Frankfurter Volksbank Rhein/ Main liefert erfreulich starke Ergebnisse
08.02.2024 - 11:20:04 | presseportal.de"Das vergangene Jahr war geprĂ€gt von viel Unsicherheit durch eine schwĂ€chelnde Konjunktur und einem Schockerlebnis durch die Zinserhöhungen", sagte Eva Wunsch-Weber, Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank Rhein/Main, wĂ€hrend der Bilanzpressekonferenz. "Unsere Strategie der multiregionalen PrĂ€senz und der damit verbundenen KundennĂ€he hat sich in einem schweren Jahr bewĂ€hrt und einen maĂgeblichen Beitrag zum Erfolg gehabt." Das KreditgeschĂ€ft und die Eigenanlagen haben sich im Umfeld stark steigender Zinsen sehr erfolgreich entwickelt. Erfreulich gewachsen ist auch der ProvisionsĂŒberschuss. Insgesamt haben die gestiegenen ErtrĂ€ge zu einer verbesserten Aufwands-Ertrags-Relation beigetragen. "Wir konnten alle Zukunftsinvestitionen umsetzen und den JahresĂŒberschuss signifikant steigern. Damit haben wir unsere Ziele fĂŒr 2023 ĂŒbertroffen. Wir haben geliefert. Die Frankfurter Volksbank Rhein/Main ist zukunftssicher aufgestellt."
KundennÀhe treibt Wachstum
Das betreute Kunden- und Depotvolumen legte weiter zu, um 2,5 Prozent auf 33,1 Mrd. Euro. WĂ€hrend die Kundeneinlagen mit 12,6 Mrd. Euro stabil blieben, erhöhte sich das Kundenkreditvolumen um 4,5 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro. Die Bilanzsumme blieb mit einem RĂŒckgang um 1,3 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Aufgrund ihres Wachstums und der Bedeutung fĂŒr die Wirtschaft wird die Frankfurter Volksbank Rhein/Main aufsichtsrechtlich nunmehr als sogenannte High Impact Less Significant Institution eingestuft.
Zins- und ProvisionsĂŒberschuss deutlich gestiegen
Vor allem das Kreditwachstum bzw. die im Jahr 2023 erfolgten KreditabschlĂŒsse, verbunden mit gestiegenen Zinsen fĂŒr Darlehen, trugen dazu bei, dass der ZinsĂŒberschuss um 6,3 Prozent auf 227,0 Mio. Euro zunahm. Zudem profitierte das Institut von gestiegenen ErtrĂ€gen aus Eigenanlagen - fĂ€llige Wertpapiere konnten zu deutlich verbesserten Konditionen reinvestiert werden.
Der ProvisionsĂŒberschuss legte um 3,0 Prozent auf 93,4 Mio. Euro zu. Sowohl die ErtrĂ€ge aus dem WertpapiergeschĂ€ft und aus der Vermögensverwaltung als auch aus dem Zahlungsverkehr erhöhten sich erfreulich. Die Tochtergesellschaften (GIF Gesellschaft fĂŒr individuelle Finanzberatung und Immobiliengesellschaft der Frankfurter Volksbank Rhein/Main) verzeichneten eine stabile Entwicklung auf Vorjahresniveau. Bei der vielfach ausgezeichneten Vermögensverwaltung stieg die Zahl der Mandate um 2,0 Prozent, das verwaltete Vermögen um 11,5 Prozent.
Cost-Income Ratio erneut verbessert
Dank der gestiegenen ErtrĂ€ge reduzierte sich das Aufwands-Ertrags-VerhĂ€ltnis um 1,5 Prozentpunkte auf 64,9 Prozent, obwohl die Verwaltungsaufwendungen um 4,5 Prozent auf 213,7 Mio. Euro gestiegen waren. Die Verwaltungsaufwendungen beinhalten den erhöhten Personalaufwand durch den Tarifabschluss, vorĂŒbergehend eingesetzte ZeitarbeitskrĂ€fte und das Personal-Recruiting. Zum anderen sind die Sachkosten gestiegen, unter anderem durch höhere Belastungen fĂŒr Energie und Regulierung sowie durch Zukunftsinvestitionen, beispielsweise fĂŒr Digitalisierung und in die Filialen der Zukunft. Dem Mehraufwand stehen in Teilen gestiegene ErtrĂ€ge gegenĂŒber.
Betriebsergebnis signifikant erhöht
Das Betriebsergebnis vor Bewertung legte um 9,4 Prozent auf 120,6 Mio. Euro zu. Das Bewertungsergebnis belief sich nahezu unverÀndert auf -9,9 Mio. Euro (2022: -9,4 Mio. Euro). Hierbei zahlt sich die konstante Entwicklung im hochwertigen ProjektgeschÀft und bei der privaten Baufinanzierung aus. Signifikante VerÀnderungen im Bewertungsergebnis konnten vermieden werden. Das Betriebsergebnis nach Bewertung erhöhte sich um 9,9 Prozent auf 110,7 Mio. Euro.
JahresĂŒberschuss um mehr als 21 Prozent gestiegen
Nach einer Steuerzahlung von 28,7 Mio. Euro (2022: 33,2 Mio. Euro) legte die Frankfurter Volksbank Rhein/Main beim JahresĂŒberschuss um 21,3 Prozent auf 82,0 Mio. Euro zu. "Das ist ein wirklich starkes Ergebnis. In einem herausfordernden Jahr hat sich unser GeschĂ€ftsmodell als robust und unsere Wettbewerbsposition in einem hart umkĂ€mpften Bankenmarkt als hervorragend erwiesen", kommentierte Eva Wunsch-Weber.
Gesamtkapitalquote auf 20,0 Prozent verbessert
Mit der guten operativen Entwicklung legten die Eigenmittel um 3,9 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro zu (vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreterversammlung 2024). Damit steigt die Gesamtkapitalquote von 19,5 auf 20,0 Prozent - die strengen Eigenkapitalanforderungen der Aufsichtsbehörden werden somit kontinuierlich klar erfĂŒllt. Die Frankfurter Volksbank Rhein/Main sieht sich damit fĂŒr alle regulatorischen Anforderungen bestens gerĂŒstet.
Dividendenvorschlag an die Vertreterversammlung: sechs Prozent
Mit Blick auf die hervorragende GeschĂ€ftsentwicklung im Jahr 2023 wird die mitgliederstĂ€rkste deutsche Volksbank ihrer Vertreterversammlung erneut eine Dividende von sechs Prozent vorschlagen. "Die Frankfurter Volksbank Rhein/Main ist fĂŒr ihre hohe Ertragskraft und KapitalstĂ€rke bekannt. Daran partizipieren traditionell auch unsere Mitglieder", erlĂ€uterte Eva Wunsch-Weber.
ZukunftsfÀhiges GeschÀftsmodell
Die Frankfurter Volksbank Rhein/Main hat auch im vergangenen Jahr die notwendige Weiterentwicklung vorangetrieben. Die MarktprĂ€senz wurde - wie geplant - mit weiteren "Filialen der Zukunft" gestĂ€rkt, aktuell sind bereits 16 Standorte aufgewertet. Bis 2025 sollen insgesamt 30 Standorte modernisiert sein. Parallel wurde das digitale Beratungsangebot ausgebaut. Rund um das Zukunftsthema Nummer Eins - Nachhaltig Leben, Arbeiten und Wirtschaften - hat die Genossenschaftsbank ihr Ăkosystem erweitert. Dazu zĂ€hlen unter anderem der Warm-Up-Kredit fĂŒr die energetische Sanierung sowie die Informationsveranstaltungen im Rahmen der "Blaue Woche" im Mai/Juni und im Oktober 2023 mit insgesamt mehreren Tausend interessierten Kunden.
Das umfassende Engagement der Genossenschaftsbank fĂŒr die Region zeigt sich auch in den zwei laufenden Bauvorhaben: WĂ€hrend in Bad Homburg aktuell der RĂŒckbau fĂŒr das BestandsgebĂ€ude lĂ€uft, startet in Kelkheim die Vermarktung der insgesamt 38 Wohnungen.
Starker Partner fĂŒr die Region: Geplanter Zusammenschluss mit der Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg
Der im Oktober 2023 vereinbarte Plan zur Fusion mit der Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg ist erfolgreich angelaufen: "Zusammengehen - Zusammenwachsen - ZusammenschlieĂen - wir kommen bei unserer geplanten Fusion sehr gut voran. Die Projektteams arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen", hob Eva Wunsch-Weber hervor. Aktuell werden die im Kooperationsvertrag definierten Projekte erarbeitet und die Verschmelzung vorbereitet. Vorbehaltlich der Zustimmung beider Vertreterversammlungen ist der Zusammenschluss beider Genossenschaftsbanken rĂŒckwirkend zum 1. Januar 2024 vorgesehen. "Mit der geplanten Fusion setzen wir unsere erfolgreiche Strategie der multiregionalen Bank fort. Gemeinsam schaffen wir ein Powerhouse fĂŒr einen einkommensstarken und dynamisch wachsenden Wirtschaftsraum, der die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main und den Bayerischen Untermain umfasst. Das neue Institut ist noch deutlich wettbewerbsfĂ€higer als beide Banken allein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen in Aschaffenburg", sagte Wunsch-Weber. Der Tag des formalen Zusammenschlusses habe fĂŒr beide Institute eine historische Bedeutung.
Ausblick 2024
FĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr ist die Frankfurter Volksbank Rhein/Main trotz der erwarteten weiteren Konjunkturentwicklung grundsĂ€tzlich optimistisch. "Wir sehen aber auch die Risiken und Herausforderungen, die das Jahr mitbringen wird. Wir gehen ungeachtet der Rahmenbedingungen von einer stabilen Entwicklung aus. Das wettbewerbs- und zukunftsfĂ€hige GeschĂ€ftsmodell ist die Basis fĂŒr weiteres Wachstum. Unsere ausgewogene Anlagestrategie fĂŒr die Eigenanlagen und das gut aufgestellte KreditgeschĂ€ft sind stabile SĂ€ulen. Wir werden auch 2024 liefern", sagte Eva Wunsch-Weber.
Ăber die Frankfurter Volksbank Rhein/Main:
Die Frankfurter Volksbank Rhein/Main gehört mit einer Bilanzsumme von rund 15,4 Mrd. Euro und einer Gesamtkapitalquote von 20,0 Prozent zu den gröĂten und kapitalstĂ€rksten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Mit ihren rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut sie 665.000 Privatkunden sowie gewerbliche und mittelstĂ€ndische Firmenkunden in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. 245.000 Kunden sind zugleich Mitglied der Bank, was die Frankfurter Volksbank Rhein/Main zu der mit weitem Abstand mitgliederstĂ€rksten deutschen Volksbank macht. Dank ihrer besonderen KundennĂ€he ist sie seit ihrer GrĂŒndung im Jahr 1862 ein verlĂ€sslicher Partner des privaten und gewerblichen Mittelstandes in ihrem GeschĂ€ftsgebiet, der Region Frankfurt/Rhein-Main. Die enge Verwurzelung mit den Menschen und Institutionen in der Region kommt auch durch die vielfĂ€ltige UnterstĂŒtzung des gesellschaftlichen Lebens, ob im kulturellen, sozialen oder sportlichen Bereich, zum Ausdruck.
Pressekontakt:
Christian Dose, Pressesprecher
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Tel.: 069 2172-11286
Matthias Otte, Pressesprecher
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