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Umfrage von J.P. Morgan Asset Management zeigt Resilienz deutscher Anlegerinnen und Anleger am Kapitalmarkt: Trotz einiger Bedrohungsszenarien steigen Fonds- & ETF-Investments weiter an

30.08.2024 - 12:19:57 | presseportal.de

Frankfurt - Laut aktueller Befragung verÀndert sich die Beliebtheit insbesondere von Investmentprodukten

Umfrage von J.P. Morgan Asset Management zeigt Resilienz deutscher Anlegerinnen und Anleger am Kapitalmarkt: Trotz einiger Bedrohungsszenarien steigen Fonds- & ETF-Investments weiter an - Foto: presseportal.de
Umfrage von J.P. Morgan Asset Management zeigt Resilienz deutscher Anlegerinnen und Anleger am Kapitalmarkt: Trotz einiger Bedrohungsszenarien steigen Fonds- & ETF-Investments weiter an - Foto: presseportal.de

Die letzten Monate an den KapitalmĂ€rkten waren sehr bewegt: Nach einem fulminanten Jahresstart an den Börsen kam es Anfang August zu einer kurzen Talfahrt. Aktuell nehmen DAX & Co wieder alte HöchststĂ€nde ins Visier. Die EZB hatte nach dem schnellsten Zinserhöhungszyklus aller Zeiten im Juni die Zinswende eingelĂ€utet und den Zinssatz wieder gesenkt - in der Folge fielen auch die Guthabenzinsen bei vielen Sparprodukten. Wie gehen Anlegerinnen und Anleger mit der Dynamik an den KapitalmĂ€rkten um? Das "Finanzbarometer 2024", eine aktuelle reprĂ€sentative Befragung von 2.000 Frauen und MĂ€nnern in Deutschland durch J.P. Morgan Asset Management, zeigt, dass sich beim Engagement am Kapitalmarkt allmĂ€hlich eine VerĂ€nderung abzeichnet. Zwar sind Sparbuch sowie Tages- und Festgeld weiterhin die am hĂ€ufigsten genutzten Anlageprodukte der Deutschen. Aber es folgen in diesem Jahr bereits an dritter Stelle Investmentfonds und ETFs. In vorangegangenen Umfragen lagen diese stets hinter sicherheitsorientierten Anlageformen wie Lebens- und Rentenversicherungen. Die Bedeutung von Sparbuch & Co wird also geringer, wĂ€hrend Investmentprodukte wie Fonds zunehmend beliebter werden. Trotz bestehender BedrohungsĂ€ngste insbesondere vor geopolitischer InstabilitĂ€t oder Inflation zeigen sich deutsche Anlegerinnen und Anleger also zunehmend resilient bei ihren Kapitalmarktinvestments. Ängste vor einer Rezession oder einem Börsencrash spielen bei den Deutschen derzeit nur eine untergeordnete Rolle.

"Zwar dĂŒrfte es noch etwas Zeit dauern, bis die Privatanleger in Deutschland in breiter Masse ganz selbstverstĂ€ndlich am Kapitalmarkt investieren. Aber wir sehen eine klare Tendenz: Vor allem Investmentfonds und ETFs erzielen eine immer grĂ¶ĂŸere Verbreitung unter den Deutschen. Sollten die Zinsen weiter sinken, wird es spannend zu beobachten, ob weitere Mittel aus SparbĂŒchern sowie Tages- und Festgeld an den Kapitalmarkt fließen", sagt Matthias Schulz, Managing Director bei J.P. Morgan Asset Management.

Mit 43 Prozent bleibt das Sparbuch weiter Spitzenreiter bei den Anlegern, Tages- und Festgeld kommen auf 41 Prozent Verbreitung, Investmentfonds und ETFs folgen mit immerhin 32 Prozent, vor Lebens- und Rentenversicherungen mit 30 Prozent. Die Differenz zwischen Sparbuch- sowie Investmentfonds-/ETF-Besitz liegt 2024 somit bei nur noch 11 Prozentpunkten - 2022 waren es enorme 27 Prozentpunkte Unterschied.

Das Jahr 2022 ist aus Sicht von Matthias Schulz mit dem einsetzenden Krieg in der Ukraine und der stark steigenden Inflation zunĂ€chst eine ZĂ€sur gewesen - das BedĂŒrfnis nach Sicherheit zeigte sich auch an den AnlagemĂ€rkten. GemĂ€ĂŸ Finanzbarometer 2022 setzte damals jeder zweite Deutsche (51 Prozent) auf das Sparbuch, gefolgt von Tages- und Festgeld (41 Prozent) sowie Renten- und Lebensversicherungen (37 Prozent). Investmentfonds und ETFs lagen bei gerade einmal 24 Prozent Verbreitung. "Inzwischen scheint es eine gewisse Resilienz bei Anlegern zu geben. Denn die Schlagzeilen werden weiterhin von geopolitischen Krisenherden geprĂ€gt, Inflation war und ist eine der hĂ€ufiger genannten Anlegersorgen und nicht zuletzt zeigen sich verschiedene Wirtschaftsdaten schwĂ€cher als erwartet. Und dennoch zeigt die Umfrage, dass sich die Menschen richtigerweise dem Kapitalmarkt eher zu- als abwenden", erklĂ€rt Schulz.

In der Gunst der Anleger leicht gesunken sind hingegen Einzelinvestments in Aktien. Besaßen 2022 noch 31 Prozent der Deutschen Aktien, sind es 2024 nur noch 27 Prozent. Im Hinblick auf die Risikostreuung sieht Schulz es fĂŒr die meisten Privatanleger als sinnvoll an, auf Fondslösungen statt auf Einzelaktien zu setzen. Anleihen sind mit 8 Prozent bei den Deutschen recht wenig verbreitet, wohin KryptowĂ€hrungen immerhin 15 Prozent der Befragten besitzen.

Vor allem geopolitische InstabilitÀt und Inflation bereiten Sorgen - Rezession dagegen weniger

Der Blick auf konkrete Bedrohungsszenarien stĂŒtzt die These der Resilienz am Kapitalmarkt. Krieg und geopolitische InstabilitĂ€t halten 84 Prozent der Befragten fĂŒr sehr bedrohlich oder bedrohlich- 2022 waren es sogar noch 2 Prozentpunkte mehr. Die Inflation halten 83 Prozent der Deutschen fĂŒr sehr bedrohlich oder bedrohlich - dieser Wert ist im Vergleich zu 2022 gleich hoch geblieben. Obwohl die monatlich veröffentliche Inflationsrate seit Januar 2024 durchgĂ€ngig unter drei Prozent liegt, ist die gefĂŒhlte Inflation aus Anlegersicht höher und bleibt ein Aufregerthema fĂŒr die Deutschen. Etwas zurĂŒckgegangen ist die Angst vor Altersarmut: WĂ€hrend dieses Jahr 79 Prozent der Befragten diese fĂŒr sehr bedrohlich oder bedrohlich halten, waren es 2022 noch 83 Prozent. Klimawandel oder Naturkatastrophen halten 70 Prozent fĂŒr sehr bedrohlich oder bedrohlich, 2022 waren es 75 Prozent. Interessanterweise halten nur 63 Prozent der Befragten eine Rezession fĂŒr sehr bedrohlich oder bedrohlich und einen Börsencrash fĂŒrchtet mit 51 Prozent nur etwas mehr als die HĂ€lfte der Befragten - obwohl ĂŒber beides in diesem Jahr bereits hĂ€ufig in den Medien berichtet wurde.

"Die Ergebnisse unserer Befragung zeigen einerseits, dass sich das subjektive Empfinden der Anlegerinnen und Anleger deutlich von der tatsĂ€chlichen RealitĂ€t oder von Expertenmeinungen unterscheiden kann, etwa was die Inflation angeht", stellt Matthias Schulz fest. "Andererseits zeigt sich aber auch, dass trotz weiterhin bestehender, teilweise sogar zunehmender Risiken, die Chancen am Kapitalmarkt gesehen werden. So scheint sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, dass es nach KursrĂŒckgĂ€ngen am Aktienmarkt auch schnell wieder nach oben gehen kann und sich diese somit als Einstiegsgelegenheit anbieten können", fĂŒhrt Schulz aus. Wer also auch in Krisenzeiten einem Investment treu bleibe, werde am Ende zumeist dafĂŒr belohnt.

Die hier zitierten Ergebnisse stammen aus dem Finanzbarometer 2024 von J.P. Morgan Asset Management, einer reprĂ€sentativen Online-Befragung ĂŒber die Plattform von Attest. In der Zeit vom 10.-14. Juli 2024 wurden 2.000 Frauen und MĂ€nner ab 20 Jahren in Deutschland zu ihrem Spar- und Anlageverhalten befragt. Neben dem Besitz von Finanzprodukten wurden GrĂŒnde, die Investments fĂŒr Sparer interessanter machen wĂŒrden, wie selbstverstĂ€ndlich die Deutschen ĂŒber Geld sprechen sowie aktuelle Sorgen und Risikoempfinden untersucht. Weitere Ergebnisse der Befragung werden zeitnah veröffentlicht.

Über J.P. Morgan Asset Management

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co verfolgt J.P. Morgan Asset Management das Ziel, Kundinnen und Kunden beim Aufbau stĂ€rkerer Portfolios zu unterstĂŒtzen. Seit mehr als 150 Jahren bietet die Gesellschaft hierzu Investmentlösungen fĂŒr Institutionen, Finanzberater und Privatanleger weltweit und verwaltet per 30.06.2024 ein Vermögen von 3,3 Billionen US-Dollar. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit 35 Jahren und in Österreich seit mehr als 25 Jahren prĂ€sent und mit einem verwalteten Vermögen von ĂŒber 35 Milliarden US-Dollar, verbunden mit einer starken PrĂ€senz vor Ort, eine der grĂ¶ĂŸten auslĂ€ndischen Fondsgesellschaften im Markt.

Das mit umfangreichen Ressourcen ausgestattete globale Netzwerk von Anlageexpertinnen und -Experten fĂŒr alle Assetklassen nutzt einen bewĂ€hrten Ansatz, der auf fundiertem Research basiert. Zahlreiche "Insights" zu makroökonomischen Trends und Marktthemen sowie der Asset Allokation machen die Implikationen der aktuellen Entwicklungen fĂŒr die Portfolios deutlich und verbessern damit die EntscheidungsqualitĂ€t bei der Geldanlage. Ziel ist, das volle Potenzial der Diversifizierung auszuschöpfen und das Investmentportfolio so zu strukturieren, dass Anlegerinnen und Anleger ĂŒber alle Marktzyklen hinweg ihre Anlageziele erreichen.

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PR & Marketing Managerin
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