Happy, Birthday

Happy Birthday HEIDELBERG und alles Gute zum 175.!

11.03.2025 - 10:07:41

Heidelberg - Am 11. MĂ€rz 1850 – genau heute vor 175 Jahren – wird in Frankenthal die Glockengießerei und Maschinenfabrik Hemmer, Hamm & Co. gegrĂŒndet. Sie stellt neben Glocken auch Druckmaschinen her und ist damit die Keimzelle der heutigen Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG). PrĂ€zision, QualitĂ€t und Innovation – das waren die Erfolgsfaktoren fĂŒr den Weg von HEIDELBERG vom pfĂ€lzischen Handwerksbetrieb zum Global Player der Druckindustrie. „Wer ĂŒber einen so langen Zeitraum erfolgreich ist, den Aufstieg an die Weltspitze seiner Industrie gemeistert hat und so bis heute eine ganze Branche prĂ€gt, legt ein starkes Zeugnis ĂŒber seine Innovationskraft ab. Das VerstĂ€ndnis fĂŒr MĂ€rkte, Kunden und höchste ProduktqualitĂ€t prĂ€gen HEIDELBERG“, sagt JĂŒrgen Otto, Vorstandsvorsitzender von HEIDELBERG. „Diese fĂŒhrende Position wollen wir auch fĂŒr die Zukunft behaupten und weiter ausbauen.“

HEIDELBERG geht mit Wachstumsstrategie in die Zukunft

Dazu erschließt HEIDELBERG im angestammten KerngeschĂ€ft Wachstumspotenziale im Verpackungs- und Digitaldruck sowie bei Software- und Lifecycle-Produkten. Allein im Wachstumsmarkt des industriellen Digitaldrucks inklusive Service und Verbrauchsmaterialien hat HEIDELBERG sein Angebot zuletzt deutlich ausgebaut. Die weltweiten AuftragseingĂ€nge bestĂ€tigen, dass bereits vom kommenden GeschĂ€ftsjahr an der Umsatz mit Digitaldrucklösungen deutlich steigen wird. Nach MarkteinschĂ€tzungen wĂ€chst der fĂŒr HEIDELBERG erreichbare weltweite Digitaldruckmarkt von heute ca. 5 Mrd. Euro bis auf 7,5 Mrd. Euro im Jahr 2029 an.

Im Bereich des Lifecycle-GeschĂ€fts verfĂŒgt HEIDELBERG ĂŒber das dichteste Servicenetzwerk der Branche mit einer PrĂ€senz in rund 170 LĂ€ndern.

Verpackungsdruck weltweit auf dem Vormarsch

Der Endkundenmarkt fĂŒr Verpackungen ist in den vergangenen zehn Jahren weltweit um ĂŒber 60 Prozent gewachsen, wovon auch HEIDELBERG profitiert: Mehr als 50 Prozent des Unternehmensumsatzes entfallen auf dieses Segment, mit steigender Tendenz. Einer der Treiber des Markts ist der weltweite Trend, Plastik und Folien durch faserbasierte, recyclebare Verpackungen zu ersetzen.

Hybride Druckproduktion steigert WettbewerbsfÀhigkeit

LĂ€ngst keine Zukunftsvisionen mehr sind autonome Druckprozesse, mit denen die Effizienz des Druckbetriebs steigt und sich Ressourcen sparen lassen. Bereits 2016 hat HEIDELBERG das Push to Stop-Konzept fĂŒr einen weitestgehend bedienerunabhĂ€ngigen Druckprozess vorgestellt. Der zur drupa 2024 vorgestellte, KI-unterstĂŒtzte Prinect Touch Free Workflow weist die DruckauftrĂ€ge automatisiert dem effizientesten Produktionsweg und Ausgabesystem zu. Das gilt fĂŒr Offset- und Digitalsysteme von HEIDELBERG und Drittanbietern und umfasst auch die Weiterverarbeitung bis zum fertigen Endprodukt. Eine auf diese Weise gesteuerte hybride Druckproduktion steigert die WettbewerbsfĂ€higkeit von Druckereien deutlich.

Wachstum im IndustriegeschÀft und mit Green Technologies

„DarĂŒber hinaus werden wir unser Angebot im IndustriegeschĂ€ft sowie dem wachsenden Markt der Green Technologies weiter ausbauen. Dazu gehören SchlĂŒsselbranchen wie der hochprĂ€zise Maschinenbau, die Automobilindustrie, Ladeinfrastruktur und Software oder neue Wasserstofftechnologien“, so CEO JĂŒrgen Otto. In Summe sieht HEIDELBERG fĂŒr alle strategischen Initiativen bis zum GeschĂ€ftsjahr 2028/2029 ein Wachstumspotenzial von mehr als 300 Mio. Euro Umsatz bei gleichzeitiger Leistungsverdichtung und Effizienzsteigerung in Personal und Organisation. „HEIDELBERG hat in den vergangenen 175 Jahren Beeindruckendes geleistet. Wir haben allen Grund zur Zuversicht, dass wir mit unserer aktuellen Marktposition, den Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und unseren globalen Kundenbeziehungen weiteres Wachstum in den nĂ€chsten Jahren schaffen“, unterstreicht CEO JĂŒrgen Otto.

2025 steht im Zeichen des UnternehmensjubilÀums

Gemeinsam mit Kunden, Partnern, Mitarbeitenden, Vertretern aus Politik und Gesellschaft, feiert HEIDELBERG sein JubilĂ€umsjahr mit vielen Veranstaltungen. Höhepunkt ist im Juni eine Festwoche inklusive internationalem Festakt am grĂ¶ĂŸten Produktionsstandort Wiesloch-Walldorf. DafĂŒr ist das HEIDELBERG KundenvorfĂŒhrzentrum als „Home of Print“ neugestaltet worden. FĂŒr die Mitarbeitenden wird es Familientage an verschiedenen Standorten geben. Außerdem veröffentlicht HEIDELBERG ein JubilĂ€umsmagazin, das Einblicke in die Historie, die Gegenwart und die Zukunft des Unternehmens gewĂ€hrt.

„Die LoyalitĂ€t von Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu HEIDELBERG ist die tragende SĂ€ule fĂŒr den Erfolg des Unternehmens. DafĂŒr wollen wir uns bei allen mit zahlreichen JubilĂ€umsaktivitĂ€ten ĂŒber das ganze Jahr hinweg bedanken und zugleich das gemeinsame Engagement auf die Gestaltung der Zukunft richten“, so Dr. David Schmedding, Vorstand Technologie & Vertrieb bei HEIDELBERG.

Meilensteine in der HEIDELBERG Historie

· 1850: Am 11. MĂ€rz wird in Frankenthal die Glockengießerei und Maschinenfabrik Hemmer, Hamm & Co. gegrĂŒndet. Sie ist die Keimzelle der heutigen Heidelberger Druckmaschinen AG.

· 1921: Der erste Heidelberger Tiegel wird hergestellt. Ab 1926 wird der Tiegeldruckautomat, der im Hochdruckverfahren (auch Buchdruck genannt) arbeitet, am Fließband produziert. Bis 1985 entstehen ĂŒber 160.000 Maschinen dieses Typs.

· 1926: Hubert H. A. Sternberg wird Vorstandsmitglied der Schnellpressenfabrik Heidelberg AG, wie das Unternehmen zu dieser Zeit heißt. Er bleibt Vorstand bis 1972 und prĂ€gt HEIDELBERG maßgeblich. Er modernisiert die Produktion und die Vermarktung und sorgt fĂŒr Wachstum. 1949 organisiert er die erste deutsche Exportausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA und ist 1951 Initiator der Messe drupa, die bis heute die globale Leitmesse der Branche ist.

· 1930: Die VorfĂŒhrwagen rollen an. Eine der Vermarktungsideen Sternbergs ist es, potenziellen Kunden die HEIDELBERG-Maschinen vor Ort zu prĂ€sentieren. Dazu montiert man sie auf Lkw oder installiert sie in Omnibussen und schickt sie, begleitet von Technikern, weltweit in den ZielmĂ€rkten auf die Reise. Zu den Vermarktungserfolgen tragen auch Werbeaktionen und Ratenzahlungssysteme bei.

· 1951: Publikumserfolg drupa. Die Internationale Messe Druck und Papier, heute als drupa bekannt, zĂ€hlt bereits bei ihrer Premiere 300.000 Besucher. HEIDELBERG prĂ€sentiert eine Weiterentwicklung des Erfolgsmodells Tiegel. Zum Schutz vor Plagiaten erhalten alle Maschinen des Unternehmens ein Fabrikschild mit der Markenbezeichnung „Original Heidelberg“.

· 1957: HEIDELBERG verschafft sich Raum. Weil in der Stadt Heidelberg keine weitere Expansion möglich ist, weiht das Unternehmen dank des starken Engagements seines Vorstandsvorsitzenden Hubert Sternberg nach nur einem Jahr Bauzeit seinen heute grĂ¶ĂŸten Produktionsstandort in Wiesloch ein.

· 1962: Mit der Kleinen Offset Rotation, kurz KOR, steigt HEIDELBERG in den aufkommenden Offset-Markt ein. 1965 folgt ihr die grĂ¶ĂŸere Bogenoffset-Maschine Rotaspeed; 1972 geht mit dem Großen Tiegel Offset (GTO) ein Erfolgsmodell fĂŒr die folgenden Jahre an den Start.

· 1975: Ein Name ist Programm. Die Bogenoffsetmaschine Speedmaster fĂŒr den Mehrfarbendruck revolutioniert mit ihrer ProduktivitĂ€t von 11.000 Bogen pro Stunde den Markt. Sie wird ein Bestseller und ist bis heute tragende StĂŒtze des HEIDELBERG Portfolios im klassischen KerngeschĂ€ft.

· 1999: HEIDELBERG beteiligt sich zu 30 Prozent am Schweizer Druckmaschinenbauer Gallus, einem der MarktfĂŒhrer im Etikettendruck, den das Unternehmen 2014 schließlich vollstĂ€ndig ĂŒbernimmt.

· 2000: HEIDELBERG entwickelt sich zum Lösungsanbieter. Mit gezielten Akquisitionen erweitert das Unternehmen sein Portfolio in die Bereiche der Druckvorstufe und Weiterverarbeitung. Die Software Prinect vernetzt die Maschinen im Workflow und leitet die Digitalisierung ein.

· 2004: Weiterer wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung: HEIDELBERG verbindet die erste Druckmaschine mit dem Internet.

· 2005: Eröffnung des chinesischen Produktionsstandorts Qingpu/Shanghai, heute eine tragende SÀule im Produktionsnetzwerk des Unternehmens mit weiter wachsender Bedeutung.

· 2016: HEIDELBERG fĂŒhrt auf der drupa das Push to Stop-Konzept ein, bei dem der Bedienende nur noch dann in den Druckprozess eingreifen muss, wenn ein Problem auftritt: Ein konsequenter Schritt in Richtung autonomes Drucken.

· 2018: Erste Wallboxen aus Wiesloch-Walldorf. Das danach gegrĂŒndete Tochterunternehmen Amperfied erschließt erfolgreich ein neues GeschĂ€ftsfeld: den Markt fĂŒr ElektromobilitĂ€t.

· 2020: Start der Robotik. Industrieroboter treiben die Automatisierung des Druckprozesses auch in der Weiterverarbeitung und kĂŒnftig auch darĂŒber hinaus voran.

· 2024: Die neue Digitaldruckmaschine Jetfire 50 in Kooperation mit Canon - vorgestellt auf der drupa 2024- bietet industrielle ProduktivitÀt im wachsenden DigitaldruckgeschÀft.

· 2025: HEIDELBERG feiert 175 Jahre und eröffnet sein neugestaltetes KundenvorfĂŒhrzentrum in Wiesloch-Walldorf als Home of Print. Mit einer klaren Wachstumsstrategie geht es weiter in die Zukunft.

Lesen Sie mehr zu 175 Jahren HEIDELBERG sowie zur Historie auf unserer JubilĂ€ums-Website www.heidelberg.com/175, auf der aktuellen Wikipedia-Seite ĂŒber das Unternehmen, im Jahrbuch „150 Jahre Heidelberger Druckmaschinen AG“ und „Eine Druckmaschine entsteht“.

Über HEIDELBERG

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG) ist ein fĂŒhrendes Technologieunternehmen, das weltweit seit 175 Jahren fĂŒr Innovationskraft, QualitĂ€t und ZuverlĂ€ssigkeit im Maschinenbau steht. Mit einem klaren Fokus auf Wachstum treibt HEIDELBERG als Gesamtanbieter die Weiterentwicklung in den Kernbereichen Verpackungs- und Digitaldruck, Softwarelösungen und dem Lifecycle-GeschĂ€ft mit Service und Verbrauchsmaterialien voran, damit Kunden maximale ProduktivitĂ€t und Effizienz erreichen können. DarĂŒber hinaus setzt das Unternehmen auf den Ausbau neuer GeschĂ€ftsfelder im IndustriegeschĂ€ft wie den hochprĂ€zisen Anlagenbau mit integrierter Steuerung, Automatisierungstechnik und Robotik sowie die wachsenden Green Technologies. Aufgrund einer starken internationalen PrĂ€senz in rund 170 LĂ€ndern, der Schaffenskraft und Kompetenz seiner rund 9.500 Mitarbeitenden, eigener ProduktionsstĂ€tten in Europa, China und den USA sowie einem der grĂ¶ĂŸten globalen Vertriebs- und Servicenetzwerke, ist das Unternehmen optimal fĂŒr zukĂŒnftiges Wachstum positioniert.

www.heidelberg.com

Bildmaterial und weitere Informationen ĂŒber das Unternehmen stehen im Investor-Relations- und Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen AG unter www.heidelberg.com zur VerfĂŒgung.

Wichtiger Hinweis:

Diese PresseerklĂ€rung enthĂ€lt in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und SchĂ€tzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und SchĂ€tzungen zutreffend sind, können die kĂŒnftige tatsĂ€chliche Entwicklung und die kĂŒnftigen tatsĂ€chlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und SchĂ€tzungen aufgrund vielfĂ€ltiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die VerĂ€nderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der ZinssĂ€tze sowie VerĂ€nderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft ĂŒbernimmt keine GewĂ€hrleistung und keine Haftung dafĂŒr, dass die kĂŒnftige Entwicklung und die kĂŒnftig erzielten tatsĂ€chlichen Ergebnisse mit den in dieser PresseerklĂ€rung geĂ€ußerten Annahmen und SchĂ€tzungen ĂŒbereinstimmen werden.

FĂŒr weitere Informationen:

Matthias W. Hartung
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