Nachhaltigkeit, Bildung

Nestlé Income Accelerator: steigende Einkommen und höhere Resilienz bei 45.000 Kakaofamilien

17.06.2026 - 09:40:06 | presseportal.de

Frankfurt am Main - Ein neuer, unabhÀngiger Bericht des KIT-Instituts zeigt, dass der Nestlé Income Accelerator weiterhin messbare Fortschritte bei der ProduktivitÀt, der StÀrkung von Frauen, dem Einkommen aus dem Kakaoanbau und der Resilienz der Haushalte erzielt. Die Bewertung umfasst rund 2.000 teilnehmende Haushalte in CÎte d'Ivoire, die seit dem Programmstart 2022 in der Skalierungsphase analysiert wurden.

Nestlé Income Accelerator: steigende Einkommen und höhere Resilienz bei 45.000 Kakaofamilien - Bild: presseportal.de
Nestlé Income Accelerator: steigende Einkommen und höhere Resilienz bei 45.000 Kakaofamilien - Bild: presseportal.de

Der Bericht zeigt: Teilnehmende Kakaobauernhaushalte konnten ihre ErtrĂ€ge um 4 % (in Kilogramm pro Hektar) steigern, wĂ€hrend diese bei Haushalten der Vergleichsgruppe um 16 % sanken. Das entspricht einem Vorsprung von 20 Prozentpunkten fĂŒr die am Programm teilnehmenden Haushalte. In der besonders herausfordernden Saison 2024/2025 produzierten sie im Schnitt 2.116 Kilogramm Kakao, rund 500 Kilogramm mehr als vergleichbare Haushalte. Das unterstreicht die höhere LeistungsfĂ€higkeit und Widerstandskraft gegenĂŒber extremen Wetterbedingungen und volatilen MĂ€rkten.

Zudem stieg der Anteil der als "empowered" eingestuften Frauen um 114 % gegenĂŒber 2022 und lag damit um 66 Prozentpunkte ĂŒber vergleichbaren Gruppen. Die Beteiligung von Frauen an lokalen Spar- und Kreditgemeinschaften (Village Savings and Loans Associations) erhöhte sich um 23 Prozentpunkte. Gleichzeitig sank die ErnĂ€hrungsunsicherheit um 8 Prozentpunkte, wĂ€hrend sich ErnĂ€hrungsvielfalt sowie der Besitz produktiver Vermögenswerte verbesserten.

Integrierter Ansatz stÀrkt Einkommen und Resilienz der Haushalte

Laut KIT-Bericht trĂ€gt der ganzheitliche Ansatz des Programms maßgeblich zu diesen Ergebnissen bei. Das Programm verbindet UnterstĂŒtzung fĂŒr landwirtschaftliche Maßnahmen, gezielte UnterstĂŒtzung der Haushalte und Geldtransfers, die an konkrete Maßnahmen geknĂŒpft sind. Teilnehmende Haushalte wenden verstĂ€rkt gute landwirtschaftliche Praktiken an, Frauen sind außerdem intensiver in finanzielle Entscheidungen eingebunden. Dies steigerte sowohl die ProduktivitĂ€t als auch das Einkommen. Gleichzeitig verbesserte sich die Resilienz der Haushalte. Teilnehmende Haushalte steigerten zudem ihre Ersparnisse - um 272 Prozentpunkte mehr als die Vergleichsgruppe.

Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Einkommensdiversifizierung. Der Bericht zeigte bislang keinen signifikanten Anstieg in diesem Bereich, jedoch wurden wichtige Grundlagen geschaffen, um alternative Einkommensquellen kĂŒnftig auszubauen. Diese sind entscheidend, um Haushalte langfristig widerstandsfĂ€higer zu machen und ihre AbhĂ€ngigkeit von Marktschwankungen zu verringern - etwa angesichts der jĂŒngsten VolatilitĂ€t der Kakaopreise und VerĂ€nderungen bei den Erzeugerpreisen.

Insgesamt stieg das Kakaoeinkommen der teilnehmenden Haushalte um 190 %, vor allem durch deutlich gestiegene UmsÀtze. Zudem verbesserte sich die ZuverlÀssigkeit der Auszahlungen aus den Geldtransfers an die Kakaobauernfamilien.

"Diese Ergebnisse bestĂ€tigen unseren Ansatz, Kakaobauernfamilien in Westafrika dabei zu unterstĂŒtzen, ein existenzsicherndes Einkommen zu erreichen", sagt StĂ©phane Detaille, Head of ESG der Strategic Business Unit Confectionery & Snacking bei NestlĂ©. "Sie zeigen, wie entscheidend es ist, gute landwirtschaftliche Praktiken zu fördern, die Rolle der Frauen zu stĂ€rken und die Resilienz der Haushalte zu erhöhen. All diese Aspekte mĂŒsse Hand in Hand gehen, um langfristige Wirkung zu erzielen. Gleichzeitig machen sie deutlich, wo wir als NĂ€chstes ansetzen mĂŒssen, insbesondere bei Einkommensdiversifizierung und beim Schutz vor zukĂŒnftigen Risiken, wĂ€hrend wir das Programm auf weitere Kakaobauernfamilien ausweiten."

NÀchste Phase: Vertiefte Analyse und stÀrkere Branchenkooperation

In den kommenden zwölf Monaten wird das KIT-Institut die Treiber fĂŒr Ertragssteigerungen, die EinfĂŒhrung regenerativer Anbaumethoden, die Einkommensdiversifizierung sowie den Schulbesuch genauer analysieren. Die Erkenntnisse fließen in die nĂ€chste Programmphase ein und sollen dazu beitragen, die Wirkung langfristig weiter zu erhöhen.

Die Bewertung der Ergebnisse basiert auf vier Erhebungsrunden zwischen 2022 und 2025. Sie vergleicht teilnehmende Haushalte mit Ă€hnlichen Haushalten in vergleichbaren Kooperativen, die andere Nachhaltigkeitsprogramme nutzen. Dabei werden auch Faktoren wie KlimavolatilitĂ€t, Krankheitsdruck, steigende Produktionskosten und strukturelle VerĂ€nderungen im Kakaosektor berĂŒcksichtigt.

NestlĂ© baut das Programm weiter aus und entwickelt es kontinuierlich weiter. Dazu gehört auch die MitgrĂŒndung der TogetherCocoa Foundation. Sie soll die branchenweite Zusammenarbeit stĂ€rken und dazu beitragen, die EinkommenslĂŒcke zu schließen und die Resilienz der Kakaolieferkette zu verbessern. NestlĂ© baut sein Engagement in der Stiftung weiter aus und skaliert die AktivitĂ€ten weiter.

(1) Der Women Empowerment Index (WEI) umfasst drei Dimensionen: Zugang zu Ressourcen, Beteiligung an Entscheidungsprozessen im Haushalt und Zugang zu einem unterstĂŒtzenden Umfeld, gemessen anhand der Zugehörigkeit zu Gruppen.

Eine Zusammenfassung des Berichts finden Sie hier.

Der vollstÀndige Bericht des KIT-Instituts ist hier.

Pressekontakt:

Isabella GrĂŒnberger
Tel.: 069 / 6671 2389
E-Mail: Isabella.Gruenberger@de.nestle.com

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