Energieinvestitionen für KMU: Mit Zenules robust entscheiden trotz unsicherer Bedingungen
18.06.2026 - 14:45:28 | presseportal.de
Energiekosten und Flexibilisierung erhöhen den Druck auf den Mittelstand
Die Kosten der Energiebeschaffung sind in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und werden für die Industrie zu einer wachsenden Belastung. Die reinen Strombeschaffungskosten (ohne Steuern, Abgaben und Umlagen) stiegen für Unternehmen mit mittlerem Verbrauch (2 bis 20 GWh pro Jahr) zwischen dem zweiten Halbjahr 2019 und dem zweiten Halbjahr 2025 im Durchschnitt um 158 Prozent, von 6,23 auf 16,13 Cent pro Kilowattstunde (Statistisches Bundesamt). Gleichzeitig verlangt die zunehmend fluktuierende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien eine Flexibilisierung des Verbrauchs. Dieser Druck wird über dynamische Stromtarife und in Zukunft über variablere Netzentgelte an die Verbraucher und damit auch an KMU weitergegeben. Für den Mittelstand ist das einerseits eine Herausforderung, andererseits die Gelegenheit, durch das richtige Investment in eigene Erzeugung, Speicherung und Sektorkopplung von dieser Entwicklung zu profitieren.
Investitionen unter großer Unsicherheit
Photovoltaik und Batteriespeicher, Elektrifizierung über Wärmepumpen und E-Mobilität, dazu Energieträger wie Wasserstoff: Die Auswahl an möglichen Investitionen ist groß, ihre Wechselwirkungen mit bestehenden Komponenten dabei komplex. Eine Investition lohnt sich meist. Eine wirtschaftlich optimale Auslegung und damit optimales Investment kann durch eine fundierte Modellierung und mathematische Optimierung bestimmt werden.
Viele Unternehmen scheuen den Schritt trotzdem. Der Grund liegt in den Annahmen, von denen die Rentabilität stark abhängt: Beschaffungskosten, Netzentgelte, Eigenverbrauch und weitere Rahmenbedingungen. Und die sind derzeit unsicherer denn je.
Die Bundesnetzagentur treibt die Reform der Netzentgelte (AgNes) voran - wie diese am Ende konkret aussieht, ist allerdings noch offen. Gleichzeitig sind die Börsenstrompreise mit dem Ausbau der Erneuerbaren deutlich volatiler geworden. 2025 traten in rund 573 Stunden negative Strompreise auf, mehr als je zuvor und deutlich über den 457 Stunden des Vorjahres (Quelle: Bundesnetzagentur). Von dieser Volatilität können Batteriespeicher besonders profitieren. Ob diese Volatilität jedoch bestehen bleibt, sogar weiter zunimmt oder durch den wachsenden Speicherausbau wieder zurückgeht, lässt sich heute nicht sicher sagen.
Robuste Optimierung über viele Zukunftsszenarien
Genau hier setzt Zenules an. Die selbst entwickelte Optimierungssoftware bildet sowohl das bestehende Energiesystem eines Unternehmens als digitalen Zwilling als auch mögliche Investitionen ab. Auf dieser Basis berechnet sie mit mathematischer Optimierung die optimale Auslegung neuer Komponenten. Anders als üblich legt Zenules dabei nicht eine einzige Annahme für Eingangsgrößen wie Strompreise, Gaspreise oder Netzentgelte zugrunde, sondern bildet die unsichere Zukunft über zahlreiche mögliche Szenarien ab, zum Beispiel steigende wie fallende Preise und höhere wie niedrigere Preisvolatilitäten. Das Ergebnis ist ein Investment, das über alle betrachteten Szenarien hinweg optimal ist und damit eine robuste Entscheidung ermöglicht. In bisherigen Projekten ließ sich auf diese Weise der erwartete Return on Investment (im Vergleich zur klassischen Optimierung auf aktuellen Daten) über einen Zehnjahreshorizont um bis zu 28 Prozent steigern. Zenules bietet diese robuste Optimierung als herstellerunabhängige Dienstleistung für KMU in ganz Deutschland an.
"Die Wirtschaftlichkeit einer Energieinvestition steht und fällt mit den Annahmen über Strompreise, Netzentgelte und den eigenen Verbrauch - und die sind heute so unsicher wie nie", sagt Dr.-Ing. Thomas Schmitt, Geschäftsführer und Mitgründer der Zenules GmbH. "Wir berechnen deshalb keine Auslegung für ein einzelnes Zukunftsbild, sondern eine, die über ein breites Spektrum möglicher Entwicklungen hinweg Bestand hat."
Methodik und Praxisbeispiele am Stand C4 / 660G
Auf der The smarter E Europe erläutert das Zenules-Team seine Methodik und zeigt reale Anwendungsfälle. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Chance, eine kostenlose Optimierung ihres eigenen Energiesystems zu gewinnen.
Weitere Informationen unter https://zenules.de/
Pressekontakt:
Dr.-Ing. Thomas Schmitt
Zenules GmbH
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