Studie, EU-Lieferkettengesetz

Studie: EU-Lieferkettengesetz beschert Firmen zusÀtzliche Einnahmen

26.01.2024 - 13:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Ein einheitliches Lieferkettengesetz in der EuropÀischen Union ist in der Wirtschaft weit populÀrer als gedacht.

Container (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung Inverto, eine auf Lieferketten spezialisierte Tochterfirma der Boston Consulting Group, ĂŒber die der "Spiegel" berichtet. Demnach plant der Großteil der Unternehmen mit einem europaweit einheitlichen Gesetz. 78 Prozent halten die Auflagen laut Inferno fĂŒr "realisierbar", fĂŒhlen sich "gut aufgestellt", sie umzusetzen, erwarten allenfalls "leichte bis moderate" Kostensteigerungen.

Drei Viertel der Befragten rechnen gar mittel- bis langfristig mit einem "return on Investment", also zusĂ€tzlichen Einnahmen oder einem neuem GeschĂ€ft - durch eine einheitliche EU-Richtlinie. FĂŒr die Untersuchung hat Inverto ĂŒber 600 GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Manager und VorstĂ€nde deutscher und französischer Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt. Im Dezember hatten sich EU-Rat, -Parlament und -Kommission im sogenannten Trilog auf einen Entwurf fĂŒr ein einheitliches EU-Lieferkettengesetz geeinigt. Anfang Februar soll es eigentlich endgĂŒltig beschlossen werden. Allerdings ist eine Zustimmung aus Deutschland mittlerweile wieder unsicher. Die FDP hat in ihrem PrĂ€sidium vergangene Woche beschlossen, das Gesetz auf der Zielgeraden abzulehnen. Momentan sucht die Bundesregierung nach einer Lösung. MĂŒsste sich Deutschland im Ministerrat enthalten, kĂ€me womöglich keine Mehrheit fĂŒr das Gesetz zustande.

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