Gericht weist Trump-Klage zu Wahl in Alaska ab
Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 22:04 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas Gericht in dem Bundesstaat gab AntrÀgen auf Abweisung der Klage statt, wie aus der Entscheidung hervorgeht. Eine zwischenzeitlich abgeÀnderte Klageschrift der Regierung wurde ebenfalls abgewiesen. Damit wird die Wahrscheinlichkeit immer geringer, dass Trump es doch noch gelingen könnte, dort in die Wahlen einzugreifen.
Am Dienstag (3. November) stimmen die Amerikanerinnen und Amerikaner ĂŒber alle Sitze im ReprĂ€sentantenhaus und einen Teil der Sitze im Senat in Washington ab. Trumps Republikaner wollen ihre hauchdĂŒnnen Mehrheiten verteidigen.
Im Kern geht es der Trump-Regierung darum, die BestĂ€tigung einer möglichen Wahlniederlage des republikanischen Senators Dan S. Sullivan zu verhindern. Seit Wochen steht der Fall des doppelten Namens Sullivan auf dem Stimmzettel in Alaska im Fokus. Amtsinhaber Sullivan tritt gegen die demokratische Kontrahentin Mary Peltola und den politischen Neuling Dan J. Sullivan an. Trump und seine Partei befĂŒrchten, dass unaufmerksame WĂ€hler aufgrund der Namensgleichheit zwischen Amtsinhaber und Herausforderer ihr Kreuz falsch setzen könnten.
Das Gericht betonte, dass die US-Regierung nicht habe erklĂ€ren können, wie sich eine mögliche Verwechslung der beiden Sullivan-Kandidaten aufklĂ€ren lieĂe, ohne das Wahlgeheimnis zu verletzen.
WĂ€hrend das US-Justizministerium danach ankĂŒndigte, sich gegen die Gerichtsentscheidung wehren zu wollen, sagte der republikanische Senator Dan S. Sullivan dem Sender CNN, dass er das Ergebnis der Wahl akzeptieren werde.
