Dröge geht von Einigung auf Industriestrompreis aus
23.09.2023 - 01:06:18 | dts-nachrichtenagentur.de"Ich bin optimistisch, dass wir uns einigen werden. Die Argumente dafĂŒr sind so stark und das BĂŒndnis dafĂŒr so groĂ", sagte Dröge der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung" (Samstagausgabe).
"Es geht darum, gute ArbeitsplĂ€tze in Deutschland zu erhalten." Die energieintensiven Unternehmen befĂ€nden sich in einem doppelten Dilemma, so Dröge. "Zum einen sind sie besonders stark von den steigenden Energiepreisen infolge des russischen Angriffskriegs getroffen worden. Zum anderen stehen sie im harten internationalen Wettbewerb mit LĂ€ndern wie China und den USA, die ihre Industrien massiv subventionieren", sagte die GrĂŒnen-Fraktionsvorsitzende. "Wir wollen ihnen fĂŒr wenige Jahre eine BrĂŒcke bauen, bis wir genug gĂŒnstige Energie aus Wind und Sonne haben. Sonst besteht die Gefahr, dass wir relevante Teile dieser Branche mit gut bezahlten ArbeitsplĂ€tzen verlieren", so Dröge. Es gehe dabei nicht um "alte, klimaschĂ€dliche Jobs, sondern um die Jobs der Zukunft". Dröge sprach sich auĂerdem fĂŒr eine VerlĂ€ngerung der Energiepreisbremsen aus. "Wir sollten sie bis April verlĂ€ngern, um fĂŒr diesen Winter das Signal von Preissicherheit zu setzen", sagte sie. "Wir können aber nicht dauerhaft Energiepreisbremsen finanzieren. Es ging nach dem russischen Ăberfall auf die Ukraine im vergangenen Jahr vor allem darum, im ersten Winter der Energiekrise die Preise zu bremsen. Wir verbessern stetig die Importstrukturen fĂŒr FlĂŒssiggas, die Preise sinken", sagte Dröge. "Trotzdem wĂ€re es ein gutes Signal, die Preisbremsen ĂŒber den gesamten Winter beizubehalten."
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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