Hongkong, China

Hongkong und China am Ende (der Korrektur)?

Veröffentlicht: 19.08.2008 um 12:27 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Wer in chinesische Aktien investieren möchte steht häufig vor einem großen ABC (H). Denn der chinesische Aktienmarkt hat unterschiedliche Marktsegmente. Für hiesige Anleger kann man lediglich direkt in H-Aktien investieren. A-Aktien sind mit gewissen Ausnahmeregeln (Zertifikaten) ausschließlich für Inlandschinesen handelbar. Und dann gibt es noch B-Aktien, die für ausländische Institutionelle Anleger gegründet wurden.

Alle chinesischen Börsensegmente haben seit ihren Hochständen satte Verluste verbucht. Um 45% knickte der H-Aktienmarkt (HSCE Index) seit dem Hoch bei 20.400 Zählern ein. Die chinesischen Inlandsaktien –A-Aktien – korrigierten sogar bis auf 60%! Man kann bei solchen Abschlägen durchaus von einem Crash-Zustand sprechen.

Die meisten Anleger beschäftigen sich nicht mit „krisengeschüttelten“ Investments. Dabei ergeben sich vor allem dann die attraktivsten Chancen. Die zwei Emerging Markets Legenden Mark Mobius und Jim Rogers bringen es auf den Punkt. Beide haben ihre China-Engagements in der aktuellen Korrekturphase massiv aufgestockt. Der 72-jährige Mark Mobius (Managet den Templeton Fonds mit 47 Milliarden US Dollar) sieht die Bewertungen der chinesischen Aktien jetzt als günstig an. Der Inlandsmarkt (A-Aktien) war vor dem Crash durchschnittlich mit einem KGV von über 50 bewertet. Heute liegen die Bewertungen bei knapp 20 und gleichzeitig hohem jährlichen Wachstum. Jim Rogers erzielte in seinem 1970 gegründeten Fonds gemeinsam mit G.Soros innerhalb von zehn Jahren eine Rendite von 4.000% als der S&P lediglich um rund 50% gestiegen ist. Er beurteilt Aktien eher auf langfristiger Ebene und setzt in seinen Käufen vor allem auf Branchen, die vom Binnenmarkt China profitieren.

Das Weltwirtschaftswachstum wird sich sicherlich verlangsamen. Die chinesischen Exporte könnten sich ebenfalls mittelfristig langsamer wachsen. Aber die Tatsache des regelmäßig steigenden Pro-Kopf-Einkommen der menschenreichsten Volkswirtschaft unserer Erde wird die großen Konzerne Chinas weiterhin auf Wachstumskurs halten. Binnen weniger Jahre ist die Anzahl chinesischer Milliardenkonzerne enorm gestiegen. Experten und Volkswirte sind sich dahingehend einig, dass China die Vereinten Staaten als weltgrößte Volkswirtschaft ablösen wird. Unterschiedliche Meinungen gibt es lediglich beim Zeitpunkt.

Jim Rogers konzentriert sich in seinem Jim Rogers China Index nicht auf die aktuellen Schwergewichtsbranchen aus Öl und Finanztitel. Er fokussiert sich auf die Binnenmarktsegmente wie Gesundheit, Landwirtschaft, Transport, Bildung, Tourismus und Energie. Jim Rogers hat bereits vielfach seine professionellen Weitblick unter Beweis gestellt. Unter anderem sagte er die Rohstoffrallye voraus und gründete den Roger Commodities Index, der Anlegern hohe Renditen einbrachte.

Die ABN Amro Bank hat nun ein Zertifikat auf den Jim Rogers China Index emittiert, an dem Anleger 1:1 partizipieren können. Wir sehen dieses Zertifikat aktuell als attraktive Einstiegsgelegenheit und raten das Zertifikat Jim Rogers China Index Open End Zertifikat
DE000AA0Z584 / AA0Z58 oder alternativ Jim Rogers China Index Quanto Open End Zertifikat DE000AA0Z592 / AA0Z59 zum Kaufen.

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