Wenn der Spediteur nicht reicht: Janine Lampprecht von der Grenzlotsen GmbH erklÀrt, warum Unternehmen Zollkompetenz im eigenen Haus brauchen
07.11.2025 - 10:04:23Die internationalen Lieferketten stehen permanent unter Druck. Gerade hinsichtlich des grenzĂŒberschreitenden Warenverkehrs verlĂ€sst sich dabei ein GroĂteil der Betriebe vollstĂ€ndig auf den Spediteur â von der Anmeldung bis zur Abwicklung. Doch genau hier liegt das Risiko: Der Spediteur trĂ€gt zwar die Daten in die Zollanmeldung ein, haftet jedoch nicht fĂŒr deren Richtigkeit oder VollstĂ€ndigkeit. Diese Verantwortung liegt ausschlieĂlich beim Unternehmen selbst. Hinzu kommt: Viele Spediteure arbeiten auf Basis von Zollvollmachten, ohne jedoch Einblick in die betrieblichen Details oder Produktdaten zu haben. Das fĂŒhrt zu MissverstĂ€ndnissen und fehlerhaften AblĂ€ufen âHierbei bemerken Unternehmen ihre eigene Haftung oft erst, wenn bereits BuĂgelder oder sogar Strafverfahren drohenâ, mahnt Janine Lampprecht von der Grenzlotsen GmbH.
âDer einzig wirksame Schutz vor teuren Fehlern im internationalen Handel ist eigene Zollkompetenzâ, fĂŒgt sie hinzu. âNur wer Prozesse und Vorschriften versteht, kann Risiken minimieren und Chancen gezielt nutzen.â Was viele Unternehmen dabei ĂŒbersehen: Ohne internes Fachwissen entsteht nahezu immer ein Kreislauf aus Unwissen, Fehlkommunikation und wachsendem Risiko. Gemeinsam mit einem Team aus 25 Spezialisten begleitet Janine Lampprecht Unternehmen aller GröĂen und Branchen dabei, derartige MissstĂ€nde zu beheben und ihre Zollprozesse neu zu denken. Warum das mittlerweile unerlĂ€sslich ist und auf welche Form der UnterstĂŒtzung Interessenten dabei bauen können, erfahren Sie hier.
TrĂŒgerische Sicherheit durch Spediteure: Diese Nachteile ergeben sich durch fehlende interne Zollkompetenz
âNeben all den rechtlichen Risiken ist es so, dass ohne eigenes Fachwissen auch wichtige Einsparpotenziale ungenutzt bleibenâ, verrĂ€t Janine Lampprecht von der Grenzlotsen GmbH. Eine fehlerhafte Abfertigung bei Importen aus LĂ€ndern mit PrĂ€ferenzabkommen kann demnach finanzielle Nachteile in erheblichem Umfang nach sich ziehen. Gleichzeitig steigen die Abwicklungskosten: Viele AblĂ€ufe sind zu manuell, unkoordiniert oder schlicht ineffizient. Die Folge sind höhere AufwĂ€nde, unnötige Kosten und langsame Reaktionszeiten. Zollprozesse, die ohne Systemwissen gesteuert werden, sind damit ein Kostenfaktor â kein Wettbewerbsvorteil.
DarĂŒber hinaus fehlt Unternehmen ohne interne Kompetenz hĂ€ufig die FĂ€higkeit, rechtzeitig auf neue regulatorische Anforderungen zu reagieren. Ob Entwaldungsverordnung oder das CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) â ohne qualifizierte PrĂŒfung bleibt oft unklar, ob und wie ein Unternehmen betroffen ist. Die Folge ist ein gefĂ€hrlicher Stillstand: Entscheidungen werden zu spĂ€t getroffen, Risiken wachsen unbemerkt. âBesonders fatal: Rund 70 Prozent der Unternehmen, mit denen wir arbeiten, erkennen die LĂŒcken erst, wenn es schon zu spĂ€t istâ, berichtet Janine Lampprecht.
Notwendige Mindestkompetenzen im Unternehmen: So lassen sich mit den Grenzlotsen interne Strukturen aufbauen
MittelstĂ€ndische Unternehmen, die regelmĂ€Ăig importieren oder exportieren und etwa 30 bis 50 VorgĂ€nge pro Monat verzeichnen, benötigen mindestens eine qualifizierte Fachkraft, die sich auf Zollexpertise spezialisiert. Diese Position sollte strategisch und nicht nur operativ angelegt sein: Die Person muss Prozesse strukturieren, AblĂ€ufe steuern und Risiken frĂŒhzeitig erkennen können. In der RealitĂ€t ĂŒbernehmen jedoch hĂ€ufig Mitarbeiter aus Vertrieb oder Logistik das Thema ânebenbeiâ. Das fĂŒhrt zwangslĂ€ufig zu WissenslĂŒcken und erhöht die Gefahr fehlerhafter Prozesse. âWer Zoll nur als Zusatzaufgabe begreift, riskiert, dass entscheidende ZusammenhĂ€nge ĂŒbersehen werdenâ, erlĂ€utert Janine Lampprecht hierzu.
Um hierbei die nötige Abhilfe zu schaffen, verfolgen die Grenzlotsen einen wirtschaftlich orientierten Ansatz. Ziel ist es also nicht, pauschal zusĂ€tzliche Ressourcen bereitzustellen, sondern gemeinsam zu prĂŒfen, welche Zollkompetenz tatsĂ€chlich erforderlich ist. âJede Investition in eine Zollfachkraft muss sich rechnen â durch geringere Ablaufkosten, höhere Compliance und messbare Einsparungenâ, betont Janine Lampprecht. Auf Basis zahlreicher Audits wissen die Grenzlotsen, welche UnternehmensgröĂe dabei welche Zollkompetenz braucht.
In ihren Projekten definieren sie gemeinsam mit den Kunden alle zollrelevanten Prozesse, bewerten deren HĂ€ufigkeit und Aufwand und ermitteln daraus den tatsĂ€chlichen Bedarf. Daraus entsteht eine fundierte Bewertung, wie viel Personal und welches Know-how notwendig ist. HĂ€ufig lassen sich bestehende Abteilungen weitaus effizienter gestalten â durch klare Rollenverteilungen, strukturierte AblĂ€ufe und gezielte Qualifizierung der Mitarbeiter. Auf diese Weise entsteht eine nachhaltige Zollstruktur, die Sicherheit schafft und langfristig die WettbewerbsfĂ€higkeit stĂ€rkt.
Sie möchten Ihre Zollprozesse strategisch ausrichten und von ungenutzten Potenzialen profitieren? Dann melden Sie sich jetzt bei Janine Lampprecht und dem Team der Grenzlotsen GmbH und vereinbaren Sie ein unverbindliches ErstgesprÀch!
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