Verbandschef: Freizeitparks wollen global wachsen
29.04.2025 - 04:00:39 | dpa.deTrotz der weltweiten Wachstumsflaute wollen Freizeitparks ihr GeschĂ€ft weiter ausbauen. «Wir erwarten fĂŒr 2025 und 2026 ein stetiges Wachstum», sagte Jakob Wahl, Vorstandschef des Branchenverbands IAAPA (International Association of Amusement Parks and Attractions) der Deutschen Presse-Agentur. Anlass war ein Treffen im Europa-Park nördlich von Freiburg.Â
GrĂŒnde fĂŒr die vorsichtige Zuversicht der Branche seien Investitionen der Parks in neue Attraktionen und eine steigende Nachfrage von Besucherinnen und Besuchern. «Die Branche bleibt widerstandsfĂ€hig», resĂŒmierte Wahl.Â
Freizeit- und Themenparks haben demnach im vergangenen Jahr weltweit rund 60 bis 65 Milliarden US-Dollar (rund 53 bis 57 Milliarden Euro) umgesetzt. Die Konjunkturaussichten sind weltweit nicht rosig: Der Internationale WĂ€hrungsfonds (IWF) hatte unlĂ€ngst mitgeteilt, er rechne angesichts der aggressiven Zollpolitik von US-PrĂ€sident Donald Trump mit einer globalen Wachstumsflaute.Â
GroĂe Spieler in Europa
Verbandschef Wahl wies auf die boomenden Golfstaaten hin, die ihren Tourismus ausbauen: So gebe es in Abu Dhabi den Meeres-Themenpark SeaWorld. In Asien werden demnach Parks in Japan und SĂŒdkorea ausgebaut - Auch in China werde investiert, etwa in das neue Legoland Shanghai, sagte Wahl.Â
GroĂe Spieler in Europa seien Efteling in den Niederlanden, PortAventura World in Spanien, Disneyland bei Paris und der Europa-Park in Deutschland. In die sĂŒdbadische Anlage mit Achterbahnen, Wasserparks und Hotels kommen jĂ€hrlich ĂŒber sechs Millionen Menschen. Europa sei ein lebendiger und stabiler Teil der weltweiten Branche, bilanzierte Wahl.
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