ROUNDUP, Umsatz

Mehr Umsatz und bessere Stimmung im deutschen Einzelhandel

30.04.2024 - 09:16:38

Es geht etwas aufwÀrts im deutschen Einzelhandel.

Die Stimmung in der Branche hat sich im April verbessert, wie das MĂŒnchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Zudem berichtete das Statistische Bundesamt von steigenden UmsĂ€tzen im MĂ€rz. Bereinigt um Preis- und Saisoneffekte setzten die HĂ€ndler demnach 1,8 Prozent mehr um als noch im Februar.

Die vom Ifo erhobene Stimmung verbesserte sich im April um drei Punkte auf minus 14,5. Vor allem die aktuelle Lage wurde wieder positiver bewertet und war nur noch leicht negativ. "Die jĂŒngsten Anstiege der realen Einkommen beleben den Konsum", sagte Ifo-Experte Patrick Höppner. "Verbraucherinnen und Verbraucher geben wieder mehr Geld aus, was auch den Einzelhandel stĂ€rkt." Das hilft auch der Konjunktur: "Die konsumnahen Branchen werden 2024 voraussichtlich eine StĂŒtze fĂŒr die Gesamtwirtschaft sein", erwartet er.

Besonders deutlich habe sich die Situation zuletzt bei den Bau- und HeimwerkermĂ€rkten und bei den BekleidungshĂ€ndlern verbessert, hieß es vom Ifo. Bei beiden sank der Anteil der Unternehmen, die ĂŒber eine geringe Nachfrage klagten, vom vierten Quartal 2023 zum ersten Quartal 2024 um mehr als 30 Prozentpunkte.

Parallel hat sich der FachkrĂ€ftemangel ein StĂŒck weit entspannt. Zwar finde noch immer ein Drittel der EinzelhĂ€ndler schwer FachkrĂ€fte. Im vierten Quartal seien es allerdings noch knapp 43 Prozent gewesen, teilten die MĂŒnchner Wirtschaftsforscher mit. Besonders hoch sei der Mangel im Autohandel sowie im Bereich Elektrotechnik und elektronische HaushaltsgerĂ€te.

Im MĂ€rz waren laut Statistischem Bundesamt besonders die GeschĂ€fte mit Lebensmitteln gut gelaufen. Dort war es im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt um 4,1 Prozent nach oben gegangen. Mit Nicht-Lebensmitteln verzeichnete die Behörde fĂŒr diesen Zeitraum ein Minus von 1,7 Prozent. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln ging es in der Jahresfrist um 1,7 Prozent nach unten.

@ dpa.de

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