Fahrsicherheit, Verkehrswacht

Fahrsicherheit: Verkehrswacht eröffnet neuen Trainingsort in Radevormwald

11.06.2026 - 01:51:54 | boerse-global.de

Die Verkehrswacht Wuppertal eröffnet einen Trainingsstandort in Radevormwald und startet parallel Schulweg-Aktionen für Kinder.

Verkehrswacht Wuppertal: Neuer Standort für Fahrsicherheitstrainings
Fahrsicherheit - Ein leeres Asphalt-Trainingsgelände mit orangefarbenen Pylonen vor einem Logistikzentrum, bereit für ein Fahrsicherheitstraining. 11.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Neuer Standort ist das Logistic Center des Werkzeugherstellers Stahlwille in Radevormwald. Die ersten Termine stehen bereits fest: Am 18. und 19. Juli sowie am 12. und 13. September 2026 können Teilnehmer dort ihre Fahrzeugbeherrschung trainieren.

Praxisnahe Übungen auf dem Firmengelände

Stahlwille stellt der Verkehrswacht das Gelände zur Verfügung – eine Reaktion auf den wachsenden Bedarf an geeigneten Flächen. Die Anlage erlaubt realitätsnahe Simulationen komplexer Verkehrssituationen, und das in einem geschützten Rahmen. Anmeldungen nimmt das Portal Sicherheitstraining24 entgegen.

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Das Projekt ist Teil einer größeren Initiative für mehr Verkehrssicherheit in Nordrhein-Westfalen. Sie richtet sich an private wie gewerbliche Fahrer. Auch in Mechernich entsteht etwas Neues: Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) plant auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände ein umfassendes Zentrum. Neben einer Fahrsicherheitsanlage soll dort eine eigene Wasserstoffproduktion entstehen. Baubeginn ist 2027, die Inbetriebnahme für Ende 2029 vorgesehen.

Sicherheit für die Kleinsten: Schulweg-Aktionen laufen

Parallel zu den Trainings für Erwachsene kümmern sich die Verkehrswachten verstärkt um Kinder. Im Kreis Mettmann startete am 9. Juni die achte Auflage der Aktion „Sicher zur Schule“. Rund 5.000 Medienpakete gingen an Kindertagesstätten – mit reflektierenden Eulen, die Vorschulkinder im Straßenverkehr sichtbarer machen. Partner sind unter anderem das Unternehmen Lhoist und die Unfallkasse NRW.

Auch an Schulen selbst laufen Projekte. In Wuppertal fand am 8. Juni eine Mobilitätsrallye an der Erzbischöflichen Tagesschule Dönberg statt. Organisiert von Stadtverwaltung, Polizei und Verkehrswacht, soll sie die Eigenständigkeit der Schüler fördern. Ziel: weniger Elterntaxis, mehr Sicherheit. Weitere Schulen im Stadtgebiet sollen folgen.

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Bauliche Maßnahmen ergänzen die Aufklärung

Nicht nur pädagogisch, auch infrastrukturell tut sich etwas. In Castrop-Rauxel eröffnete am 8. Juni an der Erich-Kästner-Schule die sechste Schulstraße der Stadt. Die Lessingstraße wird während der Bring- und Abholzeiten gesperrt. Das senkt das Risiko durch Park- und Wendemanöver direkt vor dem Schulgebäude.

Und die Verkehrswacht Wanne-Eickel lädt am 12. Juni zu einer Informationsveranstaltung ins Herner Feldherrenviertel. Bürger erfahren dort mehr über aktuelle Sicherheitsstandards. Der Trend ist klar: Immer mehr private Unternehmen, Kommunen und Ehrenamtliche vernetzen sich, um den Straßenverkehr sicherer zu machen.

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