G20-Außenminister, Treffen

G20-Außenminister beenden Treffen - Versorgungsketten auf der Agenda

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 18:04 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Die Außenminister der G20-Runde beenden an diesem Samstag ihre Vorbereitungen für den Gipfel der Staats- und Regierungschefs der großen Industrie- und Schwellenländer Mitte Dezember in Miami.

Ein Durchbruch bei den wesentlichen Konfliktthemen, die meist mit Russland oder China zu tun haben, war bei den Beratungen in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia nicht zu erwarten. Schon vor dem Treffen hatte es geheißen, es werde voraussichtlich kein gemeinsames Abschlussstatement geben. Moskau und Peking sitzen in Atlanta mit am Tisch.

Während der massiv eingeschränkte Schiffsverkehr in der Straße von Hormus die Preise für Rohöl und Kraftstoff in die Höhe schießen ließ, beeinträchtigt der Ukraine-Krieg den Handel mit Getreide und Dünger. In einer Arbeitssitzung am Samstag will die G20-Runde über das Thema "Versorgungsketten" beraten. Außenminister Johann Wadephul (CDU), der Deutschland in Atlanta vertritt, hat Russland mehrfach vorgeworfen, wegen des Ukraine-Kriegs für eine drohende Hungerkatastrophe etwa im Nahen Osten oder in Ländern des sogenannten Globalen Südens verantwortlich zu sein.

Vorbereitungen für G20-Gipfel im Dezember in Miami

US-Präsident Donald Trump hat seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu dem Gipfel nach Miami eingeladen. Bisher ist aber unklar, ob der Kremlchef die Einladung annimmt. Anders als Putin war der russische Außenminister Sergej Lawrow zuletzt regelmäßig bei G20-Treffen zu Gast - auch jetzt wieder in Atlanta. In der Runde ist Russland zwar offiziell noch Mitglied, Putin nahm allerdings zuletzt 2019 physisch an einem Gipfeltreffen teil. Der G20-Gruppe gehören 19 Staaten, die Europäische Union und die Afrikanische Union an.

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