GrĂŒne fordern europĂ€ische Taskforce fĂŒr Energiesicherheit
Veröffentlicht am: 05.03.2026 um 00:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deBrantner sagte: "Deshalb brauchen wir jetzt eine europĂ€ische Taskforce fĂŒr Energiesicherheit - handlungsfĂ€hig, schlagkrĂ€ftig und mit klarem Mandat. Sie muss den koordinierten, schnellen Ausstieg aus fossilen AbhĂ€ngigkeiten organisieren, Investitionen in erneuerbare Energien bĂŒndeln und beschleunigen sowie EngpĂ€sse bei Netzen, Speichern und Infrastruktur konsequent angehen." Denn EnergiesouverĂ€nitĂ€t sei keine abstrakte Vision, sondern eine Frage strategischer Resilienz und wirtschaftlicher StĂ€rke. "Unsere Antwort auf Krisen darf nicht mehr fossile AbhĂ€ngigkeit sein, sondern mehr Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren."
Co-Parteichef Felix Banaszak kritisierte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Sie spreche von Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit, doch ihre Gesetze bewirkten das Gegenteil. "Wenn sie es ernst meint, muss sie Heizungsgesetz, Netzpaket und EEG-Novelle schreddern", sagte er dem RND. "Diese VorschlĂ€ge dĂŒrfen nie Gesetz werden. Sie zementieren die fossile AbhĂ€ngigkeit." Zudem trieben sie mehr als 44 Millionen Mieter in die Kostenfalle. Banaszak fuhr fort: "Die können sich ihre Heizkosten nicht aussuchen - ihnen droht mit Reiches Kurs Energiearmut per Gesetz." Solarstrom sei hingegen gĂŒnstig und massentauglich. Der GrĂŒnen-Chef sagte: "Wer die Menschen jetzt schnell und nachhaltig entlasten will, senkt die Stromsteuer fĂŒr alle, statt solche Murks-Gesetze auf den Tisch zu legen."
Nach den ReformplĂ€nen von Union und SPD sollen Immobilienbesitzer weiterhin Ăl- und Gasheizungen in ihre WohnhĂ€user einbauen dĂŒrfen. Mit ihrem Netzpaket strebt Reiche an, dass es in stark belasteten Netzgebieten kĂŒnftig fĂŒr neue Wind- oder Photovoltaikparks keine EntschĂ€digung mehr geben soll, wenn das Netz den Strom nicht mehr aufnehmen kann. Laut Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll die Förderung fĂŒr neue, kleine Solaranlagen eingestellt werden.
