GenAI, Deutschland

GenAI: Wirtschaft in Deutschland vernachlÀssigt Transformation der GeschÀftsmodelle

03.02.2025 - 09:30:59

Hamburg - Generative KĂŒnstliche Intelligenz (GenAI) wird 2025 zum Standardwerkzeug der deutschen Wirtschaft. Nahezu acht von zehn Unternehmen (79 Prozent) setzen die Technologie ein oder haben es vor. Der Fokus liegt allerdings auf der Optimierung und nicht auf der Transformation des GeschĂ€fts. Lediglich 46 Prozent der Entscheiderinnen und Entscheider sind der Meinung, dass es mittelfristig neue, vollstĂ€ndig KI-basierte GeschĂ€ftsmodelle geben wird. Das ermittelt eine aktuelle Studie von Sopra Steria ĂŒber die Auswirkungen von GenAI auf GeschĂ€ftsmodelle.

"GenAI ist weit mehr als ein Effizienzwerkzeug - die Technologie kann die GeschĂ€ftslogik grundlegend verĂ€ndern, und diesen Blick sollten Unternehmen schĂ€rfen", sagt Michael Buttkus, Leiter Sopra Steria Next Deutschland. Das Transformationspotenzial fĂŒr das gegenwĂ€rtige oder kĂŒnftige GeschĂ€ft wird derzeit von der Mehrheit der Unternehmen in Deutschland unterschĂ€tzt. Nur 37 Prozent der Befragten sind beispielsweise ĂŒberzeugt, dass Unternehmen vom Markt verschwinden, wenn sie innerhalb der nĂ€chsten drei Jahre GenAI nicht in ihrem GeschĂ€ftsmodell berĂŒcksichtigen.

Derzeit fehlt es zudem an der nötigen Durchdringung von GenAI. Zwar steigt die Zahl der verkauften Business-Lizenzen von GenAI-Sprachmodellen kontinuierlich, zeigen Anbieterzahlen. Nur jedes fĂŒnfte Unternehmen in Deutschland, das GenAI bereits einsetzt, nutzt die Technologie allerdings bereits unternehmensweit, so die Sopra-Steria-Studie. "ChatGPT-for-Business-Lizenzen bringen Deutschland relativ wenig. Es kommt darauf an, in die wertschöpfenden Anwendungen der Technologie zu investieren", so Michael Buttkus. "Skalierung und flĂ€chendeckende Durchdringung sind die Erfolgsfaktoren."

Von der Optimierung zur Transformation

Das Gros dieser Unternehmen steckt derzeit jedoch in der Experimentierphase mit vielen Piloten und Prototypen fest. GenAI wird vor allem fĂŒr einzelne AnwendungsfĂ€lle implementiert, wie etwa in der Kundenkommunikation und im Marketing. Der Übergang von einer isolierten Nutzung hin zu skalierbaren und transformatorischen GeschĂ€ftsmodellen scheitert oft an organisatorischen und kulturellen HĂŒrden.

Und an einer KompetenzlĂŒcke: 54 Prozent der Befragten Ă€ußern sich selbstkritisch und glauben, dass C-Level-Manager ohne GenAI-Kompetenzen in fĂŒnf Jahren kaum wettbewerbsfĂ€hig sein werden, so die Studie.

Schneller und besser aus den GenAI-Startblöcken kommen

Unternehmen in Deutschland sind somit gefordert, parallel zu den derzeit angebrachten Verschlankungs- und Effizienzprogrammen die Weichen fĂŒr das GeschĂ€ft von morgen zu stellen. "Unternehmen können den GenAI-Business-Motor ins Laufen bringen. Wir mĂŒssen nur in sĂ€mtlichen Themenbereichen kontinuierlich Tempo aufnehmen", sagt Michael Buttkus.

Hintergrundinformationen/Studiendesign

Die Befragung fĂŒr den Report "Disruptive Potenziale - Wie generative KI GeschĂ€ftsmodelle neu definiert" beleuchtet den aktuellen Stand und die Perspektiven von GenAI in deutschen Unternehmen in Bezug auf neue und bestehende GeschĂ€ftsmodelle. Der Marktforscher F.A.Z. Business Media | research hat im Herbst 2024 insgesamt 189 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen in Deutschland online befragt.

Material zum Download

Studien-Report

Infografik mit Kernergebnissen

Portrait Michael Buttkus, Head of Sopra Steria Next Deutschland

______

Über Sopra Steria

Sopra Steria ist ein fĂŒhrender europĂ€ischer Tech-Player mit anerkannter Expertise in den GeschĂ€ftsfeldern Consulting, Digital Services und Solutions. Mit 52.000*) Mitarbeitenden in rund 30 LĂ€ndern unterstĂŒtzt der Konzern seine Kunden dabei, die digitale Transformation voranzutreiben und konkrete und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Sopra Steria bietet umfassende End-to-End-Lösungen, die große Unternehmen und Behörden wettbewerbs- und leistungsfĂ€higer machen - und zwar auf Grundlage tiefgehender Expertise in einer Vielzahl von Branchen, innovativer Technologien und eines kollaborativen Ansatzes. Das Unternehmen stellt die Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns mit dem Ziel, die Digitalisierung fĂŒr seine Kunden zu nutzen, um eine positive Zukunft fĂŒr alle zu gestalten. Der Konzern erzielte 2023 einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro.

*) Neubewertung des Personalbestands nach dem Verkauf der meisten AktivitÀten von Sopra Banking Software im September 2024.

Die Sopra Steria Group (SOP) ist an der Euronext Paris (Compartment A) gelistet - ISIN: FR0000050809.FĂŒr weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website www.soprasteria.com.

Pressekontakt:

Sopra Steria:
Nils Ritter
Tel.: +49 (0) 151 40625911
E-Mail: nils.ritter@soprasteria.com

PER Agency:
Claudia BrĂŒggen-Freye
Tel:+49(0)40 253185-129
E-Mail: claudia.brueggen-freye@per-agency.com

Original-Content von: Sopra Steria SE ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5afb3e

@ presseportal.de