Heilberufsausweise, Französisches

eHBA-Austausch bis 30. Juni: Heilberufsausweise mĂŒssen erneuert werden

15.06.2026 - 08:32:23 | boerse-global.de

Französisches Gericht verurteilt sechs Georgier zu bis zu sieben Jahren Haft wegen Diebstahls seltener russischer Erstausgaben aus europÀischen Bibliotheken.

Georgische Bande: Haftstrafen fĂŒr Kunstraub an russischen Klassikern
Heilberufsausweise - Eine Hand fĂ€lscht eine Unterschrift auf einem Dokument mit einem FĂŒllfederhalter. Ein VergrĂ¶ĂŸerungsglas liegt daneben. 15.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Ein französisches Gericht verurteilte sie Mitte Juni 2026 wegen eines spektakulĂ€ren Kunstraubs. Die TĂ€ter hatten seltene Originalausgaben russischer Weltliteratur aus Bibliotheken in ganz Europa gestohlen – und durch tĂ€uschend echte FĂ€lschungen ersetzt.

Die Bande schlug in Frankreich, Deutschland, Polen, Tschechien und der Schweiz zu. Zu den gestohlenen Werken zÀhlen Erstausgaben von Puschkin, Gogol und Lermontow. Der Gesamtschaden liegt bei mehreren Millionen Euro. Allein der Schaden in der französischen Nationalbibliothek betrÀgt rund 650.000 Euro. Der HaupttÀter erhielt zusÀtzlich zur Haftstrafe ein lebenslanges Einreiseverbot.

Strafrechtliche Einordnung: Bis zu zehn Jahre Haft

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UrkundenfĂ€lschung ist in Deutschland nach § 267 StGB strafbar. Der Grundtatbestand sieht Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fĂŒnf Jahren vor. In besonders schweren FĂ€llen drohen bis zu zehn Jahre. Wer einen Strafbefehl erhĂ€lt, muss innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen – das schreibt die Strafprozessordnung vor.

Typische FÀlle in der Praxis: manipulierte Arbeitszeugnisse, gefÀlschte Reisekostenabrechnungen, falsche VersicherungsantrÀge oder Studiennachweise. Auch das FÀlschen von Kfz-Kennzeichen oder Unterschriften fÀllt darunter. Seit 2021 steht auch die Vorlage unrichtiger Krankmeldungen explizit unter Strafe. Verfahren beginnen oft mit Hausdurchsuchungen oder Anhörungsbögen.

Neue Personalausweise: Mehr Sicherheit, höhere GebĂŒhren

Um FĂ€lschungen zu erschweren, haben Behörden die Sicherheitsmerkmale von Ausweisdokumenten verstĂ€rkt. Seit Februar 2026 gelten bundesweit höhere GebĂŒhren fĂŒr Personalausweise. Antragsteller ab 24 Jahren zahlen 46 Euro, wer jĂŒnger ist, zahlt 27,60 Euro. Grund sind gestiegene Herstellungskosten und Investitionen in die FĂ€lschungssicherheit.

Auch im digitalen Bereich lĂ€uft die Modernisierung. Die BundeszahnĂ€rztekammer warnt: Bestimmte elektronische Heilberufsausweise (eHBA) der Generation 2.0 mĂŒssen bis zum 30. Juni 2026 ausgetauscht werden. Betroffen sind Ausweise mit IDEMIA-Chips von Anbietern wie SHC, D-Trust und medisign. Ohne Austausch sind wichtige Funktionen blockiert – etwa die elektronische Signatur fĂŒr E-Rezepte oder ArbeitsunfĂ€higkeitsbescheinigungen.

Anzeige: Betroffen sind eHBA der Generation 2.0 mit IDEMIA-Chips – von Anbietern wie SHC, D-Trust und medisign. Wer die Frist verpasst, riskiert rechtliche und praktische Konsequenzen. Die Checkliste in diesem Report hilft Ihnen, alle notwendigen Unterlagen parat zu haben. Checkliste jetzt kostenlos anfordern

BGH-Urteil: Verschweigen entlastender Fakten ist wie LĂŒgen

Parallel zur FĂ€lschungsbekĂ€mpfung hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Regeln fĂŒr Berichterstattung verschĂ€rft. Ein Urteil vom Mai 2026, bekannt gegeben Anfang Juni, stellt klar: Wer in Veröffentlichungen entlastende Tatsachen bewusst verschweigt, macht sich rechtlich angreifbar – das gilt wie eine LĂŒge.

Schreibt jemand ĂŒber eine Person und verwendet schwere VorwĂŒrfe, mĂŒssen auch bekannte entlastende UmstĂ€nde genannt werden. Das Landgericht Hamburg bestĂ€tigte diesen Kurs: Es verbot Behauptungen ĂŒber angebliche DeportationsplĂ€ne im Zusammenhang mit einem Treffen in Potsdam. Die Botschaft ist klar: Faktenbasierte und vollstĂ€ndige Darstellung ist nicht nur journalistische Pflicht, sondern auch rechtliche Notwendigkeit.

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