SAP-Chef, Trump

SAP-Chef: Mit Trump ist konstruktiver Austausch möglich

03.05.2025 - 10:58:00

Einen Teil seiner Zölle hat US-PrĂ€sident Trump fĂŒr 90 Tage ausgesetzt. HĂ€lt er dennoch an seinem Kurs fest, Importeure mit hohen Abgaben zu belegen? SAP-Chef Klein berichtet ĂŒber Kontakte zu Trump.

Der SAP-Vorstandsvorsitzende Christian Klein hat sich positiv ĂŒber Treffen mit US-PrĂ€sident Donald Trump geĂ€ußert. Als Mitglied einer Gruppe von Unternehmenschefs habe er Trump in vertraulicher Runde erlebt, sagte der Chef des deutschen Softwareunternehmens im Magazin «Der Spiegel». «Es war ein konstruktiver Austausch. Und es ist definitiv so, dass er zuhört und Feedback gibt», berichtete Klein.

Es gebe «einen runden Tisch von ausgewĂ€hlten, vor allem amerikanischen Konzernchefs. Ich sitze mit dabei, weil SAP in den USA eine kritische Rolle spielt fĂŒr die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung. Da gibt es einen engen Austausch, den ich mir auch in Europa intensiver wĂŒnsche.»

Der von Trump angezettelte Handelskonflikt mit dem Rest der Welt bereitet dem SAP-Chef dennoch Sorgen. «Wir sehen, wie unsere Kunden damit zu kĂ€mpfen haben und die Unsicherheit groß ist», sagte Klein. Sein Konzern dagegen profitiere von der Situation insofern, als die SAP-Software Unternehmenskunden helfe, «Zollkosten zu managen, Lieferketten widerstandsfĂ€higer zu machen, in der Logistik, der Beschaffung. Da sind wir gefragt.» Er hoffe aber auf weniger Zölle fĂŒr alle.

@ dpa.de