Digitalisierung, Handwerk

Die neue Handwerksgeneration: Alexander Thieme von der A&M Beratung erklÀrt, wie junge Unternehmer alte Strukturen aufbrechen

12.12.2025 - 09:38:45

Hannover - Generationenwechsel, Digitalisierung und ein Markt im Wandel: Plötzlich stehen auch traditionsreiche Familienbetriebe vor neuen Herausforderungen, denn mehr als je zuvor gilt es, gewohnte Strukturen mit neuesten Entwicklungen in Einklang zu bringen. Worauf aber kommt es dabei an und wie können jĂŒngere sowie Ă€ltere Generationen all das gemeinsam bewĂ€ltigen?

Über Jahrzehnte galt das Handwerk als Inbegriff von Sicherheit und BestĂ€ndigkeit. In ganz Deutschland sind es tausende Betriebe, die erfolgreich von Generation zu Generation gefĂŒhrt wurden – stets mit dem Senior an der Spitze, dessen Erfahrung und AutoritĂ€t unangefochten blieben. Eingespielte AblĂ€ufe, treue Stammkunden, volle AuftragsbĂŒcher: Die daraus entstandene Ausgangslage bot Nachfolgern auf den ersten Blick eine solide Grundlage. Doch all das ist lĂ€ngst nicht mehr so stabil, wie es scheint. Denn wĂ€hrend Altinhaber die ZĂŒgel kaum aus der Hand geben möchten, drĂ€ngen jĂŒngere Generationen auf Beteiligung und die Marktlage auf Wandel. „Viele Nachfolger werden jahrelang im Betrieb ‚mitgezogen‘, ohne wirklich einsteigen zu dĂŒrfen. Das sorgt fĂŒr Frust und blockiert dringend nötige VerĂ€nderungen. Im schlimmsten Fall werden diese sogar ganz verhindert, was gerade heute jegliche WettbewerbsfĂ€higkeit bedroht“, erklĂ€rt Alexander Thieme von der A&M.

„Entscheidend dabei ist, dass Nachfolger eigenstĂ€ndig denken und handeln – nicht gegen die Tradition, sondern fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Weiterentwicklung“, fĂŒgt er hinzu. Dabei begleitet die A&M seit Jahren auch junge und moderne Handwerksbetriebe, die den Spagat zwischen Tradition und neuen Anforderungen meistern mĂŒssen. So kennt Alexander Thieme beide Seiten: die alten Muster, in denen vieles ĂŒber Erfahrung und BauchgefĂŒhl lief, und die heutigen Spielregeln eines Marktes, der Transparenz, digitale Sichtbarkeit und planbare Prozesse fordert. Zahlreiche Unternehmer hat er bereits aus entsprechend festgefahrenen Situationen gefĂŒhrt – mit Strategien, die Orientierung schaffen und VerĂ€nderung greifbar machen. Welche Schritte hierfĂŒr nötig sind und wie dabei vor allem junge Unternehmer den Wandel vorantreiben können, verrĂ€t Alexander Thieme hier.

Maßnahmen fĂŒr FĂŒhrung, Innovation und Sicherheit: So gelingt der Umbruch auch in den traditionsreichsten Betrieben

TatsĂ€chlich wurzeln viele der aktuellen Herausforderungen in lange gewachsenen Strukturen. Die Inhaberzentrierung etwa hat viele Betriebe Jahrzehnte getragen, doch in einer Zeit, in der digitale Prozesse, Plattformanbieter und internationaler Wettbewerb das Tempo bestimmen, wird diese AbhĂ€ngigkeit zum Risiko. Dabei musste sich die Ă€ltere Generation frĂŒher selten mit disruptiven VerĂ€nderungen auseinandersetzen, weshalb Digitalisierung oder neue FĂŒhrungsmodelle kaum verankert wurden. Was aber können junge Unternehmer dagegen machen, ohne sich willenlos dem Status Quo beugen oder gar einen völlig eigenen, vom Familienbetrieb losgelösten Weg einschlagen zu mĂŒssen?

„Der wichtigste Schritt ist, weder starr am Alten festzuhalten noch alles im Übermut ĂŒber Bord zu werfen“, betont Alexander Thieme. Aus Sicht der A&M funktioniert VerĂ€nderung demnach am besten, wenn etwa 80 Prozent der funktionierenden Strukturen bleiben und 20 Prozent bewusst neu gedacht werden. Dazu gehört regelmĂ€ĂŸige Selbstreflexion: Mindestens einmal im Monat sollten angehende Nachfolger prĂŒfen, was im Betrieb besser laufen könnte und welche VerĂ€nderungen realistisch umsetzbar sind. Gleichzeitig braucht es einen klaren Blick auf Investitionen: Nicht die schlechte Marktlage darf ĂŒber Zukunftsentscheidungen bestimmen, sondern die Frage, welche Maßnahmen langfristig StabilitĂ€t bringen.

Fehlentscheidungen entstehen hierbei hĂ€ufig aus Angst – etwa dann, wenn notwendige Investitionen in Marketing oder Prozesse ausbleiben und stattdessen Prestigeprojekte priorisiert werden. Umso wichtiger ist wĂ€hrend der VerĂ€nderung auch ein offener Dialog, um einen gemeinsamen Fahrplan erarbeiten zu können und ausschließlich Maßnahmen zu verfolgen, die Planbarkeit, Sichtbarkeit, Struktur schaffen. ZusĂ€tzlich hilft Sparring von außen: jemand, der Muster erkennt, kritische Fragen stellt und Branchen-Benchmarks liefert. Denn am Durchschnitt sollte sich heute niemand mehr orientieren. So kann ein unabhĂ€ngiger Blick dabei helfen, interne Konflikte zu vermeiden und stets die objektiv gewinnbringendste Lösung zu finden.

Fazit & Ausblick: So sieht die erfolgreiche Handwerksgeneration von morgen aus

„Wenn sowohl alteingesessene Firmeninhaber als auch ihre Nachfolger bereit sind, ihre Rolle klar auszufĂŒllen, kann ein Betrieb erstaunlich schnell Fahrt aufnehmen“, fasst Alexander Thieme von der A&M zusammen. So kann durchaus ein Handwerk entstehen, in dem junge Unternehmer echte Entscheidungskompetenz besitzen und Digitalisierung gezielt nutzen. Mit dem richtigen Konzept sowie einer gewissen Entschlossenheit legen sie dabei die so wichtige Grundlage dafĂŒr: Sie kennen ihre Zahlen, reagieren nicht aus dem Bauch, sondern auf Basis klarer Strukturen. Der Betrieb gewinnt planbar Kundenanfragen, zieht passende Mitarbeiter an und wird weniger abhĂ€ngig von einzelnen Personen. DarĂŒber hinaus stĂ€rkt die Transformation auch die Unternehmer selbst: Statt zwischen Tradition und Wandel festzustecken, nutzen sie beides als Grundlage fĂŒr Wachstum und StabilitĂ€t.

Sie wollen Ihren Familienbetrieb auf Zukunftskurs bringen – ganz ohne interne Konflikte oder zu radikale VerĂ€nderungen, dafĂŒr aber mit gemeinsamer Planung und einem erfahrenen Sparringspartner an Ihrer Seite? Dann melden Sie sich jetzt bei Alexander Thieme von der A&M Unternehmerberatung GmbH und vereinbaren Sie ein unverbindliches BeratungsgesprĂ€ch!

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