FDP fordert Stopp von PlÀnen zur Wohnungsenteignung
Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 13:33 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Die EnteignungsplĂ€ne von Rot-GrĂŒn-Rot in Berlin rĂŒtteln an den Grundfesten unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Die schwarz-rote Koalition im Bund muss dem schnellstmöglich einen Riegel vorschieben", sagte FDP-GeneralsekretĂ€r Martin Hagen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
"Die Bundesregierung muss endlich einen Gesetzentwurf liefern, um die Vergesellschaftung von Immobilien auszuschlieĂen", verlangte Hagen. "Andernfalls wird sich der Wohnraummangel in der Hauptstadt weiter massiv verschĂ€rfen, weil niemand mehr investieren wird, wenn sein Eigentum bedroht ist." Die Linke beweise Tag fĂŒr Tag, dass sie nicht an die Regierung gehöre. "Wenn die SPD ihr in der Hauptstadt an die Macht verhilft, sollte Bundeskanzler Friedrich Merz die Notbremse ziehen und die SPD aus der Regierung werfen", sagte Hagen.
Linke, GrĂŒne und SPD in Berlin wollen im Falle einer Koalition eine Vergesellschaftung groĂer privater WohnungsbestĂ€nde angehen. Das vereinbarten sie ihn ihrem gemeinsamen Sondierungspapier. Demnach sollen private Wohnungskonzerne ab einem Bestand von 10.000 Wohnungen in Berlin auf diese Weise gegen eine EntschĂ€digung enteignet werden.
