Umfrage von J.P. Morgan Asset Management zu finanziellen NeujahrsvorsÀtzen der Deutschen: Ausgaben managen im Fokus - ein Drittel möchte auch am Kapitalmarkt investieren
21.12.2023 - 12:32:42Finanzielle NeujahrsvorsĂ€tze fĂŒr 2024 von ZurĂŒckhaltung geprĂ€gt
Ob es zu der lang erwarteten Rezession im nĂ€chsten Jahr kommt, bleibt weiterhin ungewiss - doch ihr Geld wollen die Deutschen möglichst zusammenhalten. Mit 53 Prozent plant mehr als die HĂ€lfte der Befragten, 2024 weniger auszugeben. DafĂŒr soll vor allem der Konsum eingeschrĂ€nkt werden, eine andere Strategie ist es, zu gĂŒnstigeren Anbietern etwa fĂŒr Strom oder Mobilfunk zu wechseln. Vier von zehn befragten Deutschen wollen im neuen Jahr mehr sparen, um fĂŒr NotfĂ€lle gerĂŒstet zu sein. Und 38 Prozent haben den Vorsatz, ihre Schulden abzubezahlen oder zumindest keine neuen Schulden zu machen.
Mit 29 Prozent hat immerhin rund ein Drittel der Befragten vor, im neuen Jahr in Wertpapiere zu investieren, also die Ersparnisse in Aktien, Anleihen, Fonds und ETFs anzulegen oder einen Sparplan fĂŒr regelmĂ€Ăige Investments abzuschlieĂen. Ein weiterer Vorsatz ist, sich mit nachhaltiger Geldanlage zu beschĂ€ftigen, um mit dem Geld auch etwas Gutes zu tun. WĂ€hrend ein FĂŒnftel der befragten Deutschen weiterhin auf Tagesgeld setzen will, planen 19 Prozent kĂŒnftig ein Haushaltsbuch zu fĂŒhren, um mehr Transparenz ĂŒber die Ausgaben zu erhalten.
Optimistische Erwartungen fĂŒr die finanziellen Möglichkeiten
"FĂŒr Privatanlegerinnen und -anleger in Deutschland stehen die NeujahrsvorsĂ€tze 2024 im Zeichen der finanziellen Konsolidierung. Vier von zehn Befragten rechnen damit, weniger Geld als 2023 zur VerfĂŒgung zu haben - damit ist es nachvollziehbar, dass sie die Ausgabenseite optimieren und kontrollieren möchten. Und sicherlich macht sich auch die Sorge um die weitere Entwicklung der Wirtschaft und die inflationsbedingt erhöhte Kostenbelastung im Umgang mit den persönlichen Finanzen bemerkbar, sodass ein GroĂteil der Deutschen erst einmal zurĂŒckhaltend agieren möchte", kommentiert Matthias Schulz, Managing Director bei J.P. Morgan Asset Management, die Ergebnisse. Positiv beurteilt er, dass die Wertpapieranlage trotz aller ZurĂŒckhaltung in den Top 4 der finanziellen NeujahrsvorsĂ€tze fĂŒr 2024 ist und dass mit 29 Prozent auch knapp ein Drittel der Deutschen diese fĂŒr das neue Jahr einplant. Denn die Erwartungen fĂŒr die finanziellen Möglichkeiten im neuen Jahr sind fĂŒr mehr als 60 Prozent optimistisch: So rechnen 34 Prozent der befragten Deutschen damit, dass sie im neuen Jahr genauso viel Geld wie bisher zum Sparen oder Anlagen nutzen können und 27 Prozent sehen es sogar als realistisch an, im nĂ€chsten Jahr mehr Geld zum Sparen und Anlegen zur VerfĂŒgung zu haben.
Wahl der Anlageklassen wird wichtiger
In Zeiten der immer noch erhöhten Inflation ist es jedoch weiterhin schwierig, eine positive Rendite nach Abzug der Inflation zu erzielen. Die Wahl der Anlageklassen und deren Gewichtung im Portfolio ist daher ein wichtiges Kriterium. Aktien, Fonds oder ETFs halten mit 76 Prozent mehr als drei Viertel der Befragten fĂŒr geeignet, um mindestens die Inflationsrate auszugleichen oder sogar eine positive Rendite zu erhalten. Bei Anleihen, Sparbuch oder Tagesgeld geht mit 51 Prozent die HĂ€lfte der Befragten von einer Rendite aus, die mindestens die Inflation ausgleicht.
Nach Ansicht von Matthias Schulz ist es im neuen Jahr sinnvoll, die Auswahl und Gewichtung der Anlageklassen zu ĂŒberprĂŒfen. "Zwar sind die Zinsen fĂŒr Tages- und Geldmarktanlagen in den letzten Monaten gestiegen, wĂ€hrend die Inflation parallel gesunken ist - so lĂ€sst sich aktuell mit Geldmarktinvestments erstmals seit vielen Jahren wieder eine reale Rendite erzielen. Doch diese könnte sich als kurzes VergnĂŒgen erweisen, wenn, wie vielfach erwartet, im nĂ€chsten Jahr die Zinswende kommt und die Zinsen wieder sinken. Zum Ende des Zinserhöhungszyklus ist es also sinnvoller, sich das höhere Zinsniveau mit langlaufenden Anleihen zu sichern. Wer zusĂ€tzlich auf die Wachstumschancen von Aktien setzen will, findet in Dividendentiteln attraktiv bewertete Unternehmen mit Aussicht auf Dividendenwachstum", erlĂ€utert Schulz.
Mit Blick auf prĂ€ferierte Anlageregionen fĂŒr 2024 dominieren bei den Befragten, die investieren wollen, Investments in Europa (47 Prozent) sowie globale Strategien (44 Prozent), und im Wahljahr auch die USA (19 Prozent). Thematisch wollen Anleger vor allem auf das Thema Technologie/KI (25 Prozent) setzen, das Thema Nachhaltigkeit prĂ€ferieren 18 Prozent, und Dividendenstrategien sehen 16 Prozent als besonders erfolgversprechend an. 19 Prozent der befragten Anleger möchten nicht in einzelne Themen investieren.
"Wer 2024 finanzielle Mittel ĂŒbrig hat, sollte versuchen, den Verlockungen der aktuell erhöhten Tages- und Geldmarktzinsen zu widerstehen. Vermögen braucht Struktur, und Cash ist eben gerade mittel- bis langfristig nicht King," betont Matthias Schulz. Mit einer passenden Vermögensstruktur unter BerĂŒcksichtigung von Aktien, lĂ€ngerlaufenden Anleihen, Fonds und ETFs oder ertragsorientierten Multi-Asset-Fonds, ist es laut dem Experten möglich, sich noch unabhĂ€ngiger von Zins- und Inflationsentwicklungen zu machen, und vor allem auf lange Sicht geldmarktnahe Anlagen deutlich zu ĂŒbertreffen.
Die hier zitierten Ergebnisse stammen aus der Umfrage zu finanziellen NeujahrsvorsĂ€tzen 2024 von J.P. Morgan Asset Management, einer reprĂ€sentativen Online-Befragung ĂŒber die Plattform von Attest im November 2023 wurden 2.150 Frauen und MĂ€nner ab 20 Jahren in Deutschland zu ihren finanziellen Planungen fĂŒr 2024 befragt. Weitere Aspekte der Studie werden in den nĂ€chsten Wochen veröffentlicht.
Ăber J.P. Morgan Asset Management
Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co verfolgt J.P. Morgan Asset Management das Ziel, Kundinnen und Kunden beim Aufbau stĂ€rkerer Portfolios zu unterstĂŒtzen. Seit mehr als 150 Jahren bietet die Gesellschaft hierzu Investmentlösungen fĂŒr Institutionen, Finanzberater und Privatanleger weltweit und verwaltet per 30.09.2023 ein Vermögen von 2,9 Billionen US-Dollar. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit ĂŒber 30 Jahren und in Ăsterreich seit 25 Jahren prĂ€sent und mit einem verwalteten Vermögen von rund 35 Milliarden US-Dollar, verbunden mit einer starken PrĂ€senz vor Ort, eine der gröĂten auslĂ€ndischen Fondsgesellschaften im Markt.
Das mit umfangreichen Ressourcen ausgestattete globale Netzwerk von Anlageexpertinnen und -Experten fĂŒr alle Assetklassen nutzt einen bewĂ€hrten Ansatz, der auf fundiertem Research basiert. Zahlreiche "Insights" zu makroökonomischen Trends und Marktthemen sowie der Asset Allokation machen die Implikationen der aktuellen Entwicklungen fĂŒr die Portfolios deutlich und verbessern damit die EntscheidungsqualitĂ€t bei der Geldanlage. Ziel ist, das volle Potenzial der Diversifizierung auszuschöpfen und das Investmentportfolio so zu strukturieren, dass Anlegerinnen und Anleger ĂŒber alle Marktzyklen hinweg ihre Anlageziele erreichen.
Wichtige Hinweise:
Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial. Die hierin enthaltenen Informationen stellen jedoch weder eine Beratung noch eine konkrete Anlageempfehlung dar. SĂ€mtliche Prognosen, Zahlen, EinschĂ€tzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, ĂŒbernimmt jedoch keine GewĂ€hrleistung fĂŒr deren VollstĂ€ndigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige AnkĂŒndigung geĂ€ndert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusĂ€tzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. Der Wert, Preis und die Rendite von Anlagen können Schwankungen unterliegen. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlĂ€sslicher Indikator fĂŒr die aktuelle und zukĂŒnftige Wertentwicklung. Das Eintreffen von Prognosen kann nicht gewĂ€hrleistet werden. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname fĂŒr das VermögensverwaltungsgeschĂ€ft von JPMorgan Chase & Co. und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen GrĂŒnden sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Soweit gesetzlich erlaubt, werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Ăbereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: www.jpmorgan.com/emea-privacy-policy. Herausgeber in Deutschland: JPMorgan Asset Management (Europe) S.Ă r.l., Frankfurt Branch Taunustor 1 D-60310 Frankfurt am Main. 09ap232610124819
Pressekontakt:
JPMorgan Asset Management (Europe) S.Ă r.l., Frankfurt Branch
Annabelle DĂŒchting
PR & Marketing Managerin
Taunustor 1
60310 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 7124 25 34
E-Mail: annabelle.x.duechting@jpmorgan.com
www.jpmorganassetmanagement.de/Presse
Original-Content von: J.P. Morgan Asset Management ĂŒbermittelt durch news aktuell


