EuropĂ€er wollen UnterstĂŒtzung fĂŒr Ukraine verstĂ€rken
13.02.2025 - 05:39:48 | dpa.de"Wir teilen das Ziel, die Ukraine so lange zu unterstĂŒtzen, bis ein gerechter, umfassender und dauerhafter Frieden erreicht ist", erklĂ€rten die AuĂenminister aus Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Spanien und GroĂbritannien nach Beratungen mit der EU-AuĂenbeauftragten Kaja Kallas sowie dem ukrainischen AuĂenminister Andrij Sybiha. Dabei gehe es um einen Frieden, der die Interessen der Ukraine und die europĂ€ischen Interessen garantiere.
"Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren amerikanischen VerbĂŒndeten das weitere Vorgehen zu erörtern", hieĂ es weiter. Gemeinsames Ziel sollte es sein, die Ukraine in eine Position der StĂ€rke zu bringen. Die Ukraine und Europa mĂŒssten an den Verhandlungen beteiligt sein, hieĂ es in der ErklĂ€rung mit Blick auf den VorstoĂ von US-PrĂ€sident Donald Trump zur Beilegung des Konflikts. Dazu hatte Trump erstmals mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin telefoniert.
EuropÀer fordern gerechten und dauerhaften Frieden
Die Ukraine sollte mit starken Sicherheitsgarantien ausgestattet werden, forderten die AuĂenminister. Ein gerechter und dauerhafter Frieden in der Ukraine sei eine notwendige Voraussetzung fĂŒr eine starke transatlantische Sicherheit. Die Sicherheit Europas liege in der gemeinsamen Verantwortung, weshalb die kollektiven VerteidigungsfĂ€higkeiten gestĂ€rkt werden mĂŒssten.
Vor den abendlichen Beratungen in Paris hatte die deutsche AuĂenministerin Annalena Baerbock das Telefonat von Trump mit Putin grundsĂ€tzlich begrĂŒĂt, aber auf eine Einbeziehung der EuropĂ€er in mögliche Friedensverhandlungen fĂŒr die Ukraine gepocht. "Frieden kann es nur gemeinsam fĂŒr uns alle geben, das heiĂt, mit der Ukraine und mit den EuropĂ€ern", sagte die GrĂŒnen-Politikerin.
