FachkrÀftemangel, Konjunkturflaute

FachkrÀftemangel dominiert trotz Konjunkturflaute - Arbeitgeber sehen Verhandlungsmacht bei Bewerbenden

17.07.2025 - 09:00:13 | presseportal.de

Eschborn - Die deutsche Konjunktur stagniert, doch der akute Mangel an Fach- und ArbeitskrĂ€ften bleibt aus der Sicht der Wirtschaft mit Abstand die grĂ¶ĂŸte Herausforderung. Das zeigt die aktuelle Randstad-ifo-HR-Befragung fĂŒr das zweite Quartal 2025: FĂŒr 52 % der befragten Unternehmen ist der Arbeits- und FachkrĂ€ftemangel derzeit relevanter als ein möglicher Stellenabbau. Nur 9 % berichten, dass ein Abbau von ArbeitsplĂ€tzen aktuell die grĂ¶ĂŸere Sorge darstellt.

FachkrÀftemangel dominiert trotz Konjunkturflaute - Arbeitgeber sehen Verhandlungsmacht bei Bewerbenden - Foto: presseportal.de
FachkrÀftemangel dominiert trotz Konjunkturflaute - Arbeitgeber sehen Verhandlungsmacht bei Bewerbenden - Foto: presseportal.de

Die Relevanz des Arbeits- und FachkrĂ€ftemangels nach UnternehmensgrĂ¶ĂŸe:

"Die Zahlen zeigen klar: Der FachkrĂ€ftemangel ist kein vorĂŒbergehendes PhĂ€nomen - er ist zum strukturellen Engpass und selbst zur Wachstumsbremse geworden", erklĂ€rt Henri Viswat, CEO von Randstad Deutschland. "Wer ĂŒber konjunkturelle Impulse spricht, muss auch den FachkrĂ€ftemangel adressieren. Ohne eine funktionsfĂ€hige Talentstrategie in Unternehmen und einen konkreten Plan der Politik werden viele andere Maßnahmen ins Leere laufen."

Verhandlungsmacht liegt bei Bewerbenden - besonders im Handel und in kleinen Unternehmen

Die anhaltende ArbeitskrĂ€ftelĂŒcke widerspricht auch dem verbreiteten Eindruck, die KrĂ€fteverhĂ€ltnisse auf dem Arbeitsmarkt wĂŒrden sich zugunsten von Arbeitgebern verschieben. Denn fast die HĂ€lfte der Unternehmen (49 %) sieht Bewerbende in einer stĂ€rkeren Verhandlungsposition im Einstellungsprozess, 40 % betrachten das KrĂ€fteverhĂ€ltnis als ausgeglichen. Nur 11 % schreiben sich selbst - also den Arbeitgebern - die dominierende Rolle zu.

Besonders ausgeprÀgt ist diese Wahrnehmung:

Die Studie macht deutlich: Auch in der aktuellen wirtschaftlich angespannten Lage gibt es viel Potenzial fĂŒr Unternehmen, ihr Recruiting und ihre Mitarbeiterbindung zu optimieren. "Der ArbeitskrĂ€ftemangel ist lĂ€ngst mehr als ein HR-Thema. Er ist ein GeschĂ€ftsrisiko - und gleichzeitig eine Chance fĂŒr Unternehmen, sich mit einer ĂŒberzeugenden Arbeitgebermarke nachhaltig zu positionieren", so Henri Viswat. "Offenheit fĂŒr neue Ideen, moderne FĂŒhrung und Weiterbildungsangebote sind nur einige AnsĂ€tze, mit denen Unternehmen zur eigenen positiven Wahrnehmung beitragen - und langfristig Talente anziehen."

Über die Randstad-ifo-HR-Befragung

Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-HR-Befragung Q2 2025. Die Umfrage wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgefĂŒhrt und erschien bisher unter dem Namen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe und Branchen. Die Sonderfragen im zweiten Quartal 2025 drehen sich um den Personalbestand sowie seine Entwicklung in Unternehmen mit Blick auf Qualifikationen, KĂŒnstliche Intelligenz und auslĂ€ndische FachkrĂ€fte.

Über Randstad

Randstad ist einer der weltweit fĂŒhrenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Durch die Unternehmensstrategie "partner for talent" finden, fördern und verbinden wir spezialisierte Talente mit Unternehmen - weltweit, vor Ort und immer mit hoher Geschwindigkeit. Die Angebote unserer Spezialisierungen Randstad Operational, Professional, Digital und Enterprise umfassen den gewerblich-technischen ebenso wie den Professional-Bereich, digitale Talentlösungen sowie End-to-End-Unternehmenslösungen. Wir schaffen leistungsfĂ€hige, vielfĂ€ltige und agile Teams und unterstĂŒtzen jeden Einzelnen dabei, eine erfolgreiche Karriere mit gleichen Chancen zu erreichen.

Randstad Deutschland ist mit rund 32.200 Mitarbeitenden, darunter 2.200 internen, und 440 Standorten in 300 StÀdten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2024 1,648 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.

Seit ĂŒber 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegrĂŒndeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederlĂ€ndischen Diemen. 2024 hat Randstad mit rund 40.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Menschen in 39 LĂ€ndern bei ihrer Suche nach einem fĂŒr sie passenden Job geholfen und damit einen Gesamtumsatz von 24,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Pressekontakt:

Randstad Deutschland Pressestelle
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Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn
Fon 01525 / 450-9349
E-Mail: presse@randstad.de
www.randstad.de

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