Erste Hilfe am Kind: Kurse ab 25 Euro, BBK finanziert kostenlose Module
14.06.2026 - 02:21:33 | boerse-global.de
Der Bedarf ist groß – sowohl bei jungen Familien als auch bei pädagogischem Fachpersonal.
Regionale Angebote und Preise im Vergleich
Die Kosten für die Teilnahme variieren je nach Anbieter und Region stark. Der DRK Kreisverband Verden verlangt 55 Euro pro Person für einen Kurs zur Ersten Hilfe am Kind. Daneben gibt es dort ein besonderes Format: die sogenannte Erste-Hilfe-Party. Sie richtet sich an private Gruppen, kostet 25 Euro pro Person – Gastgeber und Kinder unter 14 Jahren nehmen kostenlos teil.
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In Hessen setzt das Bildungszentrum R&N in Idstein bereits seit 20 Jahren auf spezialisierte Notfalltrainings. Die Schulungen laufen in Kooperation mit dem Eigenbetrieb Rettungsdienst Offenbach und beinhalten Fallbeispiele zur Notfallversorgung.
Die Elternschule am AKH Viersen verfolgt ein ähnliches Modell. Dort leitet eine Fachkraft für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege vierstündige Kurse im Foyer der Kinderklinik St. Nikolaus. Einzelpersonen zahlen 30 Euro, Paare 50 Euro.
Terminkalender für die zweite Jahreshälfte
Die großen Hilfsorganisationen haben ihre Termine für die kommenden Monate bereits festgelegt. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Schleswig-Holstein bietet Schulungen von Mitte Juni bis November an. Standorte sind unter anderem Kiel, Plön, Eckernförde und das Herzogtum Lauenburg. Ergänzt wird das Programm durch spezielle Erste-Hilfe-Kurse für Haustiere im Juli, September und Oktober.
Auch kirchliche Bildungswerke sind mit dabei. Die KEFB führt in Kooperation mit den Maltesern Fortbildungen durch. Mitte Juni stehen Termine in Gütersloh und Hagen an, die Kosten liegen zwischen 55 und 70 Euro.
In der Region Hannover bieten die Johanniter in Langenhagen zusätzliche Module an. Finanziert werden sie durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Kurse zur Ersten Hilfe mit Selbstschutzinhalten sind für die Teilnehmer kostenlos und finden im Juli und August statt.
Prävention und Aufklärung rücken in den Fokus
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Neben der reinen Erste-Hilfe-Technik gewinnen präventive Maßnahmen an Bedeutung. Das Eichsfeld Klinikum in Heilbad Heiligenstadt verzeichnete dieses Jahr bereits rund 300 Geburten und bietet regelmäßige Informationsabende für Eltern an. Die Termine im Juni, Juli und August richten sich an werdende Eltern und informieren über die Versorgungsschwerpunkte der Klinik.
In Osnabrück haben die Johanniter ihr Angebot um zielgruppenspezifische Formate erweitert. Sie richten sich unter anderem an Senioren, um Sicherheit im Umgang mit Notfällen im Alltag zu vermitteln.
In Österreich setzen die Behörden auf frühkindliche Wasserkompetenz. Das Land Niederösterreich startete Mitte Juni die Anmeldung für eine Sommer-Initiative: Über 1.000 kostenlose Schwimmkursplätze für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren sollen das Risiko von Badeunfällen minimieren.
