PR-Stimmungsbarometer 2024: Jobsicherheit trotz wackeliger Budgets
21.03.2024 - 08:00:10PR-Profis sehen ihre Jobs als sicher an
So schĂ€tzt mehr als die HĂ€lfte der Befragten ihren derzeitigen Job als sicher ein (52 Prozent). Ăber ein Drittel (35 Prozent) glaubt sogar, dass ihr aktueller Job sehr sicher ist. Der geringere Anteil der PR-Profis (11 Prozent) macht sich Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz: 9 Prozent geben an, dass der aktuelle Job unsicher ist bzw. 2 Prozent halten ihn sogar fĂŒr sehr unsicher.
Unterschiede lassen sich dabei zwischen PR-Profis aus Agenturen und Pressestellen feststellen: Befragte aus Agenturen sehen ihren Job eindeutig unsicherer, immerhin fast jeder FĂŒnfte glaubt seinen Job fĂŒr dieses Jahr in Gefahr (19 Prozent unsicher bzw. sehr unsicher). Bei den Pressestellen befĂŒrchtet nur gut jeder 20. Befragte 2024 einen Jobverlust (7 Prozent unsicher bzw. sehr unsicher).
Kommunikationsbudgets wackeln
Besonders bemerkenswert sticht diese Jobsicherheit hervor, wenn man die Ergebnisse mit der Entwicklung der Kommunikationsbudgets 2024 vergleicht. WĂ€hrend die PR-Profis bei der Frage nach der Jobsicherheit optimistisch in die Zukunft blicken, zeigen die Ergebnisse auf die Frage nach der Entwicklung der Kommunikationsbudgets eine groĂe Unsicherheit. Ein erheblicher Teil der Befragten geht davon aus, dass das Kommunikationsbudget des eigenen Unternehmens bzw. das Budget ihrer Kunden in diesem Jahr stagnieren oder sogar sinken wird: 43 Prozent geben an, dass es unverĂ€ndert bleibt, 37 Prozent vermuten, dass es schrumpfen bzw. stark schrumpfen wird. Nur etwa jeder Sechste sieht eine positive Entwicklung und glaubt, dass das Kommunikationsbudget steigen bzw. stark steigen wird (16 Prozent).
Pressestellen sind auch hier wieder optimistischer: Gut jeder FĂŒnfte glaubt an ein steigendes oder sogar stark steigendes Kommunikationsbudget (21 Prozent). Im Vergleich dazu geht nicht mal jeder Zehnte aus Agenturen von einem Anstieg bzw. starken Anstieg aus (8 Prozent).
Positive Tendenzen bei allgemeiner GeschÀftsentwicklung
Trotz der mehrheitlichen Sorge um die Budgets zeigen die Ergebnisse des PR-Trendmonitors eher positive Signale hinsichtlich der allgemeinen GeschĂ€ftsentwicklung der Branche. Eine Mehrheit der Befragten bezeichnet die derzeitige GeschĂ€ftsentwicklung als zufriedenstellend oder sogar als eher gut bzw. sehr gut (43 Prozent zufriedenstellend, 31 Prozent eher gut, 7 Prozent sehr gut). Weniger als ein FĂŒnftel sieht das GeschĂ€ft 2024 gefĂ€hrdet (16 Prozent eher schlecht, 2 Prozent sehr schlecht).
Eigene berufliche Situation bleibt unverÀndert oder verbessert sich
Die Ergebnisse zur beruflichen Situation spiegeln diese positiven Tendenzen wider. So blicken PR-Profis eher zuversichtlich auf das angefangene Jahr: 37 Prozent geben an, dass 2024 fĂŒr sie beruflich im Vergleich zum Vorjahr unverĂ€ndert bleibt. 30 Prozent glauben sogar, dass es eher besser wird und 5 Prozent erwarten eine eindeutig bessere berufliche Situation. Nur ein Viertel der Befragten geht davon aus, dass sich ihre Berufsaussichten in diesem Jahr eher verschlechtern oder sogar deutlich verschlechtern werden: 21 Prozent eher schlechter, 4 Prozent eindeutig schlechter.
Alle Ergebnisse auf einen Blick:
Denken Sie, dass das Jahr 2024 fĂŒr Sie beruflich im Vergleich zu 2023 eher besser oder schlechter wird?
Wie entwickelt sich das Kommunikationsbudget 2024 bei Ihnen im Unternehmen bzw. das Kommunikationsbudget Ihrer Kunden in 2024?
Wie schĂ€tzen Sie die allgemeine GeschĂ€ftsentwicklung Ihres Unternehmens fĂŒr 2024 ein?
Wie sicher schÀtzen Sie Ihren derzeitigen Job in 2024 ein?
Quelle: PR-Trendmonitor von news aktuell und PER. Online-Befragung im Februar 2024 unter 327 Kommunikationsprofis aus Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen in Deutschland und der Schweiz.
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