Schlechte, GeschÀfte

Schlechte GeschÀfte im Gastgewerbe

20.05.2025 - 09:38:48

Gastwirte und Hoteliers verzeichnen auch im MĂ€rz rĂŒcklĂ€ufige UmsĂ€tze. Das Vor-Corona-Niveau ist weit entfernt. Hilft die geplante Mehrwertsteuersenkung?

  • Geplante Mehrwertsteuersenkung soll der Branche helfen (Symbolbild) - Foto: Sina Schuldt/dpa

    Sina Schuldt/dpa

  • Weniger Umsatz fĂŒr Gastgewerbe im MĂ€rz (Archivbild) - Foto: Christoph Reichwein/dpa

    Christoph Reichwein/dpa

Geplante Mehrwertsteuersenkung soll der Branche helfen (Symbolbild) - Foto: Sina Schuldt/dpaWeniger Umsatz fĂŒr Gastgewerbe im MĂ€rz (Archivbild) - Foto: Christoph Reichwein/dpa

Auch Preiserhöhungen haben Deutschlands Gastwirten und Hoteliers die Bilanz des ersten Quartals nicht gerettet. Nominal lagen die UmsĂ€tze von Januar bis einschließlich MĂ€rz gerade einmal um 0,3 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Bereinigt um Preiserhöhungen (real) stand Ende MĂ€rz ein Minus von 3,4 Prozent in den BĂŒchern.

Von Februar auf MÀrz des laufenden Jahres sanken die Erlöse nach Angaben der Wiesbadener Statistiker kalender- und saisonbereinigt sowohl real als auch nominal um 1,3 Prozent. Etwas besser als in der Gastronomie und bei Hotels und Pensionen lief es bei Caterern - zumindest in nominaler Betrachtung.

Geplante Mehrwertsteuersenkung soll Branche helfen

Das Gesamtjahr 2024 hatte das Gastgewerbe in Deutschland mit einem realen Umsatzminus abgeschlossen. Weil Preise fĂŒr GetrĂ€nke, Speisen oder Übernachtungen erhöht wurden, gelang es der Branche jedoch, ihre nominalen UmsĂ€tze im Vergleich zum Vorjahr leicht zu steigern.

WĂ€hrend der Corona-Pandemie hatte die damalige Bundesregierung das Gastgewerbe zeitweise mit einem ermĂ€ĂŸigten Mehrwertsteuersatz unterstĂŒtzt. Die inzwischen regierende schwarz-rote Koalition will die Umsatzsteuer fĂŒr Speisen in der Gastronomie zum 1. Januar 2026 dauerhaft von 19 auf 7 Prozent senken. Ob in der Folge automatisch die Preise auf den Speisekarten herabgesetzt werden, ist allerdings fraglich.

@ dpa.de