Feuerwehr, Oldenburg

Feuerwehr Oldenburg: 14 KrÀfte absolvieren neue Atemschutz-Fortbildung vor Ort

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 01:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Rund 14 Feuerwehrmitglieder nahmen am ersten Lehrgang im Landkreis teil; weitere Praxismodule an den Heimatstandorten stehen noch aus.
Innenansicht einer modernen, aufgerÀumten Feuerwehrwerkstatt mit leeren Metallregalen und ArbeitsflÀchen. Illustration mit AI erstellt.

Die Atemschutzwerkstatt der Feuerwehrtechnischen Zentrale im Landkreis Oldenburg hat am 10. Oktober 2026 erstmals eine Fortbildung fĂŒr AtemschutzgerĂ€tebeauftragte auf Landkreisebene durchgefĂŒhrt. Mit diesem neuen Angebot verlagert sich die Qualifizierung der zustĂ€ndigen KrĂ€fte teilweise von der zentralen Landesebene direkt in die kommunale Struktur.

Bisher erfolgte die Ausbildung fĂŒr diese spezialisierte Aufgabe landesweit am NiedersĂ€chsischen Landesamt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz. Durch die Schulung unmittelbar im Landkreis können die EinsatzkrĂ€fte nun vor Ort ausgebildet werden.

Praxisnahe Qualifizierung fĂŒr die Ortswehren

An dem ganztÀgigen Lehrgang am 10. Oktober 2026 nahmen nach Angaben der Kreisfeuerwehr Landkreis Oldenburg rund 14 Mitglieder aus verschiedenen Ortsfeuerwehren teil.

Der Atemschutz zĂ€hlt im Einsatzgeschehen zu den sicherheitskritischsten Bereichen der Feuerwehr, da die persönliche SchutzausrĂŒstung die EinsatzkrĂ€fte in toxischen Umgebungen unmittelbar vor lebensgefĂ€hrlichen Rauchgasen und Sauerstoffmangel schĂŒtzt.

Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Wartung, Pflege und Dokumentation der GerÀte, die in den Wehren den AtemschutzgerÀtebeauftragten obliegen.

Die DurchfĂŒhrung der Schulung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale ermöglicht es, die Teilnehmer gezielt mit den technischen Gegebenheiten und AblĂ€ufen vertraut zu machen, die im Landkreis Oldenburg zur Anwendung kommen. Neben theoretischen Grundlagen stehen vor allem die praktischen PrĂŒfablĂ€ufe und die organisatorische Einbindung der GerĂ€tewartung im Mittelpunkt einer solchen Fortbildung.

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WeiterfĂŒhrende Module am eigenen Standort

Mit dem Abschluss des eintĂ€gigen Seminars an der Feuerwehrtechnischen Zentrale ist die Fortbildung fĂŒr die Teilnehmer noch nicht vollstĂ€ndig beendet. Wie die Atemschutzwerkstatt mitteilte, folgen nach dem Fortbildungstag weitere Lernmodule, die direkt in der jeweiligen eigenen Ortsfeuerwehr absolviert werden mĂŒssen.

Diese vertiefenden Praxisschritte am Heimatstandort stellen sicher, dass die Teilnehmer die erlernten Vorgaben unmittelbar an der dort vorhandenen Ausstattung und in den konkreten örtlichen RÀumlichkeiten anwenden können.

Die DurchfĂŒhrung dieser Module wird auf einem gesonderten Nachweisbogen bestĂ€tigt, welcher fester Bestandteil der abschließenden Lehrgangsbescheinigung ist. Erst mit diesem vollstĂ€ndigen Nachweis gilt die Qualifikation als erfolgreich abgeschlossen.

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Entlastung zentraler AusbildungsstÀtten

Die Verlagerung der Fortbildung auf die Ebene des Landkreises markiert eine strukturelle Weiterentwicklung in der Ausbildungsorganisation. Indem Teile der Spezialschulungen aus dem NiedersĂ€chsischen Landesamt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz in die Regionen ĂŒberfĂŒhrt werden, können AusbildungskapazitĂ€ten flexibler genutzt werden.

FĂŒr die kommunalen Feuerwehren bedeutet dies kĂŒrzere Anfahrtswege fĂŒr die ehrenamtlichen EinsatzkrĂ€fte und eine engere Verzahnung zwischen der zentralen Werkstatt des Landkreises und den Beauftragten in den einzelnen Ortsteilen. Die Qualifizierung vor Ort stĂ€rkt damit die Betriebssicherheit der Atemschutzausstattung in den beteiligten Einheiten.

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