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HR-Systeme: Remote zertifiziert Workday-Integration für globale Teams

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 00:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Remote bindet Workday HCM zertifiziert an, während G-P, Asure Software und weitere Anbieter mit KI und Schnittstellen HR-Abläufe modernisieren.

Remote verknüpft Workday HCM für effizienteres globales Onboarding
Ein minimalistischer, moderner Arbeitsplatz mit einem Laptop auf einem Schreibtisch bei natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Anbieter von Transformationsdiensten im Personalwesen und Lösungen für das Employer-of-Record-Modell (EOR) verstärken ihre Bemühungen, die technische Anbindung an bestehende HR-Systeme zu vertiefen.

Wie das Unternehmen Remote am 27. August 2026 bekannt gab, wurde eine zertifizierte Integration für das System Workday HCM eingeführt. Ziel dieser technologischen Verknüpfung ist es, die Verwaltung internationaler Teams durch automatisierte Schnittstellen effizienter zu gestalten.

Automatisierung des internationalen Onboardings

Durch die neue Zertifizierung von Remote als Workday-Partner können gemeinsame Kunden globale Belegschaften unmittelbar aus ihrer gewohnten Systemumgebung heraus steuern.

Die Integration ermöglicht es, Onboarding-Prozesse direkt anzustoßen und Mitarbeiterdaten sowie Urlaubszeiten kontinuierlich zwischen der Remote-Infrastruktur und Workday HCM zu synchronisieren. Die Lösung steht ab sofort im entsprechenden Marktplatz des Softwareanbieters zur Verfügung.

Im Rahmen dieser verstärkten Kooperation tritt Remote im Herbst zudem als Gold-Sponsor auf den Branchenveranstaltungen Workday Rising (12. bis 15. Oktober 2026) sowie Workday Rising EMEA (17. bis 19. November 2026) auf.

Parallel dazu treiben auch andere Marktakteure die Interoperabilität voran. Das Unternehmen G-P veröffentlichte am 26. August 2026 einen speziellen Server für Echtzeit-Daten zur globalen Belegschaft.

Diese Schnittstelle ist darauf ausgelegt, Informationen für verschiedene KI-Modelle wie ChatGPT oder Gemini sowie für große HR-Systeme von SAP, Workday, ADP und Paylocity bereitzustellen. Dabei setzt der Anbieter auf Sicherheitsfunktionen wie die manuelle Überprüfung durch den Menschen sowie die Redaktion sensibler Daten.

Effizienzsteigerung durch Künstliche Intelligenz

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Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in HR-Prozesse gewinnt branchenweit an Bedeutung. Asure Software gab am 26. August 2026 die Einbindung der KI-Lösung Luna AI in ihre Plattform AsureCentral bekannt.

Diese Anwendung übernimmt über 50 Funktionen, darunter die Abfrage von Urlaubsansprüchen und das Tracking von Dokumenten. Am Tag der Bekanntgabe notierte die Aktie des Unternehmens an der NASDAQ bei 8,81 US-Dollar, was einem Zuwachs von 2,20 Prozent entsprach.

Auch spezialisierte Plattformen wie Simplifier melden signifikante Produktivitätssteigerungen durch Automatisierung. Laut Unternehmensangaben lassen sich durch KI-gestütztes Screening die Zeiten bis zur Erstellung einer Shortlist bei Bewerbungen um bis zu 85 Prozent reduzieren. Im Bereich Onboarding werde der Koordinationsaufwand um 60 Prozent gesenkt, während Genehmigungen im Urlaubsmanagement um 75 Prozent schneller erfolgen könnten.

Modernisierungsdruck und bürokratische Hürden

Trotz des technologischen Fortschritts bleibt der administrative Aufwand in vielen Personalabteilungen hoch. Ergebnisse des New-Work-Barometers aus dem Zeitraum von April bis Juni 2026 zeigen, dass 67,2 Prozent der 734 Teilnehmer das Personalwesen als besonders bürokratisch wahrnehmen. Interessanterweise verzeichnen Unternehmen, die bereits moderne Arbeitsmethoden anwenden, demnach keine geringere bürokratische Belastung.

Gleichzeitig steigt die Bereitschaft zur Nutzung neuer Werkzeuge. Eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom unter mehr als 600 Unternehmen belegt eine wachsende Akzeptanz von KI-Anwendungen. Während 2024 noch 45 Prozent der Befragten Interesse an KI für Arbeitszeugnisse zeigten, nutzen aktuell 14 Prozent diese Technologie bereits aktiv.

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Auch im Onboarding (14 Prozent) und bei der Leistungsbewertung (12 Prozent) kommt KI zunehmend zum Einsatz. Hemmschwellen bestehen jedoch weiterhin aufgrund von Datenschutzbedenken und regulatorischen Vorgaben wie dem AI Act.

Der Modernisierungsbedarf zeigt sich auch im öffentlichen Sektor. Der AOK-Bundesverband hat am 26. August 2026 die Migration von Daten aus 13 SAP-Systemen in neue cloudbasierte Lösungen wie SAP SuccessFactors ausgeschrieben.

Für die Teilnahme an diesem Projekt, dessen Bewerbungsfrist am 8. September 2026 endet, müssen Dienstleister unter anderem eine Mindestanzahl von 15 Fachkräften mit Migrationserfahrung und Referenzprojekte mit mindestens 2.500 Personalfällen nachweisen.

Unterstützung bei solchen Transformationen bieten spezialisierte Dienstleister wie die tts GmbH an, die Unternehmen mit Fokus auf Digital Adoption und Change Management bei S/4HANA-Migrationen begleitet.

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