Die eigenen Kunden richtig ausbilden: So stellen Firmen sicher, dass Kunden ihre Dienstleistung verstehen
22.10.2024 - 12:21:45"In der Folge nutzen Kunden die Dienstleistung möglicherweise nicht vollstĂ€ndig oder suchen nach einer besseren Alternative", sagt Alexander Knechtl, Experte fĂŒr E-Learning. "Gezielte Schulungen und klare Anleitungen können das verhindern. So steigern Unternehmen nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Kundenbindung." Nachfolgend verrĂ€t er, wie Firmen sicherstellen, dass Kunden ihre Dienstleistung verstehen und perfekt nutzen.
Bessere Ergebnisse durch kluges Kunden-Onboarding
Ein effektives Kunden-Onboarding besteht aus aufeinander abgestimmten Modulen, die klare Orientierung bieten und Erwartungen sowie benötigte Materialien koordinieren. Der Ablauf der Dienstleistung sollte dabei detailliert erklÀrt werden, wÀhrend optionale Verkaufsoptionen und Erfolgsgeschichten das Vertrauen stÀrken und zusÀtzliche Möglichkeiten aufzeigen.
Einleitungsmodul: Willkommenssegment und Checkliste
Das erste Modul hat das grundlegende Ziel, den Kunden zu begrĂŒĂen und die Zusammenarbeit nĂ€her zu erlĂ€utern. Gleichzeitig kann man einen ersten Ăberblick geben, was ein Kunde im Laufe der Zeit erwarten kann. Ein verpflichtendes EinfĂŒhrungsvideo kann hier sicherstellen, dass alle wichtigen Informationen vermittelt werden. ErgĂ€nzend ist dieses erste Modul der richtige Moment, um bereits das Team sowie das Unternehmen nĂ€her vorzustellen. Zum einen dient dies dazu, Vertrauen aufzubauen. Zum anderen geht es auch darum, mögliche "BuyerÂŽs Regret", also Kaufreue, zu vermeiden. Der Kunde soll das GefĂŒhl bekommen, genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Ein zusĂ€tzliches sinnvolles Element in diesem Modul ist die Mitgabe einer Checkliste, die im weiteren Verlauf durch die nĂ€chsten Schritte, etwa die Erstellung einer Facebook-Seite oder das Verfassen von Werbeanzeigen, fĂŒhren wird. Informationen zu KommunikationskanĂ€len wie WhatsApp oder Facebook-Gruppen sowie ein Video zum Zahlungsablauf runden das Modul ab. Dabei sollten Unternehmen darauf achten, ihren Kunden die Möglichkeit zu geben, Feedback mitzuteilen oder Fragen zu stellen. Das funktioniert beispielsweise ĂŒber ein interaktives Textfeld, in dem ein Kunde zu jeder Zeit in diesem ersten Modul Fragen stellen kann.
Modul der Zusammenarbeit
Sind die Grundlagen aus Modul eins eingefĂŒhrt, geht es im zweiten Modul um die nĂ€here Zusammenarbeit. In diesem Modul sollte man den Umfang der Dienstleistung ausfĂŒhrlich beschreiben, um MissverstĂ€ndnisse zu vermeiden. Denn viel zu oft begreifen Kunden anhand eines digitalen Onboardings nicht unmittelbar, wie umfangreich die Dienstleistung am Ende tatsĂ€chlich ist. Deshalb sollte man sie so detailliert wie möglich erlĂ€utern. In diesem Zuge sollte man nun auch erklĂ€ren, wann und wie Ergebnisse zu erwarten sind. Die Erwartungen sollten dabei so gesetzt werden, dass der Kunde am Ende positiv ĂŒberrascht wird, was die Kundenzufriedenheit erhöht.
Ein weiterer Bestandteil des zweiten Moduls kann ein Glossar sein, das wichtige Begriffe erklĂ€rt und damit den Supportaufwand fĂŒr das Unternehmen reduziert. Im besten Fall können Kunden auch hier ĂŒber ein Textfeld Fragen zu Begriffen stellen oder neue Wörter erfragen und so das Glossar erweitern.
Modul der Datenaufnahme
Auch die Datenaufnahme spielt eine entscheidende Rolle in Unternehmen. Handelt es sich beispielsweise um eine Marketingagentur, die fĂŒr ihre Kunden mitunter Werbeanzeigen gestaltet, braucht das Unternehmen Bild- und Videomaterial. Ăber die Onboarding-Plattform kann der Kunde dann relevante Materialien wie Logos oder Videos hochladen, die fĂŒr die Kampagnen notwendig sind. Dieser Prozess erleichtert die Kommunikation und beschleunigt die weiteren Schritte. Auch Zugangsdaten, etwa fĂŒr den Facebook-Werbeanzeigenmanager, können hier hinterlegt werden, damit eine direkte Zusammenarbeit mit dem Support-Team gewĂ€hrleistet ist.
Modul zum weiteren Ablauf der Dienstleistung und "weitere Verkaufs-Booster"
Das nĂ€chste Modul sollte sich mit dem weiteren zukĂŒnftigen Ablauf der Dienstleistung befassen. Der Kunde sollte erfahren, wie die Zusammenarbeit in Form von Meetings und regelmĂ€Ăigen ĂberprĂŒfungen gestaltet wird. Sollte der Kunde bereits ein CRM-System nutzen, kann man ebenfalls beschreiben, wie er dieses in seinen Prozess integrieren kann.
Im Anschluss können Unternehmen ihren Kunden auĂerdem ein Modul zur VerfĂŒgung stellen, in dem sie zusĂ€tzliche Dienstleistungen anbieten. Dies steigert die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde weitere Angebote in Anspruch nimmt, da durch die erfolgreiche Zusammenarbeit bereits ein VertrauensverhĂ€ltnis aufgebaut wurde.
Modul Erfolgsgeschichten und Mehrwert
Um das Vertrauen noch stĂ€rker zu machen, bieten sich ferner Erfolgsgeschichten von anderen Kunden an. Sie zĂ€hlen demnach auch zu einem erfolgreichen Onboarding-Prozess. Diese Referenzen schaffen GlaubwĂŒrdigkeit und können den Kunden zusĂ€tzlich motivieren, selbst ein Testimonial-Video aufzunehmen.
Ein abschlieĂendes Modul erlaubt dem Kunden, weiteren Mehrwert aus der Dienstleistung zu ziehen und gewisse AblĂ€ufe eigenstĂ€ndig zu vertiefen. Um noch einmal auf das Beispiel einer Marketingagentur zurĂŒckzukommen. Diese könnte ihren Kunden an dieser Stelle Tipps zur Generierung von mehr Traffic durch BlogeintrĂ€ge vermitteln. Die gezielte Wissensvermittlung und Ermutigung, auch eigene Schritte zu machen, stĂ€rkt das Vertrauen und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde zusĂ€tzliche Dienstleistungen in Anspruch nimmt.
Ăber Alexander Knechtl:
Alexander Knechtl ist der GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer von LearningSuite - einer Lernplattform fĂŒr hochpreisige Coaching-Programme, mit der Unternehmen, Coaches, Trainer und Agenturen ihre eigene Lernakademie bauen und ihr Business erfolgreich skalieren können. Alexander Knechtl glaubt daran, dass jeder AuĂergewöhnliches leisten kann. Mit LearningSuite hat er sich der Aufgabe verschrieben, das Beste aus den Menschen herauszuholen. Mehr Infos dazu unter: https://www.learningsuite.io/
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