Umfrage: Umstieg auf E-Auto bei vielen Autobesitzern in Deutschland weit weg
30.01.2024 - 17:07:53 | dpa.deDas geht aus dem jĂ€hrlich erscheinenden Branchenreport der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) hervor, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Laut DAT wurden fĂŒr die nach eigenen Angaben reprĂ€sentative Studie insgesamt mehr als 4700 Personen zum Autokauf und Werkstattverhalten befragt.
Demnach kann sich etwas mehr als ein Drittel der befragten Autobesitzer aktuell nicht vorstellen, auf einen reinen Stromer umzusteigen. Drei Prozent besaĂen bereits ein E-Auto. Knapp ein Viertel gab auf die Frage nach dem Plan fĂŒr einen Wechsel "WeiĂ nicht" an.
39 Prozent der befragten Pkw-Halter konnten sich hingegen einen Umstieg vorstellen. Allerdings dachte von ihnen fast die HĂ€lfte (47 Prozent) an einen Zeitpunkt in mehr als fĂŒnf Jahren. Ein Drittel der Umstiegswilligen dachte an einen Zeitraum zwischen drei bis fĂŒnf Jahren. Jeder fĂŒnfte Wechselwillige konnte sich den Kauf eines E-Autos in den nĂ€chsten zwei Jahren vorstellen, wobei nur fĂŒnf Prozent an die nĂ€chsten zwölf Monate dachten.
E-Auto deutlich teurer als Verbrenner
Als GrĂŒnde gegen den Kauf eines vollelektrischen Wagens nannten NeuwagenkĂ€ufer eines Verbrenners im vergangenen Jahr am hĂ€ufigsten eine begrenzte Reichweite, hohe Anschaffungskosten und eine unausgereifte Infrastruktur. Ein neuer Stromer kostete 2023 der Studie zufolge mit durchschnittlich 50 060 Euro rund 15 000 Euro mehr als ein neuer Verbrenner.
Im Durchschnitt kostete ein Gebrauchtwagen 2023 - unabhĂ€ngig von der Antriebsart - 18 620 Euro und damit ein Prozent weniger als im Vorjahr. Damals waren die Preise noch um ĂŒber 19 Prozent gestiegen. Im Gegensatz dazu stiegen die Neuwagenpreise weiter, wenn auch weniger stark. Hier wurden durchschnittlich 44 630 Euro fĂ€llig, was einem Plus von vier Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht.
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