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EMFIS EM Stocks Review: Asien uneinheitlich

Veröffentlicht: 01.11.2006 um 13:05 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Hongkong erreicht neues Rekordhoch

Die asiatischen Aktienmärkte entwickelten sich heute uneinheitlich. Die Hauptschuld daran dürften die schwachen US-Wirtschaftsdaten getragen haben, die von den Marktteilnehmern in entgegengesetzte Richtungen interpretiert wurden. In den USA waren sowohl das Verbrauchervertrauen als auch der Chicago Einkaufsmanagerindex stärker als erwartet zurückgegangen. Dies lässt einerseits nichts Gutes für den künftigen Absatz asiatischer Exportartikel erwarten. Andererseits ließen sich die Marktteilnehmer wieder einmal von der Hoffnung leiten, dass die US-Notenbank aus dieser Entwicklung bald Konsequenzen ziehen und den Leitzins bereits im kommenden Frühjahr wieder absenken könnte. In Japan gab der Nikkei 225 weitere 0,15 Prozent auf 16.375 Zähler ab, während sich der Topix um 0,31 Prozent auf 1622 Punkte verbessern konnte. Während Technologieaktien sich eher schwächer entwickelten, schichteten die Investoren insbesondere in Bankaktien um. Hier legten Sumitomo Mitsui Financial 2,3 Prozent zu, Mitsubishi UFJ stiegen nach den Zahlen vom Vortag um 1,4 Prozent. Die Titel von Softbank rutschten angesichts einer Mobilfunk-Werbekampagne, die von der japanischen Wettbewerbsaufsicht bemängelt wurde, um 4,88 Prozent ab. Auch in Taiwan wurde angesichts der Signale aus den USA gerade der Technologiesektor gemieden. Dies brachte den TAIEX um 0,1 Prozent nach unten auf 7013 Stellen. Unter den großen Halbleiterschmieden verbilligten sich Taiwan Semiconductor Manufactuing um 1,31 Prozent und United Microelectronics um 1,62 Prozent. Die Titel von Acer gaben 0,66 Prozent ab. Dagegen konnten sich die Papiere von Quanta Computer nach Zahlen um 2,03 Prozent verbessern. China Airlines profitierten von den schwachen Ölnotierungen und gewannen 0,35 Prozent hinzu. Weitaus freundlicher war die Stimmung am Aktienmarkt in Südkorea. Hier sorgte die Bereitschaft des kommunistischen Nachbarlandes Nordkorea, wieder über sein Atomwaffenprogramm zu verhandeln, für fast ausgelassene Stimmung. Der Kospi konnte sich angesichts dessen um 0,72 Prozent auf 1374 Punkte verbessern. Allerdings standen die überseeischen Anleger weiter massiv auf der Verkäuferseite. SK Telecom legten um 4,4 Prozent zu, nachdem der Telekom-Konzern im Oktober über 89.000 neue Mobilfunkkunden hinzugewinnen konnte. Samsung Electronics erholten sich um 0,65 Prozent. Dagegen fielen Kookmin Bank um 1,47 Prozent. Hier herrscht die Sorge vor, dass sich die Übernahme der Korea Exchange Bank weiter verzögern könnte. In Hongkong zog der Hang Seng Index um 0,71 Prozent an und erreichte damit ein neues Rekord-Schlusshoch von 18.453 Punkten. Händler stellten fest, dass dem Markt nach dem gelungenen Börsengang der ICBC nun beträchtliche neue Mittel zufließen würden. Unter anderem wurden Titel gekauft, die bisher eher zurückgeblieben waren. Dies brachte etwa die Aktie der Großbank HSBC um 1,29 Prozent nach oben, Swire Pacific gewannen 1,4 Prozent hinzu. Auch die China-Banken konnten überwiegend weitere Aufschläge verzeichnen. So stiegen China Merchants Bank um 2,31 Prozent und Bank of Communications um 1,37 Prozent nach oben. Die Papiere der Ölgesellschaft CNOOC verbesserten sich nach erfreulichen Umsatzdaten um 0,15 Prozent. Gerhard Heinrich P.S. Ab sofort können Sie sich auf www.EMFIS.com für den kostenlosen täglichen EMFIS Tradingletter anmelden. Aktuelle Nachrichten und weitere Informationen zu unserem Angebot finden Sie dort ebenfalls.

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