Deutschland, Nordrhein-Westfalen

Intensivmedizin in FrontnĂ€he: Rheinmetall erhĂ€lt Großauftrag

14.10.2025 - 15:11:18 | dpa.de

FĂŒr mehr als 300 Millionen Euro bestellt die Bundeswehr mobile Intensivmedizin. Die erste Lieferung ist fĂŒr 2029 geplant – und soll neue MaßstĂ€be bei Schutz und MobilitĂ€t setzen.

Rheinmetall fertigt fĂŒr die Bundeswehr mobile SanitĂ€tseinrichtungen. In ihnen sollen in FrontnĂ€he verletzte Soldaten versorgt werden. (Symbolbild) - Bild: Wolf von Dewitz/dpa
Rheinmetall fertigt fĂŒr die Bundeswehr mobile SanitĂ€tseinrichtungen. In ihnen sollen in FrontnĂ€he verletzte Soldaten versorgt werden. (Symbolbild) - Bild: Wolf von Dewitz/dpa

Deutschlands grĂ¶ĂŸter RĂŒstungskonzern Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen Großauftrag ĂŒber die Lieferung von geschĂŒtzten SanitĂ€tseinrichtungen fĂŒr den Einsatz in FrontnĂ€he erhalten. In ihnen sollen verletzte Soldaten notfallchirurgisch und intensivmedizinisch versorgt werden können, wie das Unternehmen in DĂŒsseldorf berichtete. 

Jede der SanitĂ€tseinrichtungen besteht aus elf Fahrzeugen mit dazugehörigen Multifunktionscontainern. Die erste Einrichtung soll 2029 ausgeliefert werden. «Die Systeme sind unter anderem fĂŒr die deutsche Brigade in Litauen vorgesehen», erklĂ€rte ein Sprecher.

Rheinmetall: Schwerstverletzte können in FrontnÀhe versorgt werden

WĂ€hrend eines Einsatzes bleiben diese Container auf den Fahrzeugen. «Schwerstverletzte können so in FrontnĂ€he versorgt werden», hieß es. Im Hinblick auf MobilitĂ€t und Schutz stehe bisher kein vergleichbares System in der Nato zur VerfĂŒgung, so Rheinmetall.

Über die Lieferung hat Rheinmetall im September einen Rahmenvertrag mit dem Bundesamt fĂŒr AusrĂŒstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr geschlossen. Er habe einen Wert von mehr als 300 Millionen Euro.

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