Homeoffice, Sachsen-Anhalt

Homeoffice in Sachsen-Anhalt: 12,3 Prozent arbeiten teilweise zu Hause

Veröffentlicht am: 20.10.2026 um 02:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Heimarbeitsanteil stieg auf 12,3 Prozent; Frauen nutzten Homeoffice hÀufiger, meist an weniger als der HÀlfte ihrer Arbeitstage.
Ein minimalistischer Arbeitsplatz in einem hellen, modern eingerichteten Raum mit natĂŒrlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

In Sachsen-Anhalt hat die Arbeit in den eigenen vier WÀnden im Jahr 2025 weiter an Bedeutung gewonnen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilte, arbeiteten rund 107.000 von insgesamt 868.000 abhÀngig BeschÀftigten ohne Auszubildende zumindest zeitweise im Homeoffice. Dies entspricht einem Anteil von 12,3 Prozent.

In einer entsprechenden Pressemitteilung bezifferte die Behörde den Anteil der abhÀngig BeschÀftigten, die 2025 auch von zu Hause aus tÀtig waren, zusammenfassend auf 12 Prozent.

Die statistische Erhebung verdeutlicht eine kontinuierliche Zunahme ĂŒber die vergangenen Jahre hinweg. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 hatten lediglich rund 41.000 BeschĂ€ftigte beziehungsweise 4,4 Prozent die Möglichkeit genutzt, von zu Hause aus zu arbeiten.

Im Pandemiejahr 2021 stieg dieser Wert bereits auf rund 93.000 Personen, was einer Quote von 10,5 Prozent entsprach. Im Jahr 2024 lag der Anteil bei rund 96.000 BeschÀftigten beziehungsweise 10,7 Prozent, bevor 2025 ein weiterer Zuwachs verzeichnet wurde.

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Frauen nutzen Heimarbeit hÀufiger als MÀnner

Bei der Verteilung nach Geschlecht zeigen sich deutliche Unterschiede. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes griffen Frauen im Jahr 2025 merklich hĂ€ufiger auf das Arbeiten im Homeoffice zurĂŒck als MĂ€nner. Demnach arbeiteten rund 60.000 Frauen und damit 14,2 Prozent der abhĂ€ngig beschĂ€ftigten Frauen zumindest zeitweise von zu Hause. Bei den MĂ€nnern belief sich die Zahl auf rund 47.000 BeschĂ€ftigte, was einem Anteil von 10,6 Prozent entsprach.

Als Datengrundlage fĂŒr die Auswertung dienen die Erstergebnisse des Jahres 2025 aus der integrierten ArbeitskrĂ€fteerhebung, die als Unterstichprobe im Rahmen des Mikrozensus erhoben wird.

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Trend zu wenigen Wochentagen im Homeoffice

Der registrierte Zuwachs gegenĂŒber dem Erhebungsjahr 2024 lĂ€sst sich nach behördlichen Angaben vor allem auf die Ausweitung von ein bis zwei Homeoffice-Tagen pro Woche zurĂŒckfĂŒhren. Damit wandelt sich das Profil der mobilen Arbeit: WĂ€hrend 2021 noch 68,2 Prozent der Befragten angaben, mindestens die HĂ€lfte ihrer gesamten Arbeitstage im Homeoffice zu verbringen, kehrte sich dieses VerhĂ€ltnis bis 2025 um. Im Erhebungsjahr 2025 gaben 53,2 Prozent der Befragten an, weniger als die HĂ€lfte ihrer Arbeitstage in den heimischen vier WĂ€nden tĂ€tig zu sein.

Dieser Wandel spiegelt sich auch in der betrieblichen Praxis wider. Medienberichten zufolge setzen viele Firmen verstĂ€rkt auf Hybridmodelle, die PrĂ€senzarbeit und Heimarbeit kombinieren. Gleichzeitig gebe es jedoch auch Unternehmen, die betriebliche Sonderregelungen wieder aufheben und mobile Arbeit gĂ€nzlich zurĂŒckfahren.

Mehr zum Thema bei MDR: „Homeoffice: Jeder achte BeschĂ€ftigte in Sachsen-Anhalt arbeitet teilweise von Zuhause“

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