KĂŒnstliche Intelligenz, Automatisierung

Vertriebsautomatisierung im Mittelstand: Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH verrÀt, wie KI Angebote, Preise und AuftrÀge in Sekunden vorbereitet

26.06.2026 - 10:47:24 | presseportal.de

HĂŒrth - Millioneninvestitionen in ERP-Systeme, digitalisierte Prozesse und moderne IT-Landschaften – fĂŒr viele mittelstĂ€ndische Unternehmen schien die Welt lange Zeit in Ordnung. Doch steigender Wettbewerbsdruck, FachkrĂ€ftemangel und der aktuelle KI-Boom stellen diese vermeintliche Komfortzone zunehmend infrage. Wer jetzt auf die falsche Strategie setzt, riskiert hohe Kosten, langwierige IT-Projekte und wertvolle Marktanteile. Wie aber gelingt der Weg zu mehr Effizienz, ohne bestehende Systeme komplett auf den Kopf zu stellen?

Vertriebsautomatisierung im Mittelstand: Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH verrÀt, wie KI Angebote, Preise und AuftrÀge in Sekunden vorbereitet - Bild: presseportal.de
Vertriebsautomatisierung im Mittelstand: Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH verrÀt, wie KI Angebote, Preise und AuftrÀge in Sekunden vorbereitet - Bild: presseportal.de

Das ERP-System lĂ€uft, die Kundendaten sind gepflegt, die Produkte sind angelegt – auf den ersten Blick scheint also alles in Ordnung. So sieht der Alltag in vielen mittelstĂ€ndischen Handels-, Großhandels-, Maschinenbau-, Industrie- und Logistikunternehmen aus. In den vergangenen zehn bis fĂŒnfzehn Jahren wurde viel in die Digitalisierung investiert. Entsprechend groß ist die Erwartung, dass die vorhandenen Systeme heute auch einen schnellen und effizienten Vertrieb ermöglichen. Im TagesgeschĂ€ft zeigt sich jedoch hĂ€ufig ein anderes Bild: Kundenanfragen werden noch immer manuell aus E-Mails, PDF-Dateien, Telefonnotizen oder Excel-Tabellen ĂŒbernommen und ins ERP-System ĂŒbertragen. Anschließend durchlaufen Angebote mehrere PrĂŒf- und Freigabeschritte, an denen oft vier oder fĂŒnf Personen beteiligt sind. Selbst in gut digitalisierten Unternehmen dauert dieser Prozess hĂ€ufig rund vier Stunden, in anderen Betrieben sogar mehrere Tage. „Wer seinen Vertrieb weiterhin auf manuelle Übergaben, Copy-and-paste-Arbeit und sequenzielle Freigabeschleifen aufbaut, verliert nicht nur Zeit – er verliert Schlagzahl, Marge und am Ende auch Kunden“, warnt Dr. Alexander Nichau, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der niologic GmbH.

„Der effektivste Einstieg in die KI-Transformation ist ein umsatznahes Thema wie die Vertriebsautomatisierung, weil sich Investitionen in Datenaufbereitung, Schnittstellen und Automatisierung dort wirtschaftlich sauber begrĂŒnden lassen“, erklĂ€rt Dr. Alexander Nichau. Genau hier setzt die niologic GmbH an. Das Unternehmen unterstĂŒtzt mittelstĂ€ndische Betriebe dabei, bestehende ERP-Systeme als fĂŒhrende Systeme beizubehalten und externe KI-Automatisierung ĂŒber digitale Schnittstellen anzubinden – ohne teures Upgrade, ohne Cloud-Zwang und ohne jahrelanges Migrationsprojekt. Dr. Alexander Nichau beschĂ€ftigt sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit KI-gestĂŒtzter Prozessautomatisierung, maschinellem Lernen und datengetriebenen Lösungen fĂŒr den Mittelstand. Dass dieser Ansatz in der Praxis funktioniert, zeigt unter anderem ein Projekt bei den SCHÜTZ Werken in Selters. Dort fĂŒhrte die Vertriebsautomatisierung im B2B-Industriebedarf nach Angaben von Dr. Alexander Nichau zu Einsparungen im mittleren sechsstelligen Bereich und zu einer besseren Auslastung eines entsprechenden Teilbetriebs.

Warum das ERP-System meist nicht das eigentliche Problem ist

Viele mittelstĂ€ndische Unternehmen haben in den vergangenen Jahren erhebliche Summen in ihre ERP-Landschaften investiert. Nach der Projekterfahrung von Dr. Alexander Nichau liegen die Kosten fĂŒr EinfĂŒhrung und Anpassung bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa 100 bis 200 Millionen Euro hĂ€ufig zwischen 2,5 und 5 Millionen Euro. Hinzu kommen laufende Wartungs- und Betriebskosten.

Vor diesem Hintergrund stellt sich fĂŒr viele Entscheider die Frage, ob zusĂ€tzliche Effizienzgewinne tatsĂ€chlich nur ĂŒber ein weiteres ERP-Projekt erreichbar sind. Denn neue KI-Funktionen werden von vielen Anbietern an kostspielige Upgrades, höhere LizenzgebĂŒhren oder einen Wechsel in die Cloud geknĂŒpft. Gleichzeitig dauern solche Vorhaben nicht selten ein bis zwei Jahre und binden erhebliche interne Ressourcen. „Gleichzeitig sehen wir in der KI-Welt Innovationszyklen von 6 bis 8 Wochen bis zu einem nĂ€chsten KI-Modell. Die LeistungsfĂ€higkeit verdoppelt sich hier derzeit ca. alle 9 Monate. Es ist somit durchaus sinnvoll, KI-Modelle losgelöst vom ERP-System zu betrachten.“

Aus Sicht von Dr. Alexander Nichau liegt der grĂ¶ĂŸere Hebel deshalb hĂ€ufig nicht im Austausch bestehender Systeme, sondern in der intelligenten Automatisierung der Prozesse rund um das ERP-System.

Warum DatenqualitĂ€t und Semantik ĂŒber den Erfolg entscheiden

Damit KI Kundenanfragen zuverlĂ€ssig verstehen und verarbeiten kann, benötigt sie weit mehr als nur technische Schnittstellen. Entscheidend ist die sogenannte Semantik – also die fachliche Bedeutung von Produktnamen, KundenausdrĂŒcken, Artikelnummern, AbkĂŒrzungen und internen Bezeichnungen. Genau hier liegt in vielen Unternehmen eine besondere Herausforderung: Dieselben Produkte oder Leistungen werden hĂ€ufig auf unterschiedliche Weise bezeichnet. FĂŒr ein und dasselbe Produkt existieren beispielsweise verschiedene Handelsnamen, frĂŒhere Produktbezeichnungen, interne KĂŒrzel oder kundenspezifische Nummernsysteme. Kunden verwenden zudem oft Trivialnamen, EAN- oder GTIN-Codes sowie eigene Artikelnummern. Eine KI muss diese ZusammenhĂ€nge erkennen und richtig einordnen können, um Anfragen korrekt zuzuordnen und passende Angebote vorzubereiten.

Deshalb legt die niologic GmbH großen Wert auf die Aufbereitung von Produktdaten, Stammdaten, Lieferantendaten und Zuordnungstabellen. „Eine gepflegte Semantik ist eine Grundvoraussetzung dafĂŒr, dass eine KI eingehende Kundenanfragen zuverlĂ€ssig versteht, Produkte korrekt dem internen Katalog zuordnet und automatisierte Angebotsprozesse auslöst“, betont Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH. Erst wenn diese Grundlagen geschaffen sind, kann KI zuverlĂ€ssig und wirtschaftlich arbeiten.

Wie KI Angebote und Preise innerhalb weniger Sekunden vorbereitet

Sind Datenbasis und Semantik vorbereitet, beginnt die eigentliche Automatisierung. Eingehende Kundenanfragen werden automatisch analysiert: Die KI erkennt Produkte, Mengen und Anforderungen, ordnet sie dem internen Produktkatalog zu und greift ĂŒber digitale Schnittstellen auf das ERP-System zu. Dort können Angebote angelegt und Preisberechnungen vorbereitet werden.

Dabei berĂŒcksichtigt die KI hinterlegte Preislogiken, Mindestmengen, Einkaufskonditionen und Freigaberegeln. StandardfĂ€lle lassen sich weitgehend automatisiert vorbereiten, wĂ€hrend komplexere VorgĂ€nge weiterhin von Mitarbeitern geprĂŒft werden.

„Eine automatisierte Angebots- und Preisberechnung kann ohne großes Tuning in etwa fĂŒnf bis zehn Sekunden durchgefĂŒhrt werden – eine Angebotsdurchlaufzeit, die sich damit von rund vier Stunden auf wenige Sekunden verkĂŒrzt“, erklĂ€rt Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH. Dadurch werden Mitarbeiter von repetitiven TĂ€tigkeiten entlastet und können sich stĂ€rker auf KundengesprĂ€che, Beratung und AbschlĂŒsse konzentrieren.

Automatisierte Preissteuerung als Hebel fĂŒr bessere Margen

Die Vertriebsautomatisierung beschleunigt dabei nicht nur die Prozesse, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten bei der Preisgestaltung. So ist es Unternehmen dann möglich, Preise hĂ€ufiger zu ĂŒberprĂŒfen, Marktreaktionen zu analysieren und Preisstrategien deutlich flexibler zu steuern. Gerade bei hohem Anfragevolumen entsteht daraus ein klarer Wettbewerbsvorteil. Denn wer schneller kalkuliert und seine Preislogik datenbasiert steuert, verbessert nicht nur die Effizienz, sondern auch die ProfitabilitĂ€t.

Insbesondere bei Unternehmen mit 100.000 und mehr Artikelkombinationen kommen klassische ERP-Systeme bei stĂŒndlichen Neuberechnungen an ihre Grenzen. Hier ergibt es Sinn, KI und Preisberechnung an spezialisierte Systeme auszulagern.

Nach den Erfahrungen von Dr. Alexander Nichau sind dadurch in geeigneten AnwendungsfĂ€llen Margensteigerungen von mindestens 25 Prozent möglich. Besonders in MĂ€rkten mit schwankenden VerfĂŒgbarkeiten oder starkem Wettbewerbsdruck entstehen zusĂ€tzliche Potenziale. Unternehmen können Marktreaktionen besser auswerten, VerfĂŒgbarkeiten berĂŒcksichtigen und Preisentscheidungen deutlich schneller treffen.

Warum die Vertriebsautomatisierung oft der Einstieg in eine grĂ¶ĂŸere KI-Transformation ist

Die Vorteile enden allerdings nicht im Vertrieb. Die gewonnenen Daten lassen sich spĂ€ter auch fĂŒr Einkauf, Logistik und weitere GeschĂ€ftsbereiche nutzen. Unternehmen erkennen genauer, welche Produkte regelmĂ€ĂŸig nachgefragt werden, welche Waren beschafft werden sollten und wie sich Marktbewegungen frĂŒhzeitig erkennen lassen. Dadurch entsteht Schritt fĂŒr Schritt eine datenbasierte Unternehmenssteuerung. Der Vertrieb liefert dabei den wirtschaftlichen Business-Case und schafft gleichzeitig die Grundlage fĂŒr weitere Automatisierungsprojekte. FĂŒr viele MittelstĂ€ndler wird die Vertriebsautomatisierung damit zum Einstiegspunkt in eine umfassendere KI-Transformation.

Mehr Effizienz ohne ERP-Großprojekt

FĂŒr GeschĂ€ftsfĂŒhrer und CFOs ist die entscheidende Erkenntnis oft ĂŒberraschend: Moderne KI erfordert nicht zwangslĂ€ufig ein neues ERP-System. Statt bestehende Investitionen infrage zu stellen, können Unternehmen ihre vorhandenen Systeme weiter nutzen und gezielt erweitern.

Nach EinschĂ€tzung von Dr. Alexander Nichau sind die technische Machbarkeit, erste Pilotprojekte und die Entscheidung ĂŒber einen breiteren Einsatz hĂ€ufig innerhalb von acht bis zwölf Wochen möglich. Damit entstehen deutlich schneller messbare Ergebnisse als bei klassischen ERP-Großprojekten, die nicht selten ein bis zwei Jahre dauern. „Menschen verkaufen weiterhin an Menschen. Unser Ziel ist nicht, den Vertrieb zu ersetzen, sondern ihn von administrativen Aufgaben zu entlasten. So gewinnen Unternehmen Geschwindigkeit, bessere Margen und mehr Zeit fĂŒr das, was im Vertrieb wirklich zĂ€hlt: den Kunden“, fasst Dr. Alexander Nichau abschließend zusammen.

Sie möchten Ihre Angebotsprozesse beschleunigen und KI nutzen, ohne Ihr ERP-System auszutauschen? Dann vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches BeratungsgesprÀch mit Dr. Alexander Nichau und erfahren Sie, wie sich KI wirtschaftlich sinnvoll in Ihre bestehende Systemlandschaft integrieren lÀsst!

Pressekontakt:

niologic GmbH
Vertreten durch: Dr. Alexander Nichau
E-Mail: info@niologic.de
Website: https://niologic.de/mission.html

Ruben SchÀfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de

Original-Content von: niologic GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell

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