenwert der pharmazeutischen FachkrĂ€fte aufmerksam, die einerseits das grĂ¶ĂŸte Kapital jeder Apotheke seien, aber eben auch ein relevanter Kostenfaktor: "Wir wollen und mĂŒssen unseren hochqualifizierten Apothekenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern faire GehĂ€lter zahlen und gute Arbeitsbedingungen bieten. Andernfalls wird sich die Personalknappheit in den Apotheken weiter verschĂ€rfen. Schon jetzt liegen die GehĂ€lter fĂŒr PKA und PTA aufgrund der wirtschaftlichen Lage nur unwesentlich ĂŒber dem derzeitigen Mindestlohn. Eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns - so nachvollziehbar sie sein mag - ohne eine gleichzeitige deutliche Anpassung der ApothekenvergĂŒtung wird die wirtschaftliche Lage der Apotheken erneut verschĂ€rfen. Die Politik darf nicht einerseits den Apotheken steigende Lasten aufbĂŒrden - und andererseits die Luft zum Atmen abschnĂŒren. Das ist nicht nachhaltig, nicht gerecht - und auch nicht zukunftsfĂ€hig."

Mehr Informationen auf www.abda.de und www.expopharm.de

Pressekontakt:

Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-131, [email protected]

Christian Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137, [email protected]

Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. ApothekerverbĂ€nde ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5d5d50

@ presseportal.de