Macron, Pavel

Macron und Pavel verurteilen russischen Angriff auf Odessa

21.03.2025 - 16:28:33

Ein schwerer russischer Drohnenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa belegt nach Auffassung des tschechischen PrÀsidenten Petr Pavel, dass Moskau wenig Interesse an einer Waffenruhe hat.

Der Ex-Nato-General hatte die Schwarzmeerstadt am Abend des Angriffs am Donnerstag besucht. Am Tag danach traf er in Kiew ein.

WÀhrend Pavels GesprÀchen in Odessa habe Russland die Stadt in drei Wellen mit Kampfdrohnen angegriffen, schrieb der ukrainische Vizeregierungschef Oleksij Kuleba auf Telegram. Die tschechische Seite betonte, der PrÀsident sei stets "in sicherer Entfernung" gewesen.

"Nach dem zu urteilen, was wir sehen und hören können, scheint es nicht so, dass die russische Seite den Willen hĂ€tte, eine Waffenruhe abzuschließen", sagte Pavel nach Angaben der tschechischen Agentur CTK. Seiner Ansicht nach mĂŒsse US-PrĂ€sident Donald Trump den Druck auf Russland erhöhen, um es zum Einlenken zu bewegen.

Auch der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron verurteilte den Angriff. "Russland hat in dieser Nacht erneut gezeigt, dass es den Willen zum Frieden nicht aufrichtig teilt", schrieb Macron im sozialen Netzwerk X. Am Montag wollen Vertreter der USA, Russlands und der Ukraine ĂŒber erste Schritte hin zu einer vorlĂ€ufigen Waffenruhe sprechen.

Durch die Drohnenattacke seien in Odessa ein Einkaufszentrum und mehrere GeschÀfte in Brand geraten, ein Wohnhaus sei beschÀdigt worden, so der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj. "Drei Kinder wurden verletzt." Selenskyj verwies auch auf Treffer in den Regionen Saporischschja, Sumy, Kiew, Chmelnyzkyj und Tschernihiw.

@ dpa.de