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EM Stocks Review: Asien uneinheitlich - Japan im Plus

Veröffentlicht: 12.12.2006 um 14:26 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Emerging Markets nicht ohne EMFIS: Als Abonnent unserer kostenlosen EMFIS Market Recaps und des EMFIS Trading Letters erhalten Sie die Informationen und Tipps um erfolgreich in den Randmärkten und Rohstoffen zu investieren. Melden Sie sich also noch heute an auf www.EMFIS.com ! Die asiatischen Aktienmärkte wiesen am Dienstag keine klare Linie auf. Zwar hatte sich der US-Dollar zuvor robust entwickelt, was für die in Asien notierten Exporttitel eine grundsätzlich positive Stimmung schuf. Im Halbleitersektor verschreckte allerdings eine Gewinnwarnung des US-Chipriesen Texas Instruments. Dieser hatte seine Prognose von einem Gewinn von zunächst 40 bis 46 auf 37 bis 40 Cents je Aktie nach unten angepasst. Für jene Anleger, die bisher mit einem rapide wachsenden Bedarf nach Halbleitern gerechnet hatten, musste diese Entwicklung einen Schlag ins Gesicht darstellen. Der japanische Nikkei 225 entwickelte sich mit einem Aufschlag von 0,66 Prozent auf 16.637 Punkte überdurchschnittlich gut. Händler sprachen hier auch von einer Rückkehr der überseeischen Ableger. Zuvor war der Yen gegenüber dem Euro auf ein neues Rekordtief gefallen, was die Wettbewerbs-Chancen für Exportunternehmen erhöhen dürfte. Das Gros der Aufschläge trugen die Papiere aus dem Elektroniksektor bei. Hier konnten sich Sony um 2,1 Prozent verbessern, Sharp stiegen um 2 Prozent und Pioneer um 3,4 Prozent. Im Autosektor gewannen Honda Motor 1,45 Prozent und Toyota Motor 1,26 Prozent hinzu. Dagegen rutschte in Taiwan der TAIEX um 2,02 Prozent nach unten auf 7458 Zähler und musste damit zum dritten Mal in Folge einen Abschlag hinnehmen. Hier hatten insbesondere die Aktien der großen Halbleiter-Schmieden belastetet. So verloren Taiwan Semiconductor Manufacturing, wo man Texas Instruments zu den wichtigen Kunden zählt, 3,46 Prozent; United Microelectronics fielen um 3,49 Prozent. Auch andere Elektronikwerte gaben ab. So fielen etwa Hon Hai Precision Industry um 1,92 Prozent. Der Bankensektor entwickelte sich ebenfalls schwach. Hier rutschten Cathay Financial um 4,43 Prozent nach unten, nachdem das Bankhaus wegen Fremdwährungsgeschäften einen November-Verlust von 839 Millionen NT$ vermelden musste. Der koreanische Kospi gab 0,99 Prozent auf 1376 Stellen ab. Gegen den allgemeinen Trend hatte dort der Won gegenüber dem Dollar zulegen können, was die Exportwerte belastete. Darüber hinaus war gemeldet worden, dass bei LG.Philips LCD und Samsung Electronicc wegen möglicher Preisabsprachen im LCD-Bereich nun auch noch die japanischen Kartellbehörden Ermittlungen aufgenommen hätten. LG.Philips glitten daraufhin um 4,26 Prozent ab, Samsung Electronics verloren 0,66 Prozent. Dagegen konnten sich Hyundai Motor um 0,31 Prozent erholen. Posco stiegen um 1,37 Prozent. Der Stahlkocher hatte berichtet, seine Einkaufsaktivitäten mit Nippon Steel zusammenlegen zu wollen. KT Corp legten 1,44 Prozent zu. Der Telekomkonzern hatte für 2007 eine flache Umsatzentwicklung angekündigt. In Hongkong gab der Hang Seng Index moderate 0,09 Prozent auf 18.907 Punkte ab. Im Vorfeld der US-Leitzinsentscheidung wurden dabei vor allem Immobilienwerte in Mitleidenschaft gezogen. Cheung Kong verloren 1,52 Prozent, Sun Hung Kai Properties verbilligten sich um 1,24 Prozent. Dagegen waren die Papiere der chinesischen Telefonkonzerne gefragt, nachdem die spanische Telefonica ihren Anteil an China Netcom weiter erhöht hat. China Netcom verbesserten sich daraufhin um 1,11 Prozent, China Mobile stiegen um 0,16 Prozent und China Unicom um 1,25 Prozent. Die Papiere des Lebensversicherers China Life gewannen weitere 1,6 Prozent hinzu. Gerhard Heinrich

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